Grean and Pease

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von CK Gold Moon (FROG)
Online seit 10. 07. 2002
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Es gibt eine neue Organisation die sich massiev für den Umweltschutz einsetzt. Doch eines Tages gehen sie zu weit und die Wache muss eingreifen.

Dafür vergebene Note: 9

Ankh-Morpork 6 Uhr Morgens, das Nachtleben der Stadt wechselt zum Tagesbetrieb und in einem kleinen alten Haus schrie ein Dämon "Dring dring drang, aufstehen, der Tag hat begonnen."
"Schnauze, sonst Beule," nuschelte eine unter Decken vergrabene Gestalt.
"Aber sie haben mir doch gesagt, dass ich sie jeden Morgen um 6 Uhr wecken soll," schmollte der Dämon.
"Das heißt noch lange nicht, dass ich auch geweckt werden möchte," maulte die schwer zu erkennende Gestalt.
"Eigentlich schon und ich führe nur ihren Befehl aus."
"Verdammt, warum müssen diese Dämonen immer das machen, was man ihnen sagt?"
"Das ist unsere Aufgabe, aber wenn sie wünschen, dass ich es demnächst nicht mehr mache..."
"Ja und jetzt Schnauze!"
"Ok, ich werde sie ab heute nicht mehr wecken, aber meckern sie dann nicht mich an, wenn sie zu spät zur Arbeit kommen." Der Dämon verschwand in einer dieser neumodischen Uhren, schimpfte noch einmal herzhaft über seinen Besitzer und legte sich dann wieder schlafen.
Nach einer Weile bewegten sich die Decken und eine Zombie-ähnliche Gestalt stieg aus dem Bett und wankte zum Bad. Sie schaute in den Spiegel, ließ ein kurzes "Ach du sch... wie sehe ich den wieder aus" los und fing an sich zu waschen. Mit der Zeit wurde aus dem Zombie immer mehr eine Elfe, die nach dem Waschen einen kurzen bestürzten Blick auf die Uhr warf, sich schnell anzog, den Zettel schnappte, der durch den Türschlitz gefallen war und aus dem Haus rannte.


GREAN AND PEASE

Hallo, wir sind Green and Peace und die Stimme der Umwelt von Ankh-Morpork. Wenn sie sich einmal genau umsehen, werden sie merken, wie die Umwelt leidet und wie verschmutzt sie ist. Genau das wollen wir ändern, unser Motto lautet: Lebt mit der Natur nicht gegen sie!
Also, wenn ihr auch ein Freund der Natur seid, unterzeichnet bitte hier _______________ . Wer nicht schreiben kann, malt einfach drei x oder sonstige Kringel und wer des Lesens nicht mächtig ist, fragt, ob ihm jemand dies vorlesen kann. Der Zettel ist einfach bis Morgen an die Haustür zu hängen.
DANKE!


Gold Moon las sich den Zettel auf dem Weg zur Arbeit genau durch und beschloss, sofort zu unterschreiben, da sie als Elfe schon von Geburt an einen engen Kontakt zur Natur hatte. Als sie auf der Wache ankam, war grade eine heiße Diskussion über die neue Vereinigung im Gange.
"Mit der Natur leben. Ich habe ein paar Blumen in meinem Zimmer, also lebe ich mit der Natur," sagte Jolin grade.
"Du, ich glaube nicht, dass sie damit meinen, dass sich ab heute jeder Blumen in seine Wohnung stellt, zumindest nicht als Hauptbotschaft," antwortete Panther.
"Also ich wohne ab heute nicht im Park oder Wald, da lebe ich lieber gegen die Natur und bleibe in meiner schönen warmen, trockenen Wohnung," warf Angie ein.
"Ich glaube, sie meinten eher, dass wir die Stadt nicht mehr verschmutzen und mehr Bäume und so was pflanzen sollten," mischte sich Gold Moon ein.
"Ach ja und am besten noch den armen Regenwürmern über die Straße helfen, he?" fragte Rince sarkastisch.
"Er würde es dir danken," schmollte die Elfe.
"Mach dich mal lieber an die Arbeit, ein paar Akten warten darauf, dass sie bearbeitet werden," sagte Humph.
"Von mir aus könnten sie bis in alle Ewigkeit warten," nuschelte Gold Moon in ihren nicht vorhandenen Bart. Der Rest des Tages lief ziemlich ereignislos ab. Abgesehen von den Akten, gab es nur Kaffe, der getrunken werden wollte und Langeweile, die sich bemühte, nicht totgeschlagen zu werden. Auf dem Nachhauseweg sah die Wächterin auf verschiedenen Wänden den Aufruf: "Lebt mit der Natur, nicht gegen sie. Gz. Grean and Pease" stehen. Bevor Gold Moon schlafen ging, hängte sie noch schnell den Zettel an die Tür, es konnte ja nicht schaden.
Am nächsten Morgen war es schon trügerisch hell, als sie aufwachte. Ein schneller Blick auf die Uhr verriet ihr warum, es war 8:15 Uhr. Die Elfe riss die kleine Tür an der Rückseite der Uhr auf und rief: "Verdammt warum hast du mich nicht geweckt du Idiot?"
"Was? Seit gestern sollte ich sie doch nicht mehr wecken, das haben sie ausdrücklich gesagt!"
"Du weißt genau, dass ich morgens allen möglichen Unsinn rede."
"Aber sonst hätten sie mich bestimmt wieder geschlagen."
"Ich haue doch keine Dämonen!"
"Morgens schon!"
"Ach was soll's. Mist, Mist, Mist!"
Nach dem sie sich einer Katzenwäsche unterzogen hatte, rannte sie noch schneller als den Tag zuvor aus dem Haus. Als sie völlig außer Atem bei der Wache ankam, sah sie alle Wächter auf der Straße stehen und auf das Dach starren. Rince rief grade "... keine Ahnung, aber ich bin sicher das keiner den Zettel namentlich unterschrieben hat."
"Wir haben 23 Zettel auf denen Wache verdächtige Kringel sind," hörte man eine Person vom Dach der Wache aus antworten.
"Es sind nur Kringel, das sagt noch lange nichts aus," murrte Rince.
"Außerdem haben wir einen Zettel, auf dem Wächterin Gold Moon steht. Also ist es ganz klar, dass ihr auch unserer Ansicht seid, warum also dieses Theater?" schrie die Person zurück.
"Weil ihr zufällig auf dem Dach der Wache sitzt, mit einem Plakat auf dem seht: "Selbst die Wache ist für ein Leben mit der Natur." So halten uns doch alle für sonst was, aber nicht für Wächter." schimpfte Rince.
Gold Moon ging näher rann und konnte nun auch 5 Männer und Frauen auf dem Dach sehen, die ein riesiges Plakat mit eben genannter Aufschrift aufgehängt hatten. Vielleicht hätte sie den Zettel doch nicht unterschreiben sollen, überlegte die Elfe grade als Rince sie ansprach: "So, da siehst du, was man davon hat, wenn man irgend welchen Verrückten seinen Namen gibt."
"Aber, ich wollte doch nicht..."
"Ja, ja schon gut. Solange sie nicht mein Büro besetzten, ich mag es nur einfach nicht, wenn über mir welche auf dem Dach herum turnen. Denn, wenn sie sich verletzen, sind wir wieder schuld, da es unser Wachhaus ist."
"Sag ihnen das doch."
"Das habe ich, mindestens 50 mal."
"Und wenn wir sie gewaltsam da runter holen?" fragte ein Wächter.
Schnell schrieb einer der 10 Personen auf dem Dach vor dem "Auch die Wache ist dafür..." ein "Wir sind der Meinung, dass", strich das "ist dafür" durch und schrieb "für" darüber und "ist" ans Ende des Satzes. Dann rief sie nach unten "Das dürft ihr nicht, da wir unter dem Schutz der Meinungsfreiheit stehen."
"Aber es ist fraglich ob ihr es auf dem Dach der Wache ausführen dürft," schrie Rince zurück.
"Ähm, nun ja, würde es sehr weh tun, wenn ihr uns hier runter holt?" fragte eine Frau vom Dach.
"Und wie, die letzten haben sich danach nie wieder auf ein Dach getraut."
"Ähm, wenn das so ist. Los Leute, lasst uns gehen," murmelte die Frau.
Langsam kletterten alle 10 vom Dach um dann so schnell wie möglich in den Straßen der Stadt zu verschwinden.
Der Rest des Tages lief ganz normal ab, bis auf einige Leute, die sich darüber aufregten, dass die Organisation ihr Motto an ihre Wand geschrieben hätten. Am Abend hatte Gold Moon eine Auseinandersetzung mit ihrem Dämon, den sie am Ende dazu brachte, nun jeden morgen ein Lied zu singen. So schaffte sie es wenigstens halbwegs pünktlich zur Arbeit. Grean and Pease gab sich in den nächsten Tagen mit der Aktion "Sauberer Ankh", wie sie es nannten, zufrieden. So sah man mehrere meist Junge Leute am Ankh stehen, um allerlei Müll aus im zu fischen und sich zum Gelächter der Stadt zu machen. Nach 3 Tagen hatten aber auch sie endlich begriffen, dass der Fluss dadurch nicht sauberer wurde und versuchten es auf eine andere Weise.
"Nicht schon wieder. Erst die Wache und jetzt die Brücke," stöhnte Rince, als er von der Gefreiten Isis hörte, das Grean and Peace die komplette Messingbrücke besetzt hatten. Was bedeutete, dass 38 Mitglieder eng umschlungen auf der Brücke saßen.
"FROG, das ist eure Aufgabe," beschloss Rince kurzerhand.
Am Ziel angekommen mussten sie sich erst mal durch jede Menge Wagen hindurch zwängen, da diese nicht einfach wie die Fußgänger über die Grean and Peace Leute rübersteigen konnten.
"Was soll das hier, ihr haltet den ganzen Verkehr auf." schimpfte ...
"Ja, aber es ist doch niemanden verboten auf einer Brücke zu sitzen." konterten die Mitglieder.
"Aber dadurch alles zu blockieren ist bestimmt verboten."
"Ach ja, steht das irgendwo im Gesetzt?"
"Nun ja, nicht direkt, aber.."
"Na also. Danke, ihr könnt schon wieder gehen und euch um richtige Fälle kümmern."
"Tragen wir sie doch einfach von der Brücke, das ist bestimmt auch nicht verboten," warf Gold Moon ein.
Gesagt, getan. Zwar dauerte es ewig, da die Grean and Peace Mitglieder sich immer wieder erneut auf die Brücke setzten, aber als es anfing dunkel zu werden, hatten selbst sie genug und machten sich von dannen. Mit der Zeit schienen sich immer mehr junge Leute der Organisation anzuschließen und so beschlossen sie irgendwann ein paar ältere Häuser zu besetzen, aus denen selbst die Wache sie nicht vertreiben konnte. So bekamen sie den Namen "Die besetzten Häuser von Ankh-Morpork" oder kurz DbHvAK.
Grean and Pease wurde immer mutiger und setzte sich beim nächsten mal nicht einfach auf die Messingbrücke, sondern ließ sich mit Seilen von ihr hinab hängen. Aber auch die Wache war langsam genervt und schnitt einfach die Seile ab, so das 12 Mitglieder auf den Ankh plumpsten und benommen wieder ans Ufer krabbelten (um im Ankh schwimmen zu können, muss man über Riesen Kräfte verfügen, damit man das Wasser auch nur ein bisschen bewegen kann).
Doch dann gingen sie endgültig zu weit!
Es war Morgens acht Uhr, als ein Alchimist ganz aufgeregt in die Wache gestürmt kam und keuchte: "Diese Grean und sonst was haben [hechel] unsere Gilde besetzt [nach Luft schnapp]!"
"FROG, ihr seid gefragt." rief der diensthabende Wächter nur in Humphs Büro. Also machte sich die ganze Truppe auf zur Alchimistengilde. Am Ziel angekommen, sah man schon alle Alchimisten um das Gebäude stehen, an dem ein Plakat mit der Aufschrift "Dürfen sie einfach ihren Müll in den Ankh werfen? Die Alchimisten tun es! Wir sagen NEIN zur Verschmutzung des Ankhs! Grean and Peace" hing. An den Fenstern lehnten die Mitglieder von der Organisation und sangen oder viel mehr schrieen: "Alchimisten weg, denn sie machen Dreck! Alchimisten fort, sie zerstören den Ort! Ihre Arbeit darf nicht sein, drum gehn sie lieber alle heim. Wir besetzten dieses Haus und schmeißen alle anderen raus. Der Ankh, er quält sich fürchterlich, doch sagen kann er dieses nicht. Ohne Stimme er geboren, zum leiden er nun auserkoren. So sprechen wir nun für den Fluss, da es ja jemand tun muss!"
"Da seht ihr es," sagte das Gildenoberhaupt, "Wenn sie nicht bald verschwinden, werde ich meine Spezial-Lösung zusammen mischen und die explodiert bestimmt!"
"Aber es sind doch Menschen, Gnome, Trolle .... die ein recht darauf haben zu leben, auch wenn sie Häuser besetzten!" warf Gold Moon entsetzt ein.
"Wenn man die Alchimistengilde besetzt, muss man damit rechen, dass sie explodieren kann. Außerdem könnten SIE genau so gut das falsche zusammenschütten und 'in Deckung es war falsch' ist zu ihnen übergetreten. Das kann ich immer noch nicht ganz glauben. Na ja, wenn er etwas zusammen mixt, explodiert eh alles so oder so."
"Haben sie denn irgend welche Forderungen gestellt?" wollte Humph wissen.
"Äh ja, dass wir den Ankh nicht mehr verschmutzen sollen," antwortete ein Alchimist.
"Aber das machen alle." fügte er noch schnell hinzu.
"Wir haben ihnen auch angeboten, unsere Abfälle anstelle in den Fluss in den Wald
zu werfen, aber aus unerfindlichen Gründen wollten sie das nicht," warf ein anderer ein.
"Nun ja, dann müssen wir das Haus eben stürmen," schlug Humph vor.
"Ich dürfen? Ich dürfen? Bitte!" bettelte Malachit.
"Anders werden wir wohl kaum rein kommen."
Also nahm der Troll Anlauf und schlug gewaltig gegen die Tür. Es gab einen lauten Aufprall, aber ansonsten hielt die Tür stand und bewegte sich kein bisschen. Malachit versuchte es noch weitere fünf mal, aber das einzige Ergebnis war, das etwas Stein von ihm abbröckelte.
"Es ist eine sprengsichere Tür, da hat er keine Chance," meinte einer der Alchimisten.
"Ich sein stark, ich das schaffen werden! Ihr mir helfen, ganze FROG laufen gegen Tür, dann sie gehen auf," sagte Malachit.
So liefen diesmal alle Wächter gemeinsam gegen die Tür und tatsächlich, sie ging mit einer erstaunlichen Leichtigkeit sofort auf. Sie konnten nicht sofort abbremsen und stolperten durch die Tür genau in eine große Luke am Boden hinein. Alle rutschten, Malachit voran, in den Keller des Hauses. Sie sahen grade noch wie sich von oben grinsende Gesichter herunterbeugten und die Luke schnell schlossen.
"Verdammt, das war eine Falle!" schimpfte Eca.
"Hat sich jemand weh getan?" fragte Rogi als Sanitäterin erst mal.
"Außer ein paar blauen Flecken ist nichts." antworteten die anderen.
"Also was unternehmen wir jetzt?" wollte Kamikhan wissen.
"Wenn wir auf ihre Forderungen eingehen, werden sie uns bestimmt freilassen." meinte Gold Moon.
"Ja, aber das wäre eine Niederlage für die Wache, wenn das hier nicht schon eine Niederlage ist." grummelte Humph.
"Also einen anderen Ausweg als die Luke gibt es definitiv nicht." sagte Charlotta, die inzwischen den ganzen Raum abgesucht hatte.
"Wir machen Leiterräuber um dann zu öffnen Luke." schlug Malachit vor.
"Das geht nicht, da draußen sind bestimmt ganz viele dieser Green and Pease Leute." widersprach Schmiedehammer.
"Uns bleibt nur die Verhandlung, vielleicht können wir ja einen Kompromiss mit ihnen schließen." sagte Gold Moon eindringlich.
"Na gut, versuch dein Glück, aber du bist nachher Schuld, wenn es nicht klapp." murrte Humph.
"Wir haben eine Frage, was genau sind eure Forderungen?" schrie Gold Moon nach oben.
"Wir wollen das die Alchimisten aufhören, den Ankh zu verschmutzen und das sie ihre Abfälle umweltgerecht entsorgen." Kam es von oben.
"Was ist eurer Meinung nach umweltgerecht?" hakte die Elfe nach.
"Nun, ähm, also na ja, umweltgerecht bedeutet, ähm äh, der Umwelt gerecht halt."
"Danke, ihr wisst es also selbst nicht. Sagen wir einfach, es bedeutet, dass man seine Abfälle nicht in den Ankh schmeißt."
"Aber auch nicht in die Wälder, Wiesen oder sonstige Natur."
"Irgendwo muss doch der Müll hin!"
"Aber nicht DORT hin!"
"Nun ja, wie wäre es mit einer Kuhle außerhalb der Stadt?"
"Dort leben sehr viele Tiere."
"Nun, die leben überall."
"Ja, aber..."
Während das Gespräch so weiter ging, versuchten inzwischen die Alchimisten draußen eine Lösung zu mixen, mit der sie ein Teil des Hauses sprengen konnten.
"So, wie war das gleich, etwas von dem schwarzen, dem roten und der blauen Lösung wenn ich mich nicht irre." murmelte der Gildenführer grade. Als er alle zusammen hatte, passierte komischerweise nichts. Er sprang auf und hüpfte erst mal im Kreis, wobei er immer wieder rief "Ich hab’s raus, ich hab’s raus.."
"Äh, Entschuldigung, aber wollten sie nicht das es grade diesmal falsch ist, damit es explodiert?"
"Oh, ähm, stimmt nun ja, dann eben noch mal."
Im Haus war man sich immer noch nicht einig. Da kam Gold Moon eine Idee.
"Wie wäre es, wenn wir es anders versuchen. Die ganze Zeit wird darum gestritten, wo der Müll hin kommt, warum versuchen wir nicht erst so wenig wie möglich davon zu produzieren, dann hätten wir das Problem nicht."
"Hm, wenn kein Müll hergestellt wird, gibt es keinen Müll, der die Umwelt belastet, das klingt einleuchtend."
"Wie sollen wir es verdammt noch mal schaffen, keinen Müll zu produzieren?" flüsterte Humph sauer.
"Ich habe gesagt, so wenig wie möglich, außerdem können sie die Menge doch eh nicht überprüfen." flüsterte Gold Moon zurück. Laut sagte sie: "Haben wir eine Abmachung? Wir produzieren weniger Müll, und ihr lasst uns frei und besetzt dieses Haus nicht mehr?"

Einiges Getuschel, dann kam ein einstimmiges "Ja."
Die Luke wurde aufgemacht und man half den Wächtern hinaus zu kommen. Grade als alle draußen waren und sie sich aus dem Haus begeben wollten, hörte man von draußen ein freudiges "Ich hab's!" und etwas, dass gegen die Tür geworfen wurde.
Anscheinend hatte das Gildenoberhaupt doch noch die richtige Mischung gefunden, denn die ganze Tür und die vordere Wand explodierte. Die Wächter legten schützend die Hände vors Gesicht und duckten sich. Humph rief ganz aufgeregt: "Was sollte das nun wieder?"
"Oh, ihr seid schon frei? Das tut mir leid, also nicht das ihr frei seid, ich meine das ich mit meiner Lösung etwas späht war." entschuldigte sich der Alchimist. So gingen die Wächter mit angesengten Kleidern, Haaren und anderen Körperteilen zurück zur Wache und überließen die Alchimisten und Grean and Pease ihrem Schicksal. Auch die Aktivisten machten sich von dannen, aber sie waren sich sicher, sollte das Abkommen nicht eingehalten werden, hatte die Wache nicht das letzte mal von ihnen gehört.

Und die Moral von der Geschichte? Ist man dreist, lohnt sich das besetzen von Häusern meist.



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