Informantenkontakter (SEALS)

Aus WacheWiki
Zur Navigation springenZur Suche springen
Informantenkontakter
Patch seals infokon.jpg
Abteilung SEALS
Alternative Bezeichnung Infokon


Der Informantenkontakter ist eine Spezialisierung der Abteilung SEALS. Im Folgenden wird der Leitfaden von der SEALS-Seite zitiert. Die Wache besitzt ihre festen Informanten, welche sich in der Szene befinden und der Wache wohl gesonnen sind. Die Identität eines Informanten wird aus Sicherheitsgründen geheim gehalten. Nur die Informantenkontakter besitzen die Kenntnis wer die einzelnen Informanten sind, und wie man sie erreichen kann. Wenn man an Insiderinformationen kommen will, sollte man ich an den Informantenkontakter der S.E.A.L.S. wenden.

Definition

Der Szenekenner kennt, wie der Name sagt, die Szene, der Informantenkontakter die Leute. Es interessiert ihn weniger, wo wer was zu sagen hat, als vielmehr, wer von den Personen ihm verraten wird, was er wissen will. Ebenso wie der Kenner will der Kontakter eher im Verborgenen arbeiten, aber weniger, um sich selbst zu schützen als vielmehr diejenigen, die ihm die wertvollen Tipps geben, die ihn zu dem Spezialisten machen, den die Wache braucht. Wenn kein Indiz zum Täter führt, dann fragt man am besten den Informantenkontakter. Ebenso oft fängt er selbst zu ermitteln an, wenn ihn ein Tipp zu einem Verbrechen führt. Er weiß, wer was wozu zu sagen hat und sein Netzwerk von Informanten überspannt viele Gemeinschaften, ob legal oder illegal. Und ständig spinnt er neue Fäden. Im Gegensatz zu dem Informantenkontakter bei RUM besitzt die SEALS-Variante nicht den Luxus, dass jemand anderes die mühsame Arbeit übernimmt, das Netz zu spinnen, aus dem er seine Informationen schöpft. (Tja, die Welt ist ungerecht und die Etatverteilung halt auch.)

Das Weben des Netzes

Tag und Nacht ist der Informantenkontakter in Aktion, meist auch in der Freizeit. Es gibt immer jemanden, den man noch anwerben könnte. Dabei hängt sein Aussehen sehr davon ab, wen er treffen möchte. Bei einigen Informanten ist es besser, als Respektsperson aufzutreten, bei anderen nicht. (Wenn man sich nicht am nächsten Tag mit einem Stein an den Füßen in einem Loch im Ankh wiederfinden will.) Eine Mappe anzulegen, ist für den Kontakter eher unüblich. Er scheut sich normalerweise sein Wissen zu teilen, da er nicht nur von seinen Tippgebern lebt, sondern ihren Schutz garantieren muß, wenn er auch weiterhin von ihren Tipps profitieren will. Sollte eine Mappe existieren, sind die wahren Namen der Kontakte durch Decknamen geschützt, so das es durchaus vorkommen kann, dass ein Informant einen Tipp an mehrere Ermittler verkauft.

Anwerben

Auf seinem meist nächtlichen Streifengang konzentriert sich der Informantenkontakter neben seinem normalen Dienst darauf, Kontakte zu knüpfen, neue und alte "Gesprächspartner" zu kontaktieren. Dies kann durch legale und nicht ganz so legale Methoden erreicht werden, wobei der Informantenkontakter in der Wahl seiner Mittel vorsichtig sein sollte. Ihm wird ein Freiraum zugesichert, den nicht viele Wächter haben, aber I.A. wacht auch über sein Wirken. Daher wird vieles dort passieren, wo es nur vier Augen sehen können...

Das Bürgergespräch

Der durchschnittliche Bürger weiß mehr, als man denkt. Und das betrifft nicht nur die freundliche alte Dame von Nebenan, die anscheinend 24 Std. am Fensterbrett steht. Der Tempeldiener, die Hausmeisterin, die Marktschreierin - Sie alle könnten die Information haben, die er sucht. Und oft ist nicht mehr nötig als ein Lächeln und ein freundliches Wort, um sie zu erlangen.

Da Informantenkontakter eigentlich immer im Dienst sind, aber zum Zwecke der "Anfreundung" mit potentiellen Kontakten auch mal ein Gläschen heben müssen bzw. eines ausgeben, sind hier die Regeln für (bzw. gegen) Alkohol im Dienst etwas lockerer ausgelegt. Im großen und ganzen drückt hier I.A. ein Auge zu, falls der Informantenkontakter mal ein oder zwei Biere trinken 'muss' - dafür bekommt der Informantenkontakter aber auch doppelt eines aufs Auge wenn er einmal zuviel getrunken hat, und nicht mehr in der Lage ist seine Arbeit zu machen, ohne sich selbst oder andere unschuldige Personen oder Mitwächter zu gefährden. Ein Freifahrtsschein für Saufen im Dienst, oder gar mutwillige Schlägereien ist der Dienst als Informantenkontakter jedoch *auf keinen Fall*.

Vom Umgang mit Kriminellen

Oft sichert sich der Informantenkontakter die Unterstützung von Verbrechern, vorzugsweise Kleinkriminellen oder Hehlern. Die Wege hierfür sind zahlreich. Ein gutes Mittel neben hartem Dollar, der auch dem Kontakter nicht unbegrenzt zu Verfügung steht, ist der Aufbau von Druck oder die Nutzung kleiner Gefälligkeiten. Der Informantenkontakter begibt sich hier in eine Grauzone, in der er öfter in Kontakt mit der Internen Abteilung kommen könnte, als ihm lieb sein dürfte. Während über eine Androhung von Gewalt noch hinweggesehen wird, wird die Ausübung bestraft. Auch das beliebte "Laufenlassen" wird nur dann (eher widerwillig) akzeptiert, wenn es nicht zur Ausübung der Straftat gekommen ist oder die Folgen der Straftat behebbar sind. Ein Kleinkrimineller, der sich als Tippgeber zur Verfügung stellt, wird sich bald bewußt, dass er sich in einem Netz befindet aus dem es keinen Ausweg gibt. Denn die Andeutung, den Informanten auffliegen zu lassen, ist auch eine Möglichkeit Druck aufzubauen. Dies sieht ganz anders aus, falls er, in respektvoller Weise einen Paten besucht.

Spesengeld

Dem Informantenkontakter steht ein gewisses zusätzliches Geld zur Verfügung, um gewisse zwielichtige Gestalten freundlicher zu stimmen oder für bestimmte Informationen einen kleinen Obolus zu bezahlen. Übriggebliebenes Spesengeld ist am Ende des Monates wieder abzugeben. Der Informantenkontakter wird dazu angehalten über die Ausgaben Buch zu führen. Natürlich besitzt S.E.A.L.S. nicht unbegrenzt Geld, weswegen eher versucht werden sollte Informationen ohne große Kosten zu erhalten (nein, keine Gewaltanwendung).

Das Pflegen des Netzes

Hat man Kontakte einmal gewonnen, ist es wichtig, den Informationsfluss sicher zu stellen. Man muß erreichbar sein. Informanten benötigen Aufmerksamkeit. Nicht selten erlischt eine gute Quelle, wenn sich der Kontakter zuwenig um seine 'Kunden' kümmert. Gerade im Milieu der Kriminellen ist dies oft keine leichte Aufgabe, will man nicht das Risiko einer Enttarnung eingehen. Dies wird, je höher der Kontakter in der Hierarchie der Wache aufsteigt, je bekannter er also wird, ein immer schwereres Unterfangen. Zu diesem Zwecke ist es oft notwendig, Vorkehrungen zu treffen.

Kleidung

Der Informantenkontakter ist vom Tragen der Uniform während der Streife nicht freigestellt, jedoch kann er zu allen anderen Zeiten die Zivilkleidung wählen. Auch er muss sich zu jeder Zeit im Dienst ausweisen können. Bei heimlichen Treffen empfiehlt es sich, das Aussehen der betreffenden Szene anzupassen, in der man vielleicht gerade ermittelt. Manchmal ist sogar eine regelrechte Verkleidung notwendig. Es gibt auch Informantenkontakter, die sich nicht zur Aufgabe gemacht haben verdeckt zu ermitteln, sondern offen nach Informationen und Kontakten suchen. Diese Option ist ebenfalls möglich, da in manchen Fällen das Tragen der Uniform andere Informationen (nein, diese müssen nicht zwangsläufig falsch sein) zutage bringt. Ein Kettenhemd unter der Kleidung getragen, sowie ein Helm oder feste Stiefel können aber auch bei jedem Informantenkontakter nie verkehrt sein, denn die Arbeit ist und bleibt nie ungefährlich.

Tote Briefkästen

Tote Briefkästen sind Orte oder Personen, an denen Informanten ungehindert und mit verträglichem Risiko Informationen und Nachrichten ablegen können, die für ihre Kontakter bestimmt sind. Es empfiehlt sich hierbei, nicht zuviele Kontaktpersonen den selben Briefkasten benutzen zu lassen und keinesfalls jemanden alle kennen zu lassen. Wer weiß schon, an wen diese Informationen verkauft werden? Bei der Auswahl der Kästen entwickelt jeder Kontakter seinen eigenen Stil und Methode. Dabei ist Vielfalt der Möglichkeiten Trumpf, um eine Entdeckung zu minimieren.

Ausbildung

... oder "Wie bleibt man als Informantenkontakter am Leben?" Ein S.E.A.L.S. Informantenkontakter ist von Haus aus kontaktfreudig, und hat vielleicht von früher noch Kontakte in den dunklen Gassen von Ankh-Morpork oder außerhalb. Er weiß, wie er mit Dieben, Räubern und potentiellen Mördern reden muss, um nicht aufzufliegen, und wie er an Informationen kommt. Der Informantenkontakter ist ein Job für den man geschaffen sein muss, denn wenn die grundlegenden Talente fehlen, dann nützt in diesem Fall auch die beste Ausbildung wenig.

Die eiserne Regel

Besonders bei dieser Spezialisierung ist das Gratwandern zwischen der Wache und dem Pfuhl an Verbrechen nicht sehr leicht. Oft wird es dem Informantenkontakter passieren, dass ihm gewisse Vergünstigungen und Vorteile angeboten werden, wenn er für die eine oder andere Sache arbeitet oder bei der ein oder anderen Stelle mal zur Seite sieht oder wenn er die ein oder andere geheime Information preisgibt. In diesem Falle gilt es eisern zu bleiben und jede Person in Ankh-Morpork wissen zu lassen: Informantenkontakter sind nicht bestechlich.

Mit den alten Hunden lernen

Ein junger Informantenkontakter wird in der Ausbildung in der Regel nicht alleine gelassen. Entweder nimmt sich ihm ein erfahrener Szenekenner oder Informantenkontakter an, oder, sollte sich momentan keiner finden, die Abteilungsleitung. Ebenso kann ein Informantenkontakter von S.E.A.L.S. sich einen Mentor bei R.U.M. suchen, die ebenfalls Informantenkontakter ausbilden. Zunächst wird man gemeinsam auf Streife gehen, um sich so einiges vom Kollegen abzuschauen. Hier gibt es mehrere Bereiche.

Kontakte knüpfen

Die Grundaufgabe eines jeden Informantenkontakters. Das richtige Fingerspitzengefühl wird hier geübt, wozu auch das korrekte Auftreten und Verhalten bei bestimmten Orten oder Personen gehört. Auch trainieren hier beide Wächter z.B. anhand von gestellten Gesprächen oder "kleinen Fischen" wie man am besten Informationen aus einer Person herauskitzelt, ohne aufdringlich zu werden.

Informationen sammeln und weitergeben

Wie wertet man Gespräche aus, wieviel Glauben darf man Gerüchten schenken und wie ordnet man die Informationsflut (oder wie geht man mit Schweigen um)? All dies wird ebenfalls genau geübt. Wenn der junge Informantenkontakter später mit gesundem Mißtrauen auf die Straßen tritt, hat man hier schon vieles gelernt. Auch sollte man das Wissen beherrschen, wann man lieber schweigt und zuhört und wann es nötig ist selber zu reden. Das Erkennen von geheimen Fingerzeichen, die Bedeutung von Schriftzeichen und Symbolen gehört ebenfalls hier dazu.

Selbstverteidigung

Wenn man kein guter Läufer ist, sollte man doch gewisse Grundtechniken im Kampf beherrschen. Übeltäter nutzen oft die Möglichkeit eines heimlichen Treffens, um sich mal einen Wächter ungestört vorknöpfen zu können. Oberstes Prinzip ist es, den Angreifer mit möglichst wenig Verletzungen außer Gefecht zu setzen. Schlie&szlug;lich muss man ihn noch vernehmen können. Zur Selbstverteidigung gehört aber auch zu wissen, wo der nächste Kollege steckt. Hier kann es ganz hilfreich sein die gängigen Streifenrouten zu kennen.

Besonderheiten

Man sollte nicht unterschätzen, dass diese Spezialisierung äußerst gefährlich ist. Nicht nur für den Wächter, sondern auch für seine Informanten.

Gefahren

Die Schwierigkeit als Informantenkontakter liegt oft darin, den potentiellen Informanten davon zu überzeugen, dass er Vorteile davon hat, wenn er sein Wissen der Wache "verkauft". Nicht selten bekommt der Wächter eine Abfuhr auf seine Anfrage erteilt oder kann trotz bester Überzeugungskunst nichts erreichen, denn viele wissen: Als Informant lebt man gefährlich. Anders als beim Szenekenner, besitzt der Kontakter mehrere Informanten, die ihn meist über einen längeren Zeitraum hinweg mit Informationen versorgen. Es geht hier oft auch nicht um einen schnellen Tipp oder Gerüchteküche, sondern um konkrete Sachen und Gefälligkeiten. Hier geht es um heiße Tipps, hier geht es auch darum, die eigenen Kollegen ans Messer zu liefern. Denn der Informant ist meist nichts anderes, als ein Verräter. Und Verräter leben nun mal gefährlich. Sowohl der Kontakter als auch der Informant wissen das, wenn sie sich auf ein Geschäft einigen. Besonders als Informantenkontakter ist man sehr bemüht, den Informant so gut es geht zu schützen. Der Verlust einer solchen Person, besonders wenn der Wächter sie bereits lange kennt, trifft einen oft hart und ist ein herber Rückschlag.

Die Gründe, die einen dazu bewegen, als Informant zu arbeiten, sind oft verschieden. Als Informantenkontakter hat man zu wenig Spesengeld, um einen Verbrecher allein mit Geld zu überzeugen. Es wird ihn vielleicht milde stimmen, aber nicht zum Verräter machen. Besser sind die Punkte, Verbrecher davon zu überzeugen, dass die Gefahr höher ist, wenn sie in ihrer Bande oder Kreisen bleiben. Doch man beachte, dass Personen, die aus dieser Überzeugung der Wache helfen, oft das schwächste Mitglied in einer Bande oder Vereinigung ist. Ein anderer gewichtiger Grund für Verbrecher ist, dass die Wache ihnen hilft die Konkurrenz auszuschalten. Die Gefahr beim Informantenkontakter selbst, liegt oft darin, dass der Kontakter Gegenden aufsuchen muss, die nicht unbedingt als sicher gelten, um vielleicht einen neuen Informanten anzuwerben. Auch fehlgeschlagene Anwerberversuche enden manchmal damit, dass die Gesprächspartner die Klingen kreuzen. Noch gefährlicher für den Kontakter sind jedoch falsche Informanten, Informanten, die glauben, sie könnten die Wache für ihre eigene Zwecke benutzen. Deswegen sollte man immer Stück für Stück überprüfen, ob die angeworbene Person wirklich richtiges Wissen weitergibt und man sich auf sie (zumindest etwas) verlassen kann.

Unterschiede zum Szenekenner

Der Szenekenner kennt meist bestimmte Gebiete oder Mileus gut. Er hat immer ein paar Kontakte, die ihm vielleicht noch aus alten Zeiten einen Gefallen schulden. Wenn es die Mittel erfordern, schleicht er sich auch schonmal kurz in eine Bande ein, er hat immer ein offenes Ohr für jedes Gerücht und einen Dollar zu viel in der Tasche, der den Besitzer rasch wechselt. Aber besonders hat er ein Ohr am Puls "seiner" Szene. Er hört wie der Herzschlag geht, weiß wie er die Leute handhaben muss. Der Szenekenner kennt meist eine Szene äußerst genau, zwei bis drei weitere Szenen sehr gut, der Rest beschränkt sich bereits auf einige flüchtige Kontakte. Aus diesem Grund besitzt SEALS meist mehrere Szenekenner, die sich gegenseitig sehr gut ergänzen. Informantenkontakter gibt es dagegen weniger, denn sie betreuen kein Gebiet (bzw. Szene), sondern Leute. Natürlich hat auch der Kontakter seine einmaligen Begegnungen und Tipp-Geber, aber der Normalfall sind ein paar feste Informanten, die ihn nicht selten die Dienstzeit über erhalten bleiben. Szenekenner überreden, Informantenkontakter dagegen überzeugen die Informanten. Beide Spezialisierungen sind jedoch gleichermaßen notwendig und wichtig für SEALS.

Zusammenarbeit

... oder "Hilfe, mir drückt grad wer einen Dolch an den Kehlkopf" Die Aufgabe der Informantenkontakter ist eigentlich das Beschaffen von genauen Informationen über die Pläne der bösen Jungs und Mädels, und diese dann an die Abteilungsleitung oder die zuständige Abteilung weiterzugeben, ohne selbst aufzufliegen oder Schaden davon zu tragen. Sobald nun jedoch das Verbrechen im Gange ist, entscheidet der Informantenkontakter (falls er das nicht schon vorher getan hat) endgültig, ob dieses Geschäft platzen soll (bzw. ob die Personen nun dingfest gemacht werden) oder nicht, und hat für beide Fälle Vorkehrungen getroffen. Sollte etwas Unvorhergesehenes (wie etwa plötzlich auftauchende angeheuerte 20 Elite Schwertkämpfer) geschehen, wird das Signal nicht gegeben (das auch je nach Situation verschieden ist). Ansonsten sollten schon ein- oder zwei Dutzend Wächter die Armbrüste im Anschlag haben. In solchen Fällen kommt es immer auf den Härtegrad der zu überführenden Verbrecher an - während bei einem zwei-Mann-Geschäft auch schon mal ein Rudel G.R.U.N.D. Rekruten abgeordert wird, um diese hochzunehmen, so sind es bei schwereren Sachen schon F.R.O.G.s samt Truppführer und MUT-Schützen.

Ebenso ist ein Informantenkontakter nicht nur eine Hilfe bzw. Wegbereiter für solche Aktionen, sondern er benötigt manchmal auch selbst Hilfe von Kollegen. Zum Beispiel, wenn ein abgefangenes unverständliches Schriftstück entschlüsselt werden muss. In diesem Falle könnte ein Kommunikationsexperte weiterhelfen. Und so gibt es viele Situationen in denen das Fachwissen anderer Wächter zum Einsatz kommt.

Zusammenarbeit mit R.U.M.

Es gibt bei R.U.M die Spezialisierungen Anwerber und Informantenkontakter, beide teilen gewisse Bereiche mit dem Informantenkontakter bei S.E.A.L.S., weswegen eng zwischen beiden Abteilungen zusammen gearbeitet wird. Bei Überlastung einer Abteilung greift gerne ein Kollege der anderen einen Kontakt auf, um ein Verbrechen zu verhindern. Zwischen den Wächtern beider Dienststellen läuft rege Kommunikation, und man ist stets darauf bedacht, die eigene und die Deckung von Kollegen nicht auffliegen zu lassen sowie Informationen, die in Fällen weiterhelfen können, auch weiterzugeben.

Zusammenarbeit mit G.R.U.N.D.

Hier wird seltener Unterstützung angefordert, als sie gegeben wird. Ausbilder bei G.R.U.N.D. treten oft an Informantenkontakter heran und bitten sie den Rekruten eine Einführung in ihre Spezialisierung zu geben, da seine Arbeit grundlegend ist und jeder spätere Wächter zumindest Teile davon beherrschen muss. Da Informantenkontakter die Stadt sehr genau kennen, werden Rekruten auch Teile von Ankh-Morpork gezeigt, die vielleicht selbst schon lange in der Stadt lebende noch nicht kannten.

Zusammenfassung

Abschließend lässt sich sagen, dass die Arbeit eines Informantenkontakters von grundlegender Bedeutung für die gesamte Stadtwache ist. Jede Abteilung benötigt nun mal zur Aufklärung von Verbrechen Informationen und der Informantenkontakter ist der beste Wächter darin sie auch zu beschaffen. Er arbeitet eng mit den anderen Kollegen, egal welcher Abteilung sie angehören, zusammen und ist eine bekannte Persönlichkeit in der Wache. Der Informantenkontakter mag vielleicht kein Spezialist in chemischen Labordingen sein, er kann vielleicht auch nicht perfekt mit einer Armbrust umgehen oder Spuren sichern, aber er hat das Grundwissen eines jeden Wächters, nämlich Informationen zu erhalten, zur Perfektion gebracht.

Wer sich entschließt Kontakter zu werden, hat sich für einen Weg entschieden, der ihn Tag für Tag zu Informationen bringt, zu neuem Wissen führt, immer auf der Suche nach DER heißen Spur. Doch er wird nicht nur Dinge über andere erfahren, die er vorher nicht wissen wollte. Jeder Tag stellt den Informantenkontakter auch selbst auf die Probe...