GRUND

Jeder neue Wächter, der vom Ausbildungsleiter in der Wache eingestellt wird, kommt zuerst als Rekrut in Kröselstraße zu GRUND, der Abteilung für Generelle Richtlinien und Neuzugangs-Desorientierung. Hier kommt verdammt viel Neues auf den Rekruten zu. Als erstes wird ihm ein Ausbilder zugeteilt, der all seine Schritte begleitet. Zusammen mit seinem Ausbilder muss der Rekrut ein knallhartes Ausbildungsprogramm absolvieren. Der Ausbilder ist für Rekruten der erste und eigentlich auch einzige Ansprechpartner bei Problemen. Dafür ist er da.

Wer der jeweilige Ausbilder ist, erkennt man an den Buttons in der Mitgliederliste: Ausbilder Venezia

Ausbildungsprogramm

Die Grundausbildung beinhaltet folgende Punkte:

  1. Lesen der Anleitung
  2. Ablegung des Rekruten-Tests
  3. Installation und Anwendung des AIM
  4. Ausarbeitung des Charakters ==> Einsenden einer Charakterisierung
  5. Nutzung des IRC-Chat
  6. Absolvierung einer Single-Mission
  7. Absolvierung einer LIVE-Mission
  8. Absolvierung einer Multi-Mission
  9. Bewerbung in einer der Hauptabteilungen

Die Rekruten haben die Ausbildung zügig zu absolvieren. Das heißt, dass sie die Sache nicht schleifen zu lassen dürfen. Wenn ein Ausbilder feststellt, dass ein Rekrut nicht geeignet ist, weil er nicht genug Engagement zeigt, ist der Ausbilder angehalten, eine Entlassungsempfehlung an den Ausbildungsleiter zu schicken. Die Empfehlung wird vom diesem nicht groß geprüft, da er dem Urteil seiner Ausbilder vertraut. Der Rekrut wird sofort entlassen.

Falls ein "fauler" Rekrut nicht schon vorher entlassen wurde, so wird er es spätestens sechs Monate nach seiner Einstellung. Dies ist die maximale Ausbildungszeit. Sollte ein Rekrut auf eigenen Wunsch hin zum passiven Wächter gemacht werden, so wird seine Passiv-Zeit nicht für diese Frist angerechnet. Als Rekrut darf man jedoch nicht länger als drei Monate lang passiv sein, da sonst automatisch die Entlassung erfolgt. Ebenso ist es Rekruten nur genau einmal gestattet, passiv zu sein. Ein Rekrut kann also insgesamt maximal neun Monate Rekrut in der Wache sein (sechs Monate + drei Monate passiv), bevor er entlassen wird.

Ausbilder können gegen Ende der erfolgreichen Ausbildung beim jeweiligen Abteilungsleiter auch ein gutes Wort einlegen, damit der Bewerbungswunsch in eine bestimmte Abteilung vielleicht eher Erfolg hat.

Missionen während der GRUND-Ausbildung

Single-Missionen (allgemein)

Rekruten dürfen keine eigene Missionsvorlage benutzen, sondern müssen die in GRUND bei den Missionen stehenden Missionsvorlagen verwenden.

Bei der ersten (nur eine Mission ist Pflicht) GRUND-Single muss eine Vorlage verwendet werden, die die Ausbildung eines Rekruten beschreibt. Natürlich kann es trotzdem passieren, dass der Rekrut während der Ausbildung in einen kleineren Fall "hineinrutscht". Dies muss jedoch nicht sein!

Die Vorlagen für die erste Mission bleiben dort immer fest stehen und können deshalb von mehreren Rekruten gewählt werden. Es ist jedoch untersagt, Konzepte aus alten Missionen zu übernehmen. Am besten man schaut sich die Vorgänger gar nicht erst an! Wird doch festgestellt, dass ein Wächter eine alte Mission "kopiert" hat, so wird seine Mission für ungültig erklärt und von der Seite entfernt.

Rekruten, die während ihrer Ausbildung eine zweite Single-Mission schreiben, dürfen Vorlagen benutzen, die speziell mit "Für zweite Mission" gekennzeichnet sind.

LIVE-Missionen (allgemein)

Auch die LIVE-Missionen bei GRUND können Ausbildungsabschnitte beschreiben, jedoch ist es gut möglich, dass man während der Ausbildung in kleinere Fälle schlittert. So kann beispielsweise die Ausbildung am Wachetresen leicht zu einem Fall fühern. Es ist also keine Pflicht, dass der LIVE-Leiter in seiner Mission nur Ausbildung beschreibt. Wer dies jedoch tun will, kann dies natürlich.

Für GRUND-LIVEs sind maximal vier Teilnehmer zugelassen. Gerade bei LIVE-Anfängern kann es sonst zu leicht zum Chaos kommen.
Rekruten dürfen nur an LIVE-Missionen außerhalb von GRUND mitwirken, wenn sie bereits eine GRUND-LIVE gemacht haben.

Multi-Missionen (allgemein)

Um diesen Ausbildungspunkt zu erfüllen, muss ein Rekrut zusammengezählt mindestens 1000 Wörter durch seine Multi-Beiträge geschrieben haben.

GRUND-Multi-Missionen dauern maximal drei Monate (dies ist nur bei GRUND so). Sollte die Mission nach Ablauf von 3 Monaten noch nicht beendet sein, so sorgt der Moderator in einem einzigen Beitrag für ein sofortiges Ende. Falls die Story noch zu weit von ihrem glücklichen Ende entfernt ist, kann der Moderator durchaus auch ein schlechtes Ende schreiben, in dem beispielsweise die Ermittlungen mangels Ergebnisse eingestellt werden.

Da Rekruten normalerweise nicht direkt auf größere Fälle angesetzt werden, verhält es sich bei den Multi-Missionen ähnlich wie bei den LIVE-Missionen. Die Gruppe von Rekruten, die gerade Ausbildung betreibt oder lediglich einen kleineren Auftrag bekommen hat schlittert dann in einen größeren Fall hinein.

Alternativ zu dieser Möglichkeit können Multi-Missionen auch groß angelegte Übungen sein. Ausbilder und Wächter aus anderen Abteilungen bereiten einen Fall vor, legen Spuren aus, spielen selber die Personen mit tragender Handlung, oder beauftragen andere Stadtbewohner "mitzuspielen". Dann müssen die Wächter "nur noch" die Übung bestehen!

Cooperative-Missionen (allgemein)

Cooperative-Missionen sind kein fester Bestandteil der GRUND-Ausbildung und deshalb rein freiwillig. Da es jedoch immer wieder vorkommt, dass Rekruten gerne eine Coop schreiben wollen, werden hier die Rahmenbedingungen festgelegt:

Ausbilder

Ausbilder zu sein ist kein einfacher, aber ein sehr wichtiger Job. Um Ausbilder zu werden, muss man mindestens den Rang eines Lance-Korporal bekleiden.

Viele Rekruten sind die Mühe nicht wert, die man in sie investiert. Es gilt, dafür schnell einen Blick zu entwickeln. Außerdem muss der Ausbilder verhindern, dass Rekruten aufgrund des schwierigen Anfangs resignieren und die Grundausbildung schmeißen. Der Rekrut und sein Ausbilder müssen in ständigem Kontakt stehen.

Es wird kaum jemals mehr als einen bis drei Ausbilder geben. Man kann auch zum Ausbilder abgeordnet werden. Da man hier jedoch neue Wächter ausgiebig betreuen muss, ist eine Abordnungszeit von vier Monaten vorgeschrieben. Die neuen Rekruten werden automatisch gleichmäßig unter den bestehenden Ausbildern verteilt.

Die Ausbilder haben folgende Aufgaben:

  1. Hilfe bei Verwendung und Installation des AIM
  2. Erstes Gespräch mit dem neuen Rekruten. Dem Rekruten muss klar gemacht werden, dass die Wache ein aufregendes, aber auch komplexes System ist und nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Schon im ersten Gespräch kann sich herausstellen, dass der Rekrut sich einfach blind angemeldet hat, und eigentlich keine Zeit für die Wache hat. In diesem Falle wäre der Rekrut sofort wieder zu entlassen. Falls der Rekrut sich jedoch als interessiert erweist, so soll der Ausbilder ihn anhalten, die Anleitung durchzulesen und sein Wissen im Rekruten-Test zu überprüfen. Die Ausbilder bekommen die Testergebnisse zugesendet und gehen dann mit dem Rekruten nochmals schwierige Fragen durch.
  3. Gemeinsame Erstellung eines passenden Charakters für den Rekruten. Man kann die bisherigen Charakterdaten nochmals problemlos ändern.
  4. Von nun an ist ständiger Mailkontakt mit dem Rekruten Pflicht.
  5. Hilfe bei Nutzung des IRC
  6. Unterstützung bei der ersten Single-Mission. Der Ausbilder ist der Erstkorrektor und sorgt dafür, dass der Rekrut keine Fehler mehr bei der Formatierung macht. (siehe Single-Missionen)
  7. Leitung von LIVE- und Multi-Missionen speziell für Rekruten.
  8. Die Ausbilder entscheiden, ob ein Rekrut entlassen wird, weil er zu wenig Engagement zeigt.
  9. >Ebenso melden die Ausbilder abgeschlossene Ausbildungen dem Kommandeur.

Falls ein Ausbilder durch seine Ausbildungstätigkeit noch nicht ausgelastet ist, kann er selbstverständlich auch eigene Single-Missionen über seine Arbeit schreiben.

Ausbildungsleiter

Ausbildungsleiter muss man, wie Abteilungsleiter auch, mindestens sechs Monate lang sein. Dies geht nicht per Abordnung, sondern man kann nur zum Ausbildungsleiter versetzt werden. Die Besetzung erfolgt zum selben Zeitpunkt wie die der normalen Abteilungsleiter

Der Ausbildungsleiter/Stellvertreter hat folgende Aufgaben:

  1. Bekommt die Anträge zur Einstellung in die Wache und bearbeitet diese in der Verwaltung. Er kann Anmeldungen Ablehnen bzw. eine Neuanmeldung verlangen. Die Entscheidung liegt bei dem Ausbildungsleiter. Notfalls kann hier mit Co-/Webmaster beraten werden. Der Ausbildungsleiter überprüft ebenso, dass die anderen Einstellungsbestimmungen nicht verletzt werden (englische Namen, Charaktere aus Büchern...)
  2. Nimmt die neuen Rekruten auf und teilt sie einen Ausbilder zu. Welcher Ausbilder zugeteilt wird, bestimmt der Ausbildungsleiter. Hierbei können durchaus persönliche Wünsche oder zueinander passende Alter ausschlaggebend sein. Ausbildern, deren Abordnungszeit bei GRUND in naher Zukunft ausläuft, sollten vom Ausbildungsleiter keine Rekruten mehr zugeteilt werden.
  3. Gewährleistet, dass immer genügend Ausbilder vorhanden sind. Kümmert sich um die Verabschiedung und den Nachwuchs (per Stellenausschreibung)
  4. Führt Bewerbungsgespräche mit Bewerbern für die Stelle als Ausbilder.
  5. Ist erster Ansprechpartner für die Ausbilder.
  6. Sorgt dafür, dass, wenn möglich, Multi-Missionen für Rekruten laufen und die Ausbilder gerecht mit der Moderation abwechseln.
  7. Sorgt für die Löschung von Rekruten, die nach Meinung ihrer Ausbilder gelöscht werden sollten. Steht zur Beratung bereit, wenn es um Entlassungen geht.
  8. Ist der Erstkorrektur für die Missionen der Ausbilder.
  9. Trägt die guten Missionsvorlagen von Rekruten ein, die diese dem Ausbildungsleiter per Mail als Vorschlag schicken.
  10. Hat die selben Berechtigungen wie Ausbilder und kann damit, falls gewünscht, auch selbst Rekruten ausbilden.

Auch, wenn der Ausbildungsleiter der Chef eines eigenen Wachhauses ist, so ist GRUND doch nur eine Zweigstelle der Stadtwache und untersteht damit, wie andere Abteilungen auch, dem Befehl des Kommandeurs.

Tod

Tod war nach Kommandeur Rince der zweite Kommandeur der Wache. Er errichtete in seinem ganz eigenen Stil das Wachhaus in der Kröselstraße. Als die Abteilungen eingerichtet wurden, wurde Tod zum Ausbildungsleiter. Da der Schnitter jedoch sehr mit seiner normalen Tätigkeit als Seelenpflücker beschäftigt war, wurde die Wache zum Nebenjob für ihn. Aus diesem Grund wurde Tod einige Monate später aus dem Dienst entlassen. Nun kann er sich wieder voll und ganz dem Seelenpflücken widmen.

GRUND hat natürlich einen neuen Ausbildungsleiter bekommen, jedoch soll, zur Würdigung Kommandeur Tods, das Wachhaus Kröselstraße für immer in seinem "schwarzen" Stil beibehalten werden.