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Für Rekruten (erste Mission):
Auf dem heutigen Ausbildungsplan steht: "Streitschlichtung und Diplomatie - Umgang mit wütenden Bürgern ohne handgreiflich zu werden."
Das kann sicher mal nützlich sein.
Dafür vergebene Note: 10
Mitten in der Nacht unweit des Wachehauses in der Kröselstraße schlich ein kaum zehn Zentimeter großer Schatten durch ein Fenster, welches von einer kleinen Nadel von dem kleinen Halunken geöffnet worden war. Nach einiger Zeit kam aus dem Haus das Fauchen einer Katze, und kurz darauf floh der kleine Schatten wieder aus dem Fenster, dicht gefolgt von einem weitaus größeren Schatten in Katzenform. Man hörte ein Klappern, das schrille Miauen einer Katze, die sich anhörte, als hätte sie etwas in der Nase gestochen.
"Squiiiiiiiiiiiiiieeeeeek!"
Ein lauter greller Schrei eines Tieres riss die Rekruten, welche die letzten wenigen Minuten ihres Schlafes gerade eben noch genossen hatten, aus ihren Träumen. Mit einigem Fluchen kletterten die Wächter aus ihren Betten, um die Ursache des weckendes Lärms zu finden, welche gerade auf dem Boden gelandet war, und von dort aus mit einem unschuldigen Blick die Wächter anstarrte.
"Neflie, warum macht dein Eichhörnchen immer so viel Lärm?", wollte ein Rekrut von den Gnom wissen, der gerade verschlafen wie alle Anwesenden hier aus seinem Bett kroch. Mit einem unschuldigen Lächeln stotterte Neflie,
"Ähm... ich weis es nicht... vielleicht hat sie so wenig geschlafen.. ähm... oder so..."
"Das ist kein Grund, mich aus meinem Schlaf zu werfen", warf der Rekrut bösartig zurück, und sein Blick ließ den kleinen Gnom wissen, das sein kleines Haustier nicht mehr lange zu leben hatte, wenn es noch ein mal die gesamte Rekrutenschaft aufwecken würde.
Doch da erklang schon die Stimme des Ausbilders:
"Rekruten! In zehn Minuten antreten!"
Nach in etwa zehn Minuten standen alle Rekruten mehr oder weniger wach vor dem Ausbildungsleiter Daemon, welcher mit fröhlicher Stimme verkündete:
"Rekruten, wir werden uns heute einem meiner Lieblingsthemen widmen! Wie ihr sicher alle wisst, ist ein Konflikt nicht immer mit Gewalt oder einer gewaltigen Starkinarm zu lösen, vor allem wenn Verbrecher über eben dieselben Mittel verfügen. In solchen Fällen ist es besser, das Ganze ein mal diplomatisch zu versuchen, um unschuldige Leben zu schonen, und nicht zuletzt auch das eure.
Weiters bringen einen Waffen in vielen Situationen, vor allem im Bereich der Verkehrskontrolle keinen Vorteil, viel eher noch einen Nachteil, da man dann Gefahr läuft, Panik zu verursachen.
Gehen wir ein mal ein theoretisches Beispiel durch. Stellt euch vor, ihr würdet in einer Verkehrskontrolle in einen Streit zwischen zwei Wagenlenkern geraten, deren Wägen kollidiert und nun beschädigt sind. Wie würdet ihr versuchen, die beiden Streithähne auseinander zu bekommen?", und mit einem erwartungsvollen Blick wandte er sich den anwesenden Rekruten zu. Seine Frage wurde von einem Schweigen beantwortet, das gerade zu nur danach schrie, gebrochen zu werden. Doch schien keiner der Rekruten gewillt, auch nur ansatzweise den Kiefer zu bewegen, und so fuhr er ein wenig enttäuscht fort:
"Die mit Abstand beste Lösung wäre wohl, das Ganze der Situation angebracht mit Worten abzuwickeln, und nicht gleich mit gezogener Waffe eine womöglich noch falsche Schlichtung des Streites herbeiführen. Wobei bei solchen Verkehrsunfällen sowieso sehr schwer zu richten ist. Wie auch immer, meist ist es wichtig, den Umständen gerecht zu versuchen, auf möglichst friedvollem Weg Streitigkeiten zu schlichten.", Daemon sah in die Gesichter der ein wenig gelangweilt dreinblickenden Rekruten, und erklärte weiter:
"Nun, vielleicht freut es euch zu hören, Rekruten, das dies die gesamte Theorie war...", er wurde unterbrochen durch das Geräusch von erleichtert aufatmenden Rekruten," ... und das ich euch in nächster Zeit wohl öfter exemplarisch mitnehmen werde, wenn es heißt, einen Streit ohne Gewalt zu lösen."
Diesmal schienen die Rekruten nicht ganz so glücklich, und wie gerufen, schwang plötzlich die Tür auf, und ein großer hagerer Mann kam in den Raum; Anscheinend war er auf der Suche nach der Lösung eines Problems, in der Hoffnung, sie hier zu finden. Nicht ganz ohne Verärgerung wandte sich Hauptmann Daemon dem Neuankömmling zu, und fragte ihn, was dieser hier wolle.
"Ich bräuchte ihre Hilfe, wenn sie die Zeit hätten", keuchte der Mann.
"Soll ich ihnen helfen, die Uhr zu lesen? Um was für ein Problem handelt es sich denn?", antwortete der Ausbildungsleiter gelassen. Mit einem verschmitztem Lächeln erwiderte der frisch Eingetroffene :
"Kein großes Problem... es wurde eingebrochen, obwohl wir die Diebesgilde schon bezahlt hatten, und es sieht aus, als ob es unlizenzierte Diebe gewesen waren." Der Ausbildungsleiter ließ den Blick prüfend über die Rekruten streifen, auf der Suche nach einem, der ein wenig Lehrausgang am ehesten Vertragen könnte. Der einzige der Auszubildenden, der ein wenig aufmerksam zu zeigen schien, war Neflie, und so fuhr Daemon fort:
"Ich denke, ich werde mich darum kümmern können... und ich werde einen Rekruten mitnehmen. Neflie, vortreten!"
"Vielleicht könnten sie uns sagen, was vorgefallen ist", sagte Daemon, als er neben dem hageren Mann die Straße hinabschritt, begleitet von einem Gnom auf einem Eichhörnchen.
"Nun, es ist ein wenig schwer zu erklären. Mein großer Bruder, Aesti... oh, da fällt mir ein, ich habe mich noch nicht vorgestellt. Meine Name ist Mims", erwiderte der Mann freundlich.
"Jaja, fahren sie fort, Herr... Mims", sagte der Ausbildungsleiter mit der in sich aufkeimenden Frage, warum manche Eltern bei der Namensgebung grausame Wesen sein können.
"Nun, meinem Bruder wurde ein Ring gestohlen, den er heute seiner Geliebten schenken wollte, und nur ich und unserer beider Schwester wussten davon. Nun beschuldigt mein Bruder meine Schwester, das sie den Ring gestohlen habe, aber ich bin mir von ihrer Unschuld sicher, da ich die Spuren eines Einbrechers finden konnte", sagte Mims, und schien stolz auf sich zu sein. Hauptmann Daemon wollte etwas erwidern, dann sah er aber den Gnom - normalerweise ein interessierte Rekrut - wie dieser sehr demotiviert und geradezu ein wenig panisch umherblickte.
Des Ausbildungsleiter Gedankenstränge wurden unterbrochen durch ein lautes Gezanke, das aus einem naheliegenden Haus zu kommen schien. Den Gnom verwunderte es kaum, das sie darauf zusteuerten, immerhin war es ihm nicht unbekannt. Es hatte ein eher flacheres Dach und eine schlecht versperrte Dachluke, was der Gnom schon festgestellt hatte, als er hier das letzte Mal war. Ein unwohles Gefühl durchfuhr seinen Körper beim Anblick dieses eher schlichten Hauses, und seine roten, unordentlichen Haare schienen noch zerzauster als sonst. Das Gezanke schien von zwei Hauptpropagandisten, einer männlich, eine weiblich, geführt zu werden, und man glaubte zu spüren, das dieses Gezanke wohl bald zu handgreifliche Streitigkeiten führen würde, wenn man nicht eingriff. Mims stieß die Tür auf, und vor sich sah Neflie einen jungen Mann mit schulterlangen Haaren, der gerade eine ein wenig unförmig wirkende Frau anschrie.
"Du hast selber gesagt, das du sie nicht leiden konntest! Wer sollte es sonst gewesen sein?"
"Ich kann sie nach wie vor nicht, aber ich würde nie wegen deiner blöden Hexe stehlen!"
"Warum soll ich dir glauben? Du kannst es nur nicht glauben, das ich im Gegensatz zu dir jemanden gefunden habe, der mich versteht!"
"Willst du damit behaupten, das mein Freund mich nicht versteht, du Elendiger.."
"Ihr seid doch nur zusammen, weil ihr euch zu selten seht, um euch zu streiten! Gib es doch zu!"
"Du kümmerst dich um die beiden, während ich mit Mi.. Mimk... wie auch immer er heißen möge, diese angeblichen Spuren eines Verbrechens ansehen werde", flüstere Daemon zu dem Gnom, und folgte dem hageren Mann nach oben.
Der Mann, der die Ankömmlinge anscheinend noch nicht bemerkt hatte, wollte schon Luft holen, um weiter zu schreien, da erhob der kleine Gnom seine Stimme, die wirkte, als ob sie nie gehört werden wollte, und daher nur umso auffälliger war:
"Ähm... guten Tag...", doch weiter kam er nicht, da wurde er schon von der Hand der Schwester ergriffen.
"Oh ist der süüüüüüß!", kicherte sie, während sie den kleinen Gnom dich an ihr Gesicht hielt, und genauer betrachtete wie ein kleine Puppe.
"Wer bist du!", fauchte ihn der Mann an.
"Ich bin Rekrut Neflie, von der Stadtwache...", wieder konnte er nicht aussprechen, denn diesmal wurde er von der Frau fallengelassen, die mit einigem Ekel auf ihre Hand blickte, wohingegen sich die Miene des Mannes um einiges aufhellte.
"Endlich Jemand von der Wache. Ich hatte schon gedacht, Mims würde nie zurückkommen. Ihr könnt das Luder schon abführen, sie war es sicher!", sagte er, und zeigte auf die Frau, von der Neflie annahm, das es seine Schwester war. Das war also Geschwisterliebe. Die Frau wollte schon zu einer bissigen Bemerkung ansetzen, da fiel ihr der kleine Gnom ins Wort:
"Sicherlich ist diese Sache emotional schwer, aber wir würden sicher weiter kommen, wenn wir uns wie zivilisierte Menschen verhalten, und uns nicht gegenseitig anschreien würden. Dürfte ich vielleicht nach ihren Namen fragen?" Ungläubig sahen beide auf den Gnom herab, dem sie solche Worte eindeutig nicht zugetraut hatten, doch dann erwiderte die Frau:
"Mein Name ist Valenda, und der des Idioten dort drüben Aesti."
Relativ unbeeindruckt fuhr der Gnom fort:
"Nun, liegt sicher ein Diebstahl vor? Wo wurde denn der Ring gestohlen? Kann es sein, das er verloren ging?"
"Der Ring lag auf meinem Nachtkasten, welcher direkt beim Fenster steht. Ich habe den Ring schon überall gesucht, und nicht gefunden. Aber ich habe Beweise dafür, das sie schuld ist!", sagte der Mann, und wieder zeigte sein Finger auf seine Schwester.
"Ich habe die Katze maunzen gehört, in der Nacht, und meine Katze ist intelligent, und kann Valenda nicht leiden, woran sie gut tut. Ich bin mir sicher, das sie gemaunzt hat, als meine Schwester den Ring nahm." In Gedanken sah Neflie das Bild einer orange gestreiften Katze mit großen Zähnen und einer fast genauso großen Narbe über einem Auge aufblitzen, und wie gerufen kam der Katzentier angetapst, und sprang auf den Gnom zu, und hätte Valenda nicht mit einem schnellen Fußtritt das Tier weg getreten, hätte es böse für den kleinen Wächter enden können. Schon immer war Neflie ein beliebtes Ziel bei kleineren und größeren Raubtieren gewesen, was wohl an seiner geringen Körpergröße wie auch an seinem Drang, immer wegzulaufen, lag. Er war nicht ängstlich, er hing nur an seinem Leben, da er im Gegensatz zu seinen Geschwistern nie an das Diesseits nach dem Tod geglaubt hatte. Er war schon immer ein Querdenker gewesen, aber vor alle ein Denker. Nicht zuletzt ein Grund, warum er fort aus Überwald gegangen war, um etwas Sinnvolles zu machen, oder wenigstens der Gefahr von Wölfen und großen Raubkatzen zu umgehen. aber auch kleine Raubkatzen schienen ihn sehr zu mögen.
"Vielleicht könnte ich mir den Ort des Geschehens ein mal ansehen...?", fragte der Gnom, nachdem er sich ein wenig von dem Katzenschock erholt hatte. Aesti zuckte mit den Schultern :
"Ich glaube nicht, das dabei viel mehr herauskommen wird, aber ansehen können Sie ihn sich gerne, Herr Gnom. Das erste Zimmer im Obergeschoss, rechte Tür", wobei seine letzten Worte wie eine Verhöhnung des Wächters klangen.
Kaum oben angekommen, untersuchte der Gnom das Zimmer. Es sah genauso aus wie in der Nacht, als er hier gewesen war, also konnte nicht gründlich gesucht worden sein. Umso besser für ihn, denn dann würden seine Worte glaubhafter klingen. Die Gedanken des Gnomes wurden durch laute Stimmen von unten gestört; Es hatte sich eine dritte Stimme zu denen der beiden Geschwister hinzugesellt, und sie hörte sich nicht an, als wollte sie den Streit schlichten. Leise schlich der Gnom aus dem Raum und warf einen Blick nach unten, wo Aesti einem kräftig gebautem Mann gegenüber stand, welcher eine zerbrochene Glasflasche in der Hand hielt.
"Was stehst du noch auf der Seite von dieser Diebin! Sie war es, das ist sicher!", schrie Aesti, und griff mit einer Hand in seine Manteltasche.
"Höre auf, sie zu beschuldigen! Du hast keine Beweise, und drehst noch durch, wenn du so weiter machst. Und dann müsste ich dir weh tun!", schrie der neu Hinzugekommene, und holte drohend mit der geborstenen Flasche nach seinem Kontrahenten aus.
"Ja?! Wie du willst, du Idiot...!", schrie der Bestohlene, und sprang auf seinen Gegenüber zu, mit einem Dolch, welchen seine Finger gerade aus seiner Manteltasche hervorgezaubert hatten. Das war das Letzte, an das sich Neflie erinnern konnte, bevor ihn die gnädige Ohnmacht empfing.
Als der Gnom nach kurzer Bewusstlosigkeit seine Augen wieder öffnete, sah er Aesti, der wie versteinert auf das Messer in seinen Händen blickte, Valenda, die schluchzend über dem Körper des Mannes, der sie vorher verteidigt hatte, stand, und ein Rinnsaal von Blut, das von der Brust dessen langsam seinen Weg über den Boden fand. Langsam und leise, mit der penetranten Auffälligkeit eines luftleeren Raumes ging er die Stiegen hinab, holte den Ring aus seiner Tasche, und sagte mit zitternder aber lauter Stimme:
"Das habe ich hinter dem Kästchen gefunden..." Seine Worte hatten eine unglaubliche Auswirkung auf die Anwesenden. Aesti starrte geschockt auf das Schmuckstück, während seine Schwester nur dank Mims schneller Hand, die sie festhielt, nicht auf aufsprang, und irgendwen anfiel. Eine unheimliche Stille breitete sich aus, unterbrochen nur von dem leisen Maunzen einer Katze, die sich ihren Weg zu dem Verletzten bahnte. Hauptmann Daemon legte Aesti die Hand auf die Schulter, und sagte:
"Ich glaube, wir gehen besser zum Wachehaus. Wir alle."
Daemon blickte zu dem kleinen Gnom, der neben ihm auf der Straße hockte, und in die Ferne starrte. Es war nun schon zwei Tage her, seit dem Vorfall, aber sein kleiner Rekrut schien nach wie vor Probleme damit zu haben, das Erlebte zu verarbeiten.
"Warum bist du eigentlich zur Wache gekommen, Neflie?", fragte er. Nach einem kurzen Moment des Schweigens, welches darauf hindeutete, das Jemand aus seinen Gedanken gerissen wurde und das mit der Subtilität eines Vorschlaghammers, antwortete Neflie:
"Weil die Leute vor der Diebesgilde so grimmig ausgesehen haben, Söhr." Ein wenig erstaunt fragte sein Ausbilder:
"Aus keinem anderen Grund?"
"Doch Söhr... ich dachte daran, eine anständige Arbeit zu verfolgen... außerdem wusste ich bis ich der Wache beitrat nicht, was eine Wache ist, Söhr. Bei uns gibt es so was nicht".
"Kann ich mir denken... nun, wie du siehst ist es eine Aufgabe der Wache Verbrechen zu lösen, bei denen es auch um Tod geht"
"Ja, Söhr. Ich habe nachgedacht. Warum kann man nicht alle Probleme mit Worten lösen, Söhr? Bei uns wird immer nur mit Fäusten oder größeren Dingen diskutiert, aber Worte tun Niemanden weh, Worte bringen Niemanden um. Worte sind ähh... zivilisiert, ja ich glaub so hieß das Wort." Daemon dachte darüber nach, doch fiel ihm keine Antwort ein, also sagte er wahrheitsgemäß:
"Ich weiß es nicht. Wenn man aber alle Probleme mit Worten lösen könnte, gäbe es für uns nicht mehr viel Arbeit, Rekrut"
Neflie nickte, und sein Blick wanderte über die belebte Straße hinüber zu dem Haus, in dem er vor zwei Tagen Zeuge eines tragischen Endes eines einfachen Diebstahls wurde.
"Man hat ihn gehen lassen, da es sich wohl um Selbstverteidigung gehandelt hat.", sagte sein Ausbilder, bevor noch die Frage gestellt wurde. Neflie nickte, und dachte darüber nach, was er werden sollte, wenn er seine Ausbildung abgeschlossen hatte, was wohl nicht mehr so lange dauern würde. Plötzlich zerriss ein Schrei die Gedanken der beiden Wächter, und sie sahen, wie ein Schatten von dem Dach eines nahen Gebäudes fiel.
Ein Gebäude mit einer schlecht verschlossenen Dachluke. Fast gleichzeitig rannten Ausbilder und Rekrut zu dem, was vom Dach gefallen war. und mit schrecken erkannten sie vertraute Gesichtszüge, welche, trotz von Schmerzen verzerrt, noch immer eindeutig als die von Aesti zu identifizieren waren. Seine Hände umklammerten einen Dolch, den er sich anscheinend selbst in die Brust gerammt.
Und neben ihm lag eine kleine Dienstmarke mit verbogener Nadel, die sich Neflie in langen Stunden selbst gefertigt hatte, da normale Dienstmarken größer waren als er selbst. Anscheinend hatte sie schon seit einiger Zeit dort auf dem Dach gelegen. Die Nadel war verbogen, ganz so, als ob jemand versucht hatte, ein Schloss damit aufzubrechen.
Schnell hob der Gnom sie auf, ehe Jemand anders sie bemerkte.
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