Mückensturm
Er tastete sich durch die Dunkelheit und versuchte nicht gegen irgendetwas zu stoßen. Einen halben Meter vor ihm zuckte ein Blitz durch die Schwärze und Nebel wallte[1] aus einem leuchtenden Eimer. Karl Magnesium schaffte es eine Kerze zu finden und zündete sie an. Das bischen Licht schimmerte durch sein Laboratorium und fiel auf einen Schmelztiegel mit einem goldenen Klumpen:
"Ich habe es geschafft. Ich habe Gold hergestellt."
Dann explodierte der Eimer.
Angie LeFay und Ecatherina Erschreckja waren auf dem Weg nach Hause. Sie hatten einen anstrengenden Tag hinter sich. Sie liefen gerade durch die Filigranstraße als plötzlich vor ihnen eine Tür von einer Explosion an die gegenüberliegenden Wand geschleudert wurde. Kurz darauf kam ihnen ein Alchimist entgegen getaumelt. Er teilte der Nacht und den beiden Wächterinnen folgendes mit:
"Ich habe es geschafft. Ich habe Gold hergestellt."
Dann wurde er ohnmächtig.
"Meinst du wir können ihn hier liegen lassen?"
"Ich denke es ist unsere Pflicht wenigstens nachzusehen, ob er verletzt ist."
"Aber wir haben Feierabend"
"Ein Wächter ist immer im Dienst. Wir können ihn ja wenigstens bis zur Alchimistengilde bringen. Sollen die sich um ihn kümmern."
"Wenn es unbedingt sein muss. Hast du eine Ahnung wo sie zur Zeit steht."
"Ich hab gehört, dass sie in der Nähe der Rüpelgasse steht."
"Gut aber du trägst ihn."
"Wir tragen ihn zusammen."
Nach einer Weile hatten sie es endlich geschafft. Das Gildengebäude stand noch und so gaben sie den ohnmächtigen Alchimisten einfach beim Pförtner ab und beeilten sich wegzukommen, bevor dieses Haus auch noch explodierte.
"Jetzt gehen wir aber direkt nach Hause. Ich will endlich in mein Bett. Wir haben auch ein Recht auf Feierabend."
In diesem Moment ertönte ein Schrei. Gegen ihren Willen rannten die Beiden in die Richtung aus welcher der Schrei kam [2]. Sie sahen gerade noch, wie eine dunkle Gestalt eine Frau in eine Seitengasse zog. Als sie jedoch um die Ecke bogen war niemand zu sehen. Sie standen vor einer Mauer, wie sie typisch war für Sackgassen in die dunkle Gestalten flüchten.
Zwei Stunden später saß Lewton in Rinces Büro und schilderte ihm die Ereignisse der letzten Nacht:
"...und dann haben die Beiden die Spur verloren."
"Und warum kommst du zu mir. Der Fall ist doch perfekt für RUM."
"Ja schon, aber wir haben im Moment einfach zu viel zu tun. Ich habe keine Zeit mich um diesen Fall zu kümmern und in diesem Fall müssen wir schnell handeln."
"Na gut, dann richten wir eine Ermittlungsgruppe ein. Ich schick eine Nachricht an alle Abteilungen. Sie sollen mir jeden schicken, den sie im Moment nicht brauchen. Aber die Beiden, die die Entführung beobachtet haben, kommen auch in die Ermittlungsgruppe. Immerhin sind sie Zeugen"
Rince musterte die kleine Gruppe an Wächtern die sich vor seinem Schreibtisch angesammelt hatte. Da waren Gonzo von GRUND, Angie LeFay und Ecatherina Erschreckja von RUM, Lupus von SUSI und Mückensturm von DOG.
"OK, ihr wisst jetzt was passiert ist. Ihr müsst schnell handeln. Wer weiß was dieser Entführer alles mit seinem Opfer anstellt. Mückensturm übernimmt das Kommando. Das war alles. Weggetreten!"
"Ich würde vorschlagen wir richten uns in meinem Büro ein. Ich habe dort genug Platz und als nächstes werden wir uns mal am Tatort umsehen."
Mückensturm hatte gerade Rinces Tür geschlossen und hatte angefangen Anweisungen zu erteilen, da ihn acht Augen erwartungsvoll ansahen. Er war darauf gespannt wie er mit seinem Team zurecht kommen würde. Er hatte noch nie mit einem von ihnen zusammen gearbeitet.
"Los geht’s. Wir haben ein Verbrechen aufzuklären."
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[1] was sollte er auch sonst tun
[2] man kann einfach nichts dagegen machen. Als Wächter rennt man einfach los, wenn man einen Schrei hört.
26. 07. 2001 18: 34
Angie LeFay
Endlich in Mückensturms Büro angekommen machte sich Aufregung breit. Ecatherina und Angie begrüssten erst mal ihren ehemaligen Ausbilder Gonzo, der sich im letzten Moment von einer Umarmung retten konnte und anschliessend begrüssten sie auch ihren Kollegen Lupus liebevoll. Gerade als die drei über alte Zeiten zu sprechen begannen warf Mücke ein lautes 'HALLO, KÖNNT IHR DUES AUCH SPÄTER BESPRECHEN UND BEGINNEN WIR NUN MIT DEN ERMITTLUNGEN?' Sofort kehrte betroffenen Ruhe ein.
"Also, den Tatbestand kennt ihr ja, irgendwelche Ideen, wie wir zu Anhaltspunkten gelangen könnten?" fragte Mücke und blickte in Ecatherinas und Angies Richtung.
"Ähhm, na ja, eigentlich wissen wir nur wo es passiert ist und dass es allem anschein nach eine junge Dame gewesen sein musste."
"Habt ihr nichts aussergewöhnliches bemerkt?" fragte Mücke die beiden.
"Bis auf das, dass es sich um eine Entführung handeln dürfte ist mir nichts aufgefallen" antwortete Angie.
"Wieso habt ihr eigentlich nicht gleich einen Spurensicherer gerufen?"
Angie und Ecatherina blickten mit den unschuldigsten Augen der Welt auf den Boden.
"Ich warte auf Antwort" erklang Mückes stimme schon etwas ungeduldiger.
26. 07. 2001 20: 22
Lupus
"Nun ja",begann Angie."Es war schon sehr spät und wir wollten...."
"Mit anderen Worten ihr seid gegangen",sagte Mückensturm.
Lupus verteidigte die beiden:"Also,im dunkeln kann man doch nicht viel finden.Ich weiss wovon ich rede ich bin schliesslich Spurensicherer
"Ok habt ihr denn nun vorschläge was wir tun können?",fragte Mückensturm.
"Ja",sagte Lupus "Wir gehen zur Gasse.Eine andere mölichkeit haben wir doch sowieso nicht"
27. 07. 2001 13: 20
Mückensturm
Nach den üblichen zehn Minuten kam die Ermittlungsgruppe am Tatort an. Angie und Ecatherina erklärten dem Rest was wo passiert war, wobei Mücke den Täter spielte und Gonzo als Opfer herhalten musste. Lupus merkte sich den Ablauf besonders gut, da er an diesen Stellen nach Spuren suchen musste. Außerdem sammelte er das Geld von den Passanten ein, die sie für Schauspieler hielten. Nachdem der Ablauf geklärt war begann Lupus mit der Spurensicherung, wobei ihm Mückensturm die ganze Zeit interessiert über die Schulter blickte, was Lupus fast wahnsinnig machte. Der Rest hatte sich in eine Hauseingang gesetzt und diskutierte über die Welt im Allgemeinen und den Fall im Speziellen. Nachdem Lupus das ganze Gebiet abgesucht hatte sagte er:
„Ich habe keine einzige Spur gefunden. Am Besten verwandele ich mich in einen Werwolf. Vielleicht finde ich dann mehr. Könnt ihr solange auf meine Sachen aufpassen?“
Nach einem bestätigendem Nicken seines Vorgesetzten verschwand Lupus hinter einer Kiste und kam kurz darauf als Wolf wieder hervor. Er begann damit die Seitenstraße gründlich zu untersuchen und versuchte sich zurück zu halten, nicht Mückensturm an die Kehle zu springen da dieser ihm immer noch über die Schulter blickte. Nichts ist schlimmer als ein Vorgesetzter der einem bei der Arbeit zu sieht.
27. 07. 2001 17: 32
Lupus
Lupus suchte und suchte.Doch er konnte nichts finden.Er hoffte er würde einen Geruch finden der ihnen weiterhelfen könnte.Doch in der Gasse waren tausende von Gerüchen.Und auch hier konnte man den Ankh riechen.
Lupus wollte gerade aufgeben als er dann doch etwas fand.Es sah aus wie ein Stüch Stoff,aber es hätte auch etwas anderes sein können.
"Hey Kollegen ich habe etwas gefunden",rief Lupus.
Mückensturm fragte als erster:"Was denn?"
"Dies hier"
Mückensturm nahm den Fetzen und untersuchte ihn."Hmm,das sieht aus wie ein Stoffetzen"
"Sieht aus wie von einen Kleid",meinte Angie.
"Das vermute ich auch",sagte Lupus."Vielleicht gehört es der Frau.Das sind zwar nur Idiezien,aber mehr haben wir ja nicht"
Der Fetzen war Rot.Das sahen alle.Gonzo fragte Angie und Ecatherina:"Ihr habt nich zufällig gesehen was die Frau getragen hat?"
27. 07. 2001 19: 47
Ecatherina Erschreckja
„Eigentlich war es ziemlich dunkel.“, Angie sah Ecatherina fragend an, immerhin wusste jeder von den Anwesenden, dass sie im Dunkeln sehen kann. „Na ja, aber zumindest war es ziemlich spät, es ging alles ziemlich schnell und, ähm, um es auf den Punkt zu bringen, wir haben nicht darauf geachtet.“, sie sah interessiert auf ihre Fingernägel.
„Aber ich glaube zumindest gesehen zu haben, dass sie kein Kleid angehabt zu haben schien, bin mir aber nicht sicher; es flatterte zumindest nichts während sie weggezogen wurde.“, dass war das letzte das sie zu dieser Unterhaltung beitragen wollte. Sie sah keinen Grund dafür, über etwas zu diskutieren, von dem sie bestenfalls nur Spekulationen erwarten konnten.
Sie sah gelangweilt in die Gasse, welche sie schon gestern mit wenig Interesse betrachtet hatte, diesmal aber mit der Hoffnung, etwas zu finden.
Sie fragte sich noch immer, wie diese Gestalt mit der Frau einfach so verschwinden konnte. Wäre er ein Vampir gewesen und wäre er weggeflogen, hätte sie ihn wenigstens noch kurz sehen müssen bevor er verschwand. Aber ein Vampir hatte es aber auch nicht nötig, sein Opfer wegzuschleppen, normalerweise hatte er da andere Mittel zu Verfügung.
„Hm, komisch.“
„Was ist?“, fragte Angie, die heute auch nicht so gesprächig war wie sonst.
„Seit wann können Ratten einfach so durch eine Wand gehen.“
Gonzo ging zu der Stelle in der Wand, die Ecatherina ihm gezeigt hatte, starrte darauf, entschloss sich, die Hand auszustrecken und griff dann ins Leere.
28. 07. 2001 11: 46
Lupus
„Schaut euch das mal an“, rief Ecatherina.Die anderen Wächter sahen es.
„Eine falsche Wand“, sagte Lupus.Hier ist Magie im Spiel.
„Na gut“, sagte Mückensturm entschlossen gehen wir hinein.
Die Wächter gingen durch die Wand.Sie fanden sich in einen dunklen Gang wieder.
„Ich zünde eine Fackel an“, rief Mückensturm.Er zündete eine der Fackel an die an der Wand hingen.Er hatte sie kurz zuvor ertastet.
„Lasst uns gehen“, sagte Angie.
„Nicht so schnell“, sagte Lupus.“Wir müssen vorher überlegen wie wir vorgehen.Der Typ der die Frau entführt hat könnte gefährlich sein.Und hier könnte es Fallen geben.Wir müssen sehr vorsichtig sein“
28. 07. 2001 12: 28
Angie LeFay
Plötzlich fing die Fackel zu flattern an und Lupus, der noch immer in wölfischer Gestalt unterwegs war begann aufgeregt mit seiner Schnautze zu schnuppern. Plötzlich konnte Angie im Schein der Fackel erkennen, wie er langsam zu Boden sank. Gerade als sie zu ihm hineilen wollte um herauszubekommen was geschehen war, wurde die Gruppe von einer Wolke des grausigsten Gestankes (noch viel grausiger als der Ankh im Hochsommer) umgeben.
"Nichts wie raus hier" schrie Mückensturm in die Menge und konnte sich gerade noch beherrschen, nicht sein letztes Mahl wieder zu tage zu befördern.
Angie und Mücke nahmen Lupus (der gar nicht so leicht war wie er wirkte) und folgten Ecatherina und Gonzo ins Freie.
Nachdem sich alle endlich wieder gefangen hatten, sich die Gesichter schön langsam wieder vom grünlichen ins normale färbten und Lupus aus seiner Ohmacht erwacht war, beschloss man, ins Wachhaus zurückzugehen und sich für die Untersuchung des Tunnels erst mal die nötige Ausrüstung zu besorgen sowie die Klamotten von jenem fürchterlichen Gestank, der darin haftete zu befreien.
28. 07. 2001 15: 14
Mückensturm
Nachdem dies erledigt war, überlegten die Wächter wie sie sich vor dem Gestank schützen könnten.
"Vielleicht sollten wir uns Tücher umbinden."
"Wir verwenden einfach Gasmasken."
Mückensturm wurde von allen fragend angesehen. Während ein Instpirationspartikel feststellte, dass es in einer falschen Dimension gelandet war.
"Was für Dinger?"
"Ähm keine Ahnung. Kam mir gerade so in den Sinn. Aber Tücher klingt gut."
"Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht zu lange drin bleiben."
"Gut, aber Lupus bleibt draußen. Er hat am stärksten reagiert. Und wenn wir nicht zurückkommen, kann er Hilfe holen. Außerdem können wir uns ein Seil umbinden, dessen anderes Ende Lupus hat. Dann können wir im Notfall rausgezogen werden. Gonzo, du holst Tücher, Angie holt ein Seil, Ecatherina holt Fackeln, Lupus du besorgst dir eine Taube um Verstärkung anfordern zu können und ich ... Ich warte hier."
Kurze Zeit später wahren die fünf Wächter wieder am Tatort und bereiteten sich auf ihre Expedition vor.
29. 07. 2001 19: 39
Lupus
Die Wächter machten sich auf dem Weg zur Gasse.
Muckensturm fragte Lupus:"Woher hast du eigentlich die Taube?"
"Sie wollte sich wohl ins Wasser stürzen um etwas zu hohlen das hineingefallen war.Nur war es das Wasser des Ankh.Sie wurde ohnmächtig.Da habe ich sie genommen",antwortete Lupus.
"Kann sie denn noch fliegen?".
Lupus zögerte.Doch dann sagte er unsicher"Das hoffe ich doch"
"Hier ist der Eingang",rief Gonzo."Lasst uns hineingehen"
Sie taten alles so wie besprochen.Gonzo,Angie,Ecatherina,und Mückensturm gingen durch die Wand und Lupus bleib draussen.
Als sich die Anderen im Gang wiederfanden trat sofort das Gas aus.Aber die Tücher schützten sie.
Sie konnten ohne Probleme den Gang durchqeren.
Dachten sie....
29. 07. 2001 20: 04
Ecatherina Erschreckja
Im Gänsemarsch gingen sie den Gang entlang, einer nach dem anderen und mit dem Seil um die Hüften gewickelt verbunden. Das eine Ende hielt Gonzo in der Hand, da er, hätte man auch einen Knoten machen können um es an ihm zu befestigen, sowieso durchgeschlüpft wäre wenn er ohnmächtig daran rausgezogen werden würde. Das zweite Ende versuchte Lupus grad an ein anderes Seil zu knüpfen, damit es länger wurde, um nicht selbst in den Gang gehen zu müssen, wenn die Gruppe weiter nach innen vor drang.
Langsam tasteten sie sich vor, um nicht in die nächste Falle zu stolpern und Ecatherina empfand das irgendwie als Deschawü. Zwar waren sie hier nicht im Patrizierpalast oder unmittelbar in der Nähe, und auch die anderen von der damaligen Grundbesetzung fehlten, und stattdessen war der Oberfeldwebel da, trotzdem hatte sie das gleiche mulmige Gefühl wie damals und auch die Stimmung der anderen Beteiligten erinnerte sie daran.
Gerade als Ecatherina so mitten in ihren Gedanken hang und nicht auf den Gang achtete, da sie ja sowieso in der Mitte war und einfach dem Rest zu folgen hatte, klickte es leise unter ihren Füssen und da sie ja ein geschultes Gehör hatte, blieb sie abrupt stehen.
30. 07. 2001 22: 30
Lupus
"Warum bleibst du stehen?",fragte Gonzo der hinter Ecatherina stand.
"Ich habe etwas gehört",sagte sie und schaute sich um.
Mückensturm wollte seine Kameraden ermutigen und sagte"also Ich schlage vor das wir jetzt..."Plötzlich schoss ein Pfeil aus der Dunkelheit und verfehlte Mückensturm nur knapp.
"Was war das denn?",rief Mückensturm.
"Ich würde sagen ein Pfeil",meinte Ecatherina.
"Das Ding hätte mich beinahe umgebracht.Lupus hatte recht hier wimmelt es warscheinlich nur so vor Fallen.
"Hey ihr da",rief es aus der dunkelheit.
"Wer war das",fragte Angie.
"Da ist jemand",sgate Gonzo
"Ja hier ist jemand",sagte die Stimme und kam etwas näher.Da konnten die Wächter jemanden erkennen.Es war ein Mann der Schwer bewaffnet aus sah.Aber er trug keinerlei schutz.
"Wer sind sie",fragte Mückensturm aber er ahnte schon das er keine antwort bekam.
Aber der Mann antwortete:"Mein Name ist unwichtig ihr werdezt jetzt sowieso sterben".
31. 07. 2001 16: 14
Mückensturm
"Ich muss sie darauf hinweisen, dass wir möglicherweise Gewalt einsetzten um uns vor ihnen zu schützen."
Der Mann sah Mückensturm verwirrt an und Gonzo flüsterte zu Mücke:
"Was redest du da eigentlich für einen Mist zusammen."
"Ich will nicht einfach so jemanden ohne Warnung erschießen. Nachher bekomme ich noch Probleme mit Intörnal Affairs."
Der Mann schien seine Verwirrung überwunden zu haben und sagte:
"Dann muss ich euch darauf hinweisen, dass ihr dazu überhaupt nicht mehr die Möglichkeit habt, da ich vorher gewalttätig werde. HAHAHAHA."
Der Mann rannte wie ein Irrer [1] auf sie zu und schwang sein Schwert. Im Halbdunkel konnte nur Ecatherina die schnelle Handbewegung Mückensturms erkennen, als dieser drei Armbrüste gleichzeitig aus verschiedenen Taschen zog, sie entsicherte [2] und auf den Mann schoss. Dieser ließ das Schwert fallen und stürzte zu Boden, als Angie eine Fackel in seine Richtung hielt konnte man erkennen, dass in jedem Fuß und in der Schwerthand ein Bolzen steckte. Ihr fuhr ein kalter Schauer über den Rücken, als sie hörte wie ihr Vorgesetzter seine Armbrüste nachlud und sie daran denken musste, dass er den Mann nur gewarnt hatte um keine Probleme mit Intörnal Affairs zu bekommen.
"Helft mir gerade mal. Wir müssen den Typ nach draußen bringen, verhören und dann seine Wunden verbinden. Am Besten in der Reihenfolge."
Sie nahmen den Mann zwischen sich und trugen ihn nach draußen und dann schleifen ihn dann mit der Hilfe von Lupus zum Wachhaus.
Dort erbarmten sie sich doch und ließen ihn erst von Pismire [3] verarzten, bevor sie ihn verhörten.
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[1] was er wahrscheinlich auch war
[2] es gibt nicht viele Personen die es schaffen drei Armbrüste gleichzeitig zu entsichern
[3] als Gerichtsmediziner kannte er sich mit so etwas aus
31. 07. 2001 17: 56
Angie LeFay
Nachdem der Gefangene notdürftig verarztet wurde, führte ihn Mücke in den Keller zu einem provisorischen Verhörraum, der mit wilder Foltergeräten grauer Vorzeit - die allerdings nur der Abschreckung dienten - ausgestattet war. Dort wurde der Gefangene erst mal einige Minuten allein gelassen, während die Wächter diskutierten ob sie ihn alle auf einmal verhören sollten oder ob es einer nach dem anderen versuchen sollte. Nach etlichen Diskussionen, wo es vor allem darum ging, dass man Mückensturm nicht mit dem Gefangen allein lassen sollte beschloss man, dass Angie und Gonzo den ersten Versuch starten sollten und Mücke, Ecatherina und Lupus bei Erfolglosigkeit der ersteren noch etwas nachbohren. Während Mücke schmollend davonzog und etwas von wegen 'ich sollte mal dafür sorgen dass man meine Autorität besser anerkennt' oder sowas ähnliches vor sich hinmurmelte betrat Angie mit Gonzo - versteckt in dem Säckel ihres Jacketts - das Verhörzimmer.
Nach ca. einer Stunde öffnete sich die Tür eine Spalt und Gonzo trat mit hochrotem Kopf nach Luft japsend den restlichen Wächtern - welche schon gespannt auf ein Ergebniss warteteten - entgegen. Aus dem Raum drang das Geräusch eines Lachens, vergleichbar mit dem paarungsgeräusch hungriger Hyänen war (vorausgesetzt hungrige paarende Hyänen geben Geräusche von sich).
"Was ist den Los?" meinte Ecatherina zu Gonzo?
"Also" fing Gonzo seinen Bericht an "Angie und ich betraten das Zimmer und vor uns saß eine in Verband gekleidete Gestalt, tja und Angie meinte zu ihm - wie sich herausstellte war es eindeutig ein er - dass er entweder gleich mit der Sprache rausrücken soll oder sie lässt OFW Mückensturm auf ihn los und hat dann noch elendlang erklärt wer Mücke ist tja und dann fiel ihr zum Glück - jedoch zu meinem Pech - der Gefanene ins Wort und fragte 'Angie?' und sie fragte 'Kruzla?' und er antwortete 'Ja' und dann fielen sich die beiden um den Hals und drückten sich ganz fest und ich war in Angies Säckel und bekam keine Luft mehr und wurde fast zerdrückt, wie eine Fliege im Angesicht des Todes fühlte ich mich ... aber das Schrecklichste kommt ja erst." Gonzo schnappte Luft, seine Gesichtsfarbe nahm noch mehr von dem Rot an und erzählte weiter: "und dann gings erst richtig los, sie redeten über alte Zeiten und irgendeine Entführung und dann die Freilassung und über schwimmen und boote und Meer und so weiter. Und mich haben sie vollkommen vergessen und mir wurde immer heisser und heisser und irgendwie hab ichs geschafft mich aus Angies Jackentasche zu befreien und bin dann so schnell wie möglich hier rausgekommen um der Hölle zu entfliehen und die beiden hören und hören nicht auf zu reden. Ach ja und der Gefangene arbeitet für irgendeinen Herrn Schmalz und hat die Aufgabe diesen Gang mit seinem Leben zu bewachen, hat aber angeblich keine Ahnung was sich dahinter verbirgt oder zu welchem Zweck. Tja aber ich glaub dass er nicht die ganze Wahrheit gesagt hat und es wäre jetzt echt nett, wenn jemand der etwas grösser ist als ich die beiden Turteltäubchen dort drinnen trennt und das Verhör fortführt, sonst werden wir ja niemals fertig." Gonzo japste wieder mal nach Luft, so viel zu sprechen war er ja nicht gewöhnt.
31. 07. 2001 19: 40
Lupus
"Ok Leute.Ich werde den Kerl jetzt",sgte Lupus selbstsicher.
"Wie willst du ihn zum sprechen bringen?",fragte Gonzo der sich nun langsam erholte.
"Ich habe da so gewisse Metoden",meinte Lupus.
"Du setzt doch wohl keine Gewalt ein?",fragte Angie.
"Nein,ich versuche Gewalt immer zu vermeiden wo es auch geht"
"Das sieht man ja bei deinen Bluträuschen",lachte Angie.
Lupus tat so als hätte er diese bemerkung nicht gehört und betrat den Verhörraum und schloss die Tür.
Die Zeit verging.Den anderen erchin es wie Stunden.Manchmal hörte man Schreie aus dem Zimmer.Sie stammten aber nicht on den Mann sie gehörten Lupus.
"Seine eigenen Metoden",dachte Mückensturm.
"Mir reicht es ich gehe rein".
Doch da öffnete sich die Tür und Lupus tat heraus.Er sah aber nicht erschöpft aus.Aber der Mann der sah erschöpt aus.
"Lupus,was hast du da drinnen getrieben?",fragten alle gleichzeitig.
Lupus antwortete:Na was wohl.Ich habe den Typ verhört"
"Mit deinen Metoden",sagte Mückensturm."Hast du etwas heraus gefunden?"
"Klar doch,sogar eine ganze Menge.Also dann fange ich mal an:Der Kerl heisst Bruno Hammer.Er steht in den Dienst von Herr Schmalz,wie ihr schon herausgefunden habt.Er wollte nicht mehr sagen da wurde ich etwas lauter.Er sagte mir das er nichts von den geschaften seines Herren wüsste.Aber dann sagte er mir das er öffters gesehen hatte wie Herr Schmalz sich mit einigen dunkelen gestallten in seinen Quarieren
traf.Seine Quartire liegen in diesen Gang".
"Noch etwas?",fragte Mückensturm.
"Ja letzte Nacht hat er beobachtet wie jemand eine Frau in den Gang gezogen wurde.Aber mehr weiss der Kerl nicht",Lupus endete.Doch dann fragte er:Und?Was sagt ihr?
31. 07. 2001 22: 11
Ecatherina Erschreckja
„Seit ihr sicher das er die Wahrheit spricht?“, Ecatherina stand in einer Ecke, wo völlige Dunkelheit herrschte.
„Warum sollte er denn lügen, er ist ein netter Kerl.“, meinte Angie überzeugend (zumindest war sie davon überzeugt).
„Er könnte eingeschüchtert sein und uns auf eine falsche Fährte führen wollen.“
„Lasst mich zu ihm rein und er wird sich freuen uns die Wahrheit zu sagen.“
„Ähm, das könnte keine so gute Idee sein.“, meinte Gonzo zu Mücke.
„Denk an deine Rolle als Vorgesetzter und gutes Beispiel“
„Hm, vielleicht kann er uns zu dieser Frau führen, er sollte immerhin wissen, wo sich Fallen befinden und wo dieser Herr Schmalz sie festhält.“, ein kurzes Nicken von Gonzo reichte ihr um sich wieder zum Gehen zu wenden.
„Aber was ist wenn er uns nicht helfen will?“, warf Lupus ein.
„Und wenn, was ist wenn er uns in eine Falle tappen lässt?“, fragte Oberfeldwebel Mückensturm.
„Na dann haben wir ja immer noch dich.“, Angie stampfte mit einem Lächeln Richtung alten Bekannten, hackte sich bei ihm ein und kam dann gemeinsam mit ihm aus dem Verhörzimmer, fertig zum Gehen.
„Er hat sich netterweise bereit erklärt uns zu führen.“, sagte sie noch bevor sie weiterging und die anderen verblüfft stehen lies.
„Sollten wir ihr nicht folgen?“, fragte Ecatherina, nach dem sie eine Weile so dastanden und sich fragten, was sie falsch machten und ohne eine Antwort abzuwarten war sie auch schon weg.
Sie versammelten sich vor dem Eingang und gingen dann gemeinsam wieder im Gänsemarsch weiter. Ecatherina lies diesmal Mücke vorgehen, da sie ein sonderbar schlechtes Gefühl hatte, wenn ein wandelndes Waffenarsenal hinter ihr ging, das jeden Moment losgehen konnte.
Bruno ging als erster und entpuppte sich als idealer Führer, indem er irgendwie die Fallen entsicherte, die den anderen nicht mal aufgefallen wären.
„So, hier wären wir. Hinter dieser Tür sollte sie sich befinden.“, er zeigte in eine Richtung und sein Lächeln kam Ecatherina merkwürdig vor. Er machte die Tür für sie auf, lies sie eintreten und bevor er die Tür ruckartig wieder schloss, sagte er noch: „Es war schön dich wieder mal zu sehen Angie, schade nur, das es so kurz war.“
Bevor sie dazu kamen, die Türe wieder aufzumachen, wurde sie auch schon von draußen abgeschlossen.
„Verdammt, jetzt sitzen wir in der Falle!“, meinte Gonzo, der auf Mückes Schulter Platz genommen hatte und dort wohl am sichersten war.
„Ah, guten Tag!“, in dem Raum befand sich ein Tisch und ein Sessel, in dem jemand saß.
„Wie es schien habt ihr meinen gesicherten Gang gut überstanden.“
„Sind sie Herr Schmalz?“, fragte Angie unsicher.
„Gut geraten meine Liebe.“
„Was wollen sie von uns?“, Mückes Hand griff schon fast selbstständig zu einer seiner Armbrüste.
„Von ihnen nichts, nur von den Ladys, wenn’s recht ist.“, er lachte, griff unter den Tisch und auf einmal spürten sie einen stechenden Schmerz in der Brust und verloren kurz darauf das Bewusstsein.
01. 08. 2001 22: 21
Gonzo
Drei Wächter erwachten wieder, von einem hohlen ekligen Gestank getrieben, im Freien. Es waren die "Jungs", Lupus, Gonzo und Mückensturm. Wie sich jetzt herausstellte war es der Gestank des Ankhs auf dessen Oberfläche sie sich gerade befanden.
"Würgh!", brachte Gonzo nur hervor und verabschiedete sich von seiner letzten Mahlzeit.
"Hey pass doch auf wo du hinkotzt. Du hättest mich fast getroffen", maulte ihn Mücke ziemlich genervt an.
"Wo sind wir hier , was soll das alles, warum versinken wir nicht?", fragte Lupus, eindeutig schwer verstört.
"Das ist doch alles ganz einfach", begann Gonzo eine seiner Belehrungen die Lupus nur allzu gut kannte. "Dies hier ist der Ankh. Da vorne befindet sich gleich die "schlechte Brücke". Wir sind wohl alle unmächtig geworden und er wollte uns dann im Ankh beseitigen, während er die Frauen, pardon, die beiden Obergefreiten, in seiner Gewalt hat und ...", das Inspirationspartikel löste sich wieder von Gonzo, so das der einen Moment erst mal stammelte, "und... und.., ja genau, wir versinken nicht, weil die Dämpfe des Ankhs zu dieser Jahreszeit so stark sind das man auf ihnen laufen kann."
"Aha" brachte Lupus hervor und beschloss seinem Körper keinen Wiederstand mehr zu leisten und den Mageninhalt doch frei zu geben.
"So ein Dreck, wie hat das der Kerl bloß gemacht" sagte Mücke, der sichtlich deprimiert war, dass dieser Herr Schmalz sie so schnell unschädlich gemacht hatte, noch bevor Mücke schießen konnte, und das will was heißen!
"Auf jeden Fall ist er nicht ganz normal*. Ich vermute Zauberer, Dämon oder Adliger oder am Ende alles zusammen", sagte Gonzo mich dem berühmten quirmschen Sarkasmus.
"Lass das Gonzo, mit Sarkasmus kommen wir jetzt auch nicht weiter. Wenn das der Kommandeur erfährt, das wir zwei Männer, pardon, Frauen verloren haben, wird er uns degradieren", meinte Mücke der mit einer Träne im Auge**, während er auf seine vielen Streifen auf der Uniform blickte.
Auch Gonzo konnte sich keinen traurigen Blick auf seine Streifen und Ribbons verkneifen.
Lupus hingegen hatte noch gut lachen!
"Aber es geht uns ja allen nicht um unseren Rang" begann Gonzo mit einem Augenzwinkern "sondern um das Leben der Frauen. Also wir müssen was tun."
"Ich schlage vor das wir erst mal zum Wachhaus gehen und uns umziehen" sagte Lupus mit einem Blick auf seine stinkenden und vollgekotzte Uniform.
"Das wird wohl das beste sein"
"Ihn Ordnung!"
Wieder erwachten Wächter, doch diesmal waren es nur zwei und zwar von schrecklichen Schreien, die sie beide schon mal gehört hatten. Beide blickten sich erst mal um, doch in der Abwesenheit von Licht konnten sie nur schwerlich etwas erkennen, zumindest die eine von beiden. Die andere sah sich selber an vier Ketten an der Wand aufgehängt. Zwei an den Füssen, zwei an den Händen. Neben ihr hing ihre beste Freundin in gleicher Position und ein Stück weiter hing ein junges Mädchen, ohne Kleid, das wie wild schrie.
Bei einem zweiten gekonnten Blick erkannte sie, dass das Mädchen barfuss war und ein kleiner Dämon es sich unter ihr mit einer Feder gemütlich gemacht hatte.
„Angie, was geht hier vor?“, flüsterte sie.
„Ich hab keine Ahnung“, war die leise Antwort ...
* mal ehrlich: wer ist das schon?
** Mücke hätte nie eine Träne im Auge, aber es ist doch sooo tragisch!
02. 08. 2001 12: 06
Lupus
„Hey kleine“, rief Angie aber das Mädchen gab keine Antwort. Es schrie nur.
„Weißt du wo wir hier sind?“, Fragte Ecatherina.
„Das hat keinen Sinn“, meinte Angie.
„Würdest du reden wenn du 3 tage hier gefangen wärst und gefoltert wirst“, sagte eine Stimme.
„Wer ist da?“, Fragte Angie.
„Ich“ sagte die Stimme. Sie gehörte einen Mann der aus der Dunkelheit hervor kam.
„Ein Mann?“, Fragte Ecatherina.
„Na und?“, Sagte der Mann. Der Mann sah übel zugerichtet aus.
„Was machen sie hier?“, Fragte Angie.
„Ich wurde gefangen. Weil ich diesen Schmalz aufhalten wollte. Ich hatte einmal beobachtet wie er eine Frau verschleppte. Da bin ich ihn gefolgt. Aber er konnte mich überwältigen und nahm mich gefangen“
„Was macht er mit den Frauen?“, Fragte Angie ängstlich.
„Er foltert und misshandelt sie. Der selbe tat dieser Sadist auch mit mir deshalb sehe ich so aus. Außerdem benutzt er sie für irgentwelche Experimente“
„Wir müssen schnellstens von hier verschwinden“, sagte Angie.
„Aber wie?“, Fragte Ecatherina.
„Ich löse euch erseinmal von den Ketten“, sagte der Mann. Er ging auf die beiden Wächterinnen zu und versuchte sie zu befreien. Da öffnete sie sich eine Tür und jemand rief: Hey, was treibt ihr da.
02. 08. 2001 16: 43
Angie LeFay
***Unterdessen in einem gut beleuchteten Zimmer knapp oberhalb:***
"Was fällt dir eigentlich ein, mir scheint du bist etwas verrückt geworden, zwei Wächterinnen, wir müssen sie sofort beseitigen, bevor sie Wind von der ganzen Sache bekommen" meinte der Dünne zum Dicken.*
"Wieso beseitigen? Die beiden passen doch hevorragend in unser Konzept, ausserdem, was glaubst du was für uns rausspringt, die sind ja ideal, zwei Wächterinnen, das bringt ja Supergewinne, so ein Glück muss man mal haben."
"Aber ich hab immer noch bedenken, die werden noch viel schwerer als die letzte zu knacken sein, vor allem wird die Wache jetzt noch viel intensiver ermitteln."
"Sch...s auf die Wache, diese Clowns können uns nichts anhaben, ausserdem wurden alle die bisher beteiligt waren beseitigt."
"Und was ist mit Kruzla?"
"Der hält bestimmt Dicht, dafür habe ich gesorgt!"
***Wieder im Verließ***
Angie erkannte die Stimme und wäre es hell gewesen hätte man erkennen können, wie ihr Kopf rot anlief als würde er zu einer Tomate metamorphieren: "KRUZLA, du Sch...skerl, warte, wenn ich hier wieder rausbin, ich find dich und dann werde ich dich zu Gulasch verarbeiten und meinem Hund** zum Fraß vorsetzten oder noch besser ich bearbeite dich mit Säure, so ein schönes Bad aus Salpetersäure, die sich nach und nach in deinem Körper frisst, und das letzte dass du sehen wirst ist mein Gesicht, dass dich über dein Lebensende hinaus verfolgen wird, ich werde dich hassen mein Leben lang und du wirst niemals, aber auch niemals ruhe finden.... Auutsch .... die Ketten um Angies Gelenke zogen sich fester und Angie die manchmal sehr impulsiv sein konnte und deren Zorn sich immer mehr steigerte wand sich in ihren Ketten. Kruzla stand dafür und täuschte einen Lachkrampf vor. Dies steigerte Angies Wut mehr und mehr, bis sie völlig erschöpft in ihren Ketten hing und nur mehr schnaufte.
Ecatherina hatte die ganze Zeit versucht auf Angie einzureden, doch diese nahm nichts von Aussen mehr wahr, die Wut forderte ihre ganze Aufmerksamkeit.
*Es gibt immer einen extrem Dünnen und einen überaus Dicken
** Angie besitzt zwar keinen Hund, doch das konnte Kruzla nicht wissen
02. 08. 2001 18: 24
Ecatherina Erschreckja
„Mach nur weiter so Angie, dann ersparst du uns viel Zeit.“, Kruzla grinste weiter.
„Und du könntest auch endlich aufgeben, er überwältigt dich ja doch.“, er sah kurz zu der noch immer schreienden und zuckenden Frau hinüber und ging dann auf den Mann zu.
„Du wolltest doch nicht schon wieder abhauen, oder Janosch?“, er ging bedrohlich nah an ihn heran.
„Wer ich? Nein, natürlich nicht. Ich wollte doch nur....“, mit einer schnellen Handbewegung jagte Kruzla dem Unbekannten ein Messer ins Herz, der aufgrund seiner schlechten Verfassung sofort tot zusammenbrach.
„Ich brauch ihn nicht mehr, jetzt wo ich ja zwei neue Spielzeuge habe.“, Kruzla stellte sich vor Angie und fuhr mit dem Messer über ihr Gesicht, ohne sie dabei zu verletzten. Dadurch konnte Ecatherina eine Verletzung seitlich an seinem Hals erkennen. Sie schien frisch zu sein. Die Wunde war cirka so groß wie ein normaler Knopf und auch genauso rund; als sie genauer hinsah, erkannte sie wie sich etwas darin langsam bewegte. Erschrocken sah sie zu der anderen Frau und starrte so gut wie möglich auf deren Hals, bis sie auch dort eine Wunde erkennen konnte.
„Was sind das für verdammte Viecher in euren Hälsen.“, Kruzla griff sich an den Hals, zuckte kurz zusammen als er dort etwas berührte und ging dann zu Ecatherina.
„Du wirst es bald herausfinden und dann wirst du den Tag verfluchen an dem du geboren wurdest, solange du zumindest noch können wirst.“, er grinste, doch diesmal war es ein gequältes.
„Aber vorher werde ich noch ein wenig mit dir spielen. Dann wird es nicht so lange dauern, bis er Kontrolle über dich erlangt hat. Und dann gehörst du uns.“, er führte sein Messer zu Ecatherinas Oberhand, ritzte und kurz darauf floss Blut.
„Bis morgen ihr beiden und träumt was schönes.“, lachend ging er wieder aus dem Raum und schloss die Tür hinter ihm.
Kurze Zeit später hörte die Frau auf zu schreien und vom Boden hörte man eine Stimme.
„Du bist Ecatherina von der Wache oder?“, sie sah nach unten und erblickte den Dämonen der zu ihr aufsah und eine Feder in der Hand hielt.
„Henry? Was machst du hier?“, ein kleines Lächeln kam über ihre Lippen. Dies hier war der einzige Dämon den sie kannte, der sich hin und wieder in der Bahre aufhielt.
„Das kann ich dir nicht genau erklären. Ich weiß nur, ihr solltet verschwinden bevor man euch den Gedächtnis-Kontrolle-Wurm einpflanzt.“, es klickte kurz und dann konnte Ecatherina fühlen, wie ihr linker Fuß befreit wurde, ein paar Sekunden später ihr rechter und dann spürte sie wie etwas an ihr hinaufkletterte. Als er direkt vor ihrem Gesicht war, setzte er ein hämisches Lächeln auf und meinte: „Das hier könnte mich mein Leben kosten. Denk jetzt aber bloß nicht das ich dich mag. Du bist mir vollkommen egal, ich will hier nur weg.“
03. 08. 2001 14: 04
Lupus
Mückensturm,Lupus,und Gonzo kehrten zum Wachhaus zurück um sich umzuziehen.Schnell shlüften sie in neue Kleidung und beriten was als nächstes zu tun war.
"Wir müssen sie befreien",rief Lupus.
"Das wissen wir auch",meinte Mückensturm."Aber wie sollen wir das machen?"
"Wir müssn zum Gang zurückkehren",sagte Lupus.
"Ok,eine andere möglichkeit haben wir eh nicht",sagte Gonzo.
Somit machten sich die Wächter auf dem Weg.
Und nun wieder im beleuchteten Zimmer
"Ah, Kruzla.Und,was hast du gemacht?
Kruzla antwortete:"Ich habe nur lästigen ärger beseitigt.Und mit den neuen Gefangenen geredet"
"Also ihr beiden",sagte eiener der drei Männer."Wenn der Boss erfährt wenn wir Wächter haben dann wir er..."
"Halt die Klappe Schmalz.Den Boss ist es egal ob es Wächter sind oder nicht.Wenigstans es sind Frauen"
03. 08. 2001 16: 09
Mückensturm
Lupus und Gonzo liefen Mücke hinterher. Das heißt Lupus lief Mücke hinterher Gonzo saß auf seiner Schulter und genoss die Aussicht. Nach einer Weile fragte Lupus:
"Wo gehen wir eigentlich hin. Zum Gang hätten wir dahinten rechts abbiegen müssen."
"Ich weiß. Aber ich will diesmal besser vorbereitet sein. Wir gehen erst zu mir."
Nach einer Weile standen sie vor Mückensturms Wohnung. Er schloss auf und führte sie dann ins Wohnzimmer. Zumindestens vermuteten Lupus und Gonzo, dass es das Wohnzimmer war. Es hätte auch eine Waffenkammer sein können:
"Sag mal Mücke. Weiß der Patrizier, dass du hier genug Waffen hast um einen Kleinstaat einzunehmen?"
"Hm. Wieso? So viel ist das hier doch gar nicht."
Gonzo schüttelte den Kopf und beschloss, dass eine Antwort sinnlos währe. Er beobachtete stattdessen, wie sein Vorgesetzter in verschiedenen Kisten herumwühlte und diverse Bolzen, Armbrüste, Messer und andere Sachen mit Spitzen dran in verschieden Taschen verschwinden ließ.
"So das sollte reichen. Jetzt kommen wir zu euch. Für dich, Gonzo, habe ich leider nicht viel. Nur ein paar Modell- Armbrüste. Lupus du kannst dir etwas aus dem Schrank dahinten raussuchen. Ich muss mal schnell in den Keller und etwas holen."
Er überreichte Gonzo eine winzige Armbrust und verschwand dann durch eine Tür. Während Gonzo ungläubig auf seine Waffe herabsah, suchte sich Lupus seine Waffen heraus. Er entschied sich nach einer Weile für ein kleines Schwert und eine leichte Armbrust. Er war der Meinung, dass es reichte, wenn Mücke eine wandelnde Armee war. Nach einer Weile kam dieser wieder mit einem Kasten, der irgendwie verboten aussah, aus dem Keller.
"Seit ihr fertig? Ich hab hier noch ein paar Tücher für euch, damit ihr euch gegen das Gas schützen könnt."
Die kleine Gruppe, die jetzt besser bewaffnet war als Klatsch, machte sich auf den Weg und erreichte nach kurzer Zeit den Eingang des Geheimganges. Lupus wollte ihn gerade betreten, als Mücke ihn zurückhielt und den Kasten aufstellte. Er fing an irgendetwas daran einzustellen und bereitete dann einer Ratte den unglücklichsten Moment ihres Lebens. Circa zweihundert Bolzen schossen gleichzeitig aus dem Kasten und verschwanden in der falschen Wand und flogen durch den Gang in dem die eben erwähnte Ratte saß und von einem sirrenden Geräusch in Panik versetzt wurde.
"So jetzt könne wir rein."
03. 08. 2001 23: 55
Lupus
Die drei Wächter begaben sich in den Gang und wie immer trat das Gas aus.
"Ok,wo gehen wir jetzt lang",fragte Lupus.
"Eine gute frage",meinte Mückensturm.Er überlegte.Doch dann sagte er:"Wir sollten nach einer Zelle oder so suchen"
"So eine wie die da?",fragte Gonzo
"Ja,aber wo kommt die denn aufeinmal her?"
"Wir haben sie wohl übersehen",meinte Lupus."Wir müssen auf alles vorbereitet sein"
"Ok brechen wir die Tür auf",sagte Mückensturm.
"Seid ihr bereit?"
Lupus und Gonzo nickten.
"Ok,eins,zwei,drei..."
Inzwischen....
"Also so geht das doch nicht zwei Wächter.Wennwir die hierbehalten dann ist uns die gesamte Wache auf den Fersen",sagte Schmalz
"Halt endlich den Mund",sagte einer der Männer
Schmalz gefiehl das nicht er wollte verschwinden und sagte so ich haue..."Er viel auf der Stelle zu Boden und Blutete stark.
"Hey,wer war das?",fragte Kruzela
"Ich war das",sagte jemand und trat aus der dunkelheit.
"Der Boss",sagte der eine.
"Ich hörte ihr habt neue gefangene?"
"Ja aber es sind..."
"Ich weiss Wächterinnen.Taugen die was?"
"Vieleicht.Sie sehen aber nicht schlecht aus",lachte Kruzela.
"Ich werde jetzt mit ihnen spielen",sagte der Boss.Mann konnte nicht erkennen wie er aussah den er war ganz vermumt.Seine Stimme klang metalisch.
"Aber ich wollte doch...."sagte Kruzela.
"Ruhe.Schaft Schmaz weg wir brauchen ihn nicht mehr",mit diesen Worten verschwand die Gestalt
04. 08. 2001 13: 21
Angie LeFay
Der Dämon hatte inzwischen Angie und Ecatherina von ihren Fesseln befreit.
"Wie hast du das gemeint, du musst hier raus?" fragte Ecatherina.
"Das erzähl ich dir später, zuerst mal brauche ich eure Hilfe, denn ich bin viel zu klein um zu dieser Lucke hier zu gelangen" antwortete er und zeigte auf ein kleines Fenster an der Decke des Raumes.
"Hmm" überlegte Angie "Wir sind auch nicht groß genug, um sie zu öffnen."
"Einzeln nicht" erwiderte Henry "wenn du (er zeigte dabei auf Angie) sie (er zeigte dabei auf Ecatherina) auf deine Schultern nimmst und ich ihren Kopf als Schemel benutze müsste es sich ausgehen."
"Und wie willst du das bewerkstelligen? Ausserdem weiss ich nicht ob Eca das schafft" antwortete Angie und ihr Blick glitt zu Ecatherina dessen weisse Gesichtsfarbe noch weisser wurde. "Ausserdem wer sagt uns dass wenn du draussen bist uns behilflich bist?"
"Lass es uns doch versuchen" meinte Ecatherina, "Henry ist ein sehr ehrlicher Dämon soweit ich das mitbekommen habe und ausserdem ist es unsere einzige Chance so schnell wie möglich hier wegzukommen."
Mit letzter Kraft schaffte Eca es, auf Angies Schultern Position einzunehmen und Henry kletterte auf ihren Kopf und tatsächlich konnte er die Lucke öffnen und kletterte nach draussen. Nachdem Henry den Raum verlassen hatte, sank Ecatherina ohmächtig zusammen. Kurze Zeit darauf hörte Angie bekannte Stimmen. Als sie zur Lucke blickte konnte sie darin die Schatten eines allzu bekannten Gesichtes erkennen und ein Seil fand den Weg zu ihr.
"Haltet euch am Seil fest, wir ziehen euch nach oben" erklang Harrys Stimme.
"Eca ist verletzt und ohmächtig" antwortete Angie.
"Moment ich komm runter" erklang die Stimme zu dem bekannten Gesicht und kurze darauf stand Lupus neben Angie.
05. 08. 2001 10: 15
Lupus
"Lupus",rief Angie und umarmte ihn.Lupus befürchtete das,das längerdauern könnte und sagte:"Können wir das auf später verschiben?Ich glaube wir sollten ersteinmal hier aus"
"Du hast recht",sagte Angie:"Aber wie krigen wir Eca hier raus?"
"Ganz einfach.Wir binden sie ans Seil.Dann können die anderen sie hochziehen"
"Alles inordnung da unten?",rief Mückensturm herunter.
"Alles OK",rief Angie."Ihr müsst Ecatherina hochziehen.Gonzo und Mückensturm zogen Ecatherina hoch.Kurz danach kletterte auch Angie hoch.Aber Lupus bleib unten.
"Lupus willst du nicht kommen?",rief Gonzo
"Moment.Ich schaue mich hier noch etwas um",rief Lupus.
Lupus sah sich in der Zelle um aber er fand nichts.Aber er sah die Leich eines alten Mannes."Das muss wohl der Alte der Zelle sein",dachte Lupus.In jeder Zelle gibt es einen Bärtigen alten und diese Zelle war keine ausnahme.
Lupus durchsuchte ihn und fand etwas es war ein Schlüssel auf dem ein Totenkopf abgebildet war.Lupus steckte den Schlüssel ein.
05. 08. 2001 17: 49
Ecatherina Erschreckja
Plötzlich öffnete sich die Tür. Man konnte den Schemen eines Mannes vernehmen, doch genauere Details blieben verborgen.
„Was tust du hier Wächter? Du bist hier unerwünscht.“, sagte eine tiefe Bassstimme und starrte Lupus aus verdeckten Augen an. Als er die Stimme hörte, hüpfte der Dämon eher ungewollt wieder ins Zimmer und sah erschrocken zu der Gestalt hoch.
„Wo sind die Frauen?“
„Ähm, sie sind entkommen, Euer Allwissenheit.“
„Und du hast sie nicht daran gehindert? Soll ich dich nochmals darauf hinweisen was mit dir passiert wenn du meinen Zorn erweckst, Dämon?“, Henry schien sich bei diesen Worten regelrecht vor Schmerzen zu winden. Als der Mann dann seinen Blick von Lupus über Henry weiter zur Wand wandern lies, erblickte er das Seil, das aus dem Fenster bis zum Boden ragte.
„Wir haben wohl noch andere ungebetene Gäste. Mal sehen wie schmerzresistent sie sind.“, er griff in eine Tasche und holte so etwas wie eine Pfeife heraus.
Henry sah zuerst erschrocken zu Lupus, der jetzt versuchte sich aus den Staub zu machen und am Seil hochkletterte und dann wieder zu dem Mann.
„Das können sie doch nicht machen, Euer Grausamkeit. Es sind Wächter. Man wird sicher nach ihnen suchen. Und sie haben noch keinen Wurm; es wird sie umbringen.“
„Nein, was du nicht sagst“, seine Stimme lies darauf schließen, dass er grinste.
„Aber was ist mit den Frauen? Sie wären gutes Grundmaterial.“
„Sie waren es, ja. Jetzt mach dich endlich an die Arbeit. Die Kleine ist schon mehrere Tage hier und ihr Wille ist noch immer nicht gebrochen. Ich kann keine weitere Verzögerung dulden. Morgen kommt frisches Material. Bis dahin ist sie fertig oder du weißt was passiert.“
„Aber....“, der Dämon wirkte verzweifelt.
„Keine Wiederrede mehr, oder ich könnte weiter darüber nachdenken, wie die beiden hier rausgekommen sind.“, Henry nahm widerwillig seine Feder in die Hand, machte es sich wieder unter den Füßen der noch immer hängenden Frau bequem und kurze Zeit später konnte man bis auf den Gang hinaus Schreie hören.
„Es war doch nicht gut eine Seele zu besitzen“, dachte er sich und versuchte die entsetzlichen Laute zu verdrängen.
„Warum ist Henry überhaupt wieder freiwillig zurückgegangen?“, fragte Angie, die sich über die wieder angefangenen Schreie wunderte.
„Er schien es doch ernst gemeint zu haben.“
„Das hat er wohl auch.“, brachte Lupus hervor, als er endlich wieder bei den anderen war und nun versuchte, das Seil hochzuziehen damit ihnen niemand folgen konnte. Doch plötzlich zuckte er scheinbar grundlos zusammen. Ein, für ihn, ziemlich lauter und schriller Ton hätte ihm fast die Sinne geraubt.
„Was ist los?“
„Egal was er mit dieser Pfeife gerufen hat, wir müssen sofort hier weg.“, wie gut er es auch gemeint hatte, es war eindeutig zu spät. Von merkwürdigen Geräuschen aufgeschreckt blickte Gonzo Richtung Ausgang und dort versperrte ihm etwas, das nicht natürlichen Ursprung zu sein schien, den Weg.
06. 08. 2001 23: 10
Lupus
Es war ein Chimära*.
"Verdammt was machen wir jetzt?",rief Gonzo.
"Wir müssen Kämpfen",sagte Lupus und zog sein Schwert.
"Wie sollen wir vorgehen?",fragte Angie.
Das Chimära hob den Kopf und stiess seinen Feuerodem aus.Die Wächter konnten knapp erkommen.
"Los attacke",rief Mückensturm.Lupus holte mit seinen Schwert aus und schlug zu aber das zeigte keine wirkung.Das Chimära war sehr widerstandsfähig.Und hackte mit seinen Schnabel und traf Lupus.
"Halte durch",rief Mückensturm und schoss mit seiner Armbrust.Aber auch das machte dem Wesen nichts aus.
Das Chimära grief wieder mit seinen Feueratem an.Und wieder konnten die Wächter ausweichen.
"Jetzt mache ich dich fertig",rief Lupus.Er riess eine brennende Fackel von der Wand und griff damit das Wesen an.Das Wesen fing sofort Feuer und brannte.
"Jetzt",rief Lupus.
Mückensturm schoss wieder einen Pfeil ab und traf das Wesen am Kopf.Das Chimära blutete und fiehl zu Boden und war tot.
*Für alle die nicht wissen was ein Chimära ist:Chimära.Ein Wüstenwesen mit den Beinen einer Nixe,den Haaren einer Schildkröte,den Zähnen eines Hahns,den Flügeln einer Schlange,den Atem eines Schmezofens,und dem Temperament eines Luftballons im Sturm.Ganz offensichtlich ein Magisches Geschöpf.Es ist nicht bekannt ob sich Chimäras fortpflanzen und womit.
07. 08. 2001 16: 17
Mückensturm
„Los raus hier. Wer weiß was als Nächstes kommt.“
Mückensturm und Lupus nahmen Ecatherina zwischen sich und rannten in Richtung Ausgang. Angie blickte verwirrt umher, da sie nach den letzten Ereignissen unter Schock stand und hörte plötzlich wie ihr Gonzo ins Ohr brüllte:
„Los renn ihnen hinterher. Mücke hat recht wir müssen hier raus.“
Der Gnom saß auf ihrer Schulter und versuchte sie aus dem allgemeinen Chaos heraus zu lotsen.
Die Wächter rannten und hatten es nach einer Weile schließlich geschafft. Der Tunnel lag hinter ihnen. Sie machten eine kurze Pause um zu verschnaufen und brachten dann Ecatherina ins Wachhaus.
Nachdem es ihr wieder besser ging trafen sich die Wächter in Mückensturms Büro und beratschlagten ihr weiteres Vorgehen.
„Eins steht fest. Wir können da nicht einfach noch mal rein gehen und versuchen alle zu verhaften. Das würden wir nicht überleben"
„Das Mädchen und auch Kruzla hatten so komischen Würmer in einer Wunde am Hals. Vielleicht können wir darüber etwas herausfinden.“
„Gute Idee, Angie. Am Besten kümmerst du dich darum. Gonzo kann dir helfen, dann geht es schneller. Eca, sobald du wieder einsatzfähig bist, machst du dich auf den Weg in die Bahre. Vielleicht kommt dieser Henry wieder dort hin. Er scheint von dort weg zu wollen. Das müssen wir ausnützen. Und du Lupus kommst mit mir. Wir befragen mal die Leute, die in der Nähe des Tunnels wohnen und wenn wir fertig sind suchen wir eine Karte von Ankh Morpork in die der Tunnel eingezeichnet ist. Hat sonst noch jemand eine Idee?“
09. 08. 2001 21: 49
Angie LeFay
Nachdem sich alle aufgemacht hatten und nur noch Angie und Gonzo zurückblieben erzählte sie Gonzo alles (was allerdings nicht sehr viel war) was sie über den Wurm wusste. Die beiden hatten keine Ahnung wo sie zu ermitteln beginnen sollten, also machten sie sich mal daran, dass spärliche Archiv der Wache zu durchstöbern. Als sie nach gut einer Stunde auch dort keinen Hinweis erlangen konnten, hatte Gonzo die glorreiche Idee der Bibliothek der unsichtbaren Universität einen Besuch abzustatten.
"Aber wie willst du das anstellen? Meinst du der Bibliothekar lässt uns so einfach seine Bücher durchstöbern? Ausserdem sollen einige Exemplare sehr gefährlich sein und man kann sich dort verlaufen und wir können doch nicht so viele Bücher lesen und und und ...." Angie hatte einige Zweifel punkto dieser Sache.
"Moment" antwortete Gonzo und verschwand in einer Abstellkammer und zwischen dem einen oder anderen Geräusch vermutlich erzeugt von umhergeschobenen und heruntergefallenen Kisten konnte Angie ein "Willst du mir nicht mal ein wenig helfen?" ausmachen. Sie betrat also das Kammerl, welches ihrem Geruch nach zu urteilen als neu angelegter Komposthaufen dienen dürfte, und nahm Gonzo einige Sperrgüter aus dem Arm und sortierte sie so um, dass sie zwar immer noch im Weg standen doch an dies an einer anderen Stelle. Kurz darauf meinte Gonzo mehr zu sich selbst als zu Angie: "Dacht ichs mir doch, dass wir hier noch was haben", und zog eine braune Einkaufstüte aus einem Schrank. "Wird eh Zeit dass das mal verarbeitet wird."
Nachdem sie den Eingang wieder frei gemacht hatten verliessen sie die Abstellkammer oder was auch immer es war und Gonzo marschierte - eine Einkaufstüte, die ca. zehn mal grösser als er selbst war, hinter sich herziehend - schnurstracks zur Tür.
"Hey, nicht so schnell, wart doch mal auf mich" rief Angie und stapfte hinterher, wobei sie nur knapp einer Kollission mit der zufallenden Tür entgang. Nachdem sie Gonzo endlich eingeholt hatte fragte sie: "Was ist denn in der Tüte drinnen? Und vor allem was hast du damit vor?"
"Das wirst du schon noch rechtzeitig genug erfahren" erwiderte Gonzo, drückte Angie die Tüte in die Hand, sprang auf ihre Schulter und befahl: "Los zur unsichtbaren Universität"
"Das Stückchen könntest du aber schon selber gehen" maulte Angie mit einem lächeln im Gesicht - eigentlich störte es sie ganz und gar nicht wenn Gonzo sie als Transportmittel missbrauchte, doch ab und zu benötigt sie einen Grund zum trotzen, damit es ihr dann wieder mal besser ging.
Als sie kurz darauf das Tor zur unsichtbaren Universität erreichten wollte Angie gleich auf die sonderbare Gestalt, die das Tor zu bewachen schien, zugehen um sie mit sanften Druck zu zwingen den Weg freizugeben, als Gonzo sie ins Ohr kniff und meinte "Nein, nicht dorthin, geh zum Personaleingang und setzt mich dort ab. Ich kenne einen besseren Weg."
Angie tat wie ihr befohlen und wanderte mit Gonzó zum Personaleingang. Dort angekommen, hüpfte dieser von ihrer Schulter öffnete das ominöse Säckchen, nahm einige kleine Dinger - Angie konnte nicht erkennen was es war - daraus hervor und meinte: "Wart mal hier, ich komm gleich wieder und bewache unsere Tüte gut und komm ja nicht auf die Idee reinzusehen" grinste und verschwand in einer kleinen Nische. Während er weg war kämpfte Angie mit ihrem Gewissen (wobei sie sich immer einen Engel und einen Teufel vorstellte die sich auf ihren Schultern stritten wobei der Engel momentan jene Schulter besetzte die vorhin Gonzo benutzt hatte). Als ihr Teufelchen gerade dabei war den Kampf zu gewinnen tauchte Gonzo wieder auf und hinter ihm erschien ein grosses, etwas pelziges Gesicht welches ein sympathisches "UUUgh" von sich gab.
"Komm mit, der Bibliothekar hat sich bereit erklärt uns gegen einen kleinen Gefallen weiterzuhelfen" meinte Gonzo und drückte dem Bibliothekar das Bündel welches Angie nur widerwillig hergab in die Pfoten. Sie folgte den beiden.
"Darf ich jetzt endlich erfahren was da drinnen ist?"
10. 08. 2001 19: 06
Ecatherina Erschreckja
Gonzo lies Angie in Bezug auf den Inhalt im Dunkeln und das gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie bereute schon, dass sie sich nicht früher dazu durchgerungen hatte, einen Blick in die Tüte zu werfen. Doch jetzt war es zu spät und vom Bibliothekar konnte sie auch keine Antwort erwarten, zumindest keine verständliche. Gonzo erklärte ihr das sie aufpassen müsse und sich gleich verstecken sollte, wenn jemand eintrat, denn sie hatten immerhin keine offizielle Erlaubnis, und da verstanden die Zauberer keinen Spaß. Auch der Bibliothekar hielt Wache in dem er ihnen vorher die Bücher zeigte die vielleicht Hinweise enthielten und sich dann zu seinem Schreibtisch setze, einen kleinen Blick in die Tüte warf, wobei Angie vermutete ein Lächeln auf den Lippen des Orang-Utan gesehen zu haben, auf die Tür starrte und lauschte. Gonzo kletterte auf die Regale und warf dabei rein zufällig ein Buch heraus. Angie hob es auf und las darin. Es hatte den Titel „Schmierige Sonderwesen“ und das weckte ihre Aufmerksamkeit.
„He, ich glaub ich was gefunden, das könnte intere....“, Angie unterbrach sich als die Tür aufgemacht wurde und der Bibliothekar kippte aus Schreck vom Sessel. Obwohl keine Schritte hörbar gewesen waren, und der Bibliothekar konnte gut hören, schwang die Tür für ein paar Zentimeter fast lautlos auf. Gonzo versteckte sich hinter einem Buch doch Angie hatte in dieser kurzen Zeit keinen geeigneten Platz dazu gefunden und blieb einfach mit dem Buch in der Hand stehen. Eine zeitlang geschah gar nichts und dann steckte plötzlich jemand den Kopf ins Zimmer und blickte sich neugierig um; es war Ecatherina.
„He, was machst du hier Angie? Ich hab Stimmen gehört und schon befürchtet ich müsste wieder gehen weil sich Stundeten hier her verirrt hätten. Aber dann dacht ich mir, dass das irgendwie nicht sein kann, weil auch eine weibliche dabei war.“, ihrem Kopf folgte ihr Körper und dann wurde die Tür wieder schnell und fast lautlos geschlossen.
„Ich will ja nicht meckern, aber du hast mich zu Tote erschreckt. Kannst du nicht anklopfen bevor du eintrittst?“, sie machte ein böses Gesicht als sie das aussprach und Gonzo kam aus seinem Versteck hervor und sah sie verwundert an.
„Dacht ich mir das du auch da bist.“, sie ging zu den anderen zweien und bemerkte erst dann, dass der Bibliothekar gerade dabei war sich aufzurappeln.
„Oh, hallo Hugh. Hab ich dich wieder erschreckt?”, der Orang-Utan winkte kurz, setze sich wieder hin und aß zur Beruhigung eine Banane.
„Hugh?“, das der Bibliothekar einen Namen hatte war Gonzo neu.
„Als Kind hab ich nicht verstanden was er sagte und ich dachte immer, er wollte mir seinen Namen beibringen. Seitdem nenn ich ihn immer nur Hugh, weil ich das früher so verstanden habe.“, Gonzo sah sie fragend an und dann besann er sich wieder auf die Arbeit.
„Solltest du nicht in der Bahre sein? Was hat dich denn geritten das du da einfach wieder freiwillig verschwindest?“, das hatte was. Ecatherina hätte normalerweise nicht einmal im Traum daran gedacht, den Befehl ihres Vorgesetzen zu ignorieren. Nicht weil sie so pflichtbewusst war, sonder eher deswegen weil man ihr befohlen hat in der Dienstzeit in die Bahre zu gehen und nichts zu machen. So was geschah nicht jeden Tag.
„Ähm, ja. Ich habe Henry.... gefunden. Ich war gerade auf dem Weg zur Bahre, hab mich vorher noch ein wenig ausgeruht, als ich etwas schreien hörte. Aus puren, und langsam auch schon nervigen, Reflex heraus bin ich hingegangen und hab da einen, wie soll ich sagen, dunklen Fleck am Boden gefunden. Es war in der Nähe des Tunnels. Es schien ein Hintereingang zu sein, aber zu klein als das ich da reinkommen würde. Als ich nach oben blickte, sah ich Henry. Na ja, zumindest den Teil der noch von ihm übriggeblieben ist. Die Einzelheiten würde ich lieber für mich behalten wenn ihr nichts dagegen habt.“, sie schien bleich im Gesicht zu werden.
„Ich dachte ich würd auf andere Gedanken kommen, wenn ich hier nach Informationen Ausschau halte.“
„Genau, das hätt ich fast vergessen. In diesem Buch hier steht etwas Interessantes. Wartet, ich hab’s gleich.“, Angie blätterte aufgeregt in dem Buch, fand die gesuchte Stelle und las vor.
10. 08. 2001 23: 02
Angie LeFay
"Schmieriger Ohrwurm der die Seele frisst*. Angeblich ausgestorben. Das letzte mal gesichtet vor etwa 100 Jahren im Achatenen Reich. Wurde angeblich verwendet um die Denkweise von Menschen zu ändern. Angeblich scheiterte der Versuch Wesen dieser Art zu züchten und angeblich fielen die letzen Bestände einem verherrenden Waldbrand zu Opfer. Angeblich ist das Aussehen unbekannt allerdings kann man angeblich sagen, dass es sich um einen Parasiten der ca. die Länge von 15 cm erreicht handelt ... Angeblich hatte der Autor keine Ahnung worüber er hier schreibt" fügte Angie ihr eigenes Kommentar dazu.
"Ist hier vielleicht irgendeine Quelle aufgelistet woher der Autor seine Informationen bezieht bzw. wer hat denn das Buch geschrieben, vielleicht lebt der ja noch und wir können ihn aufsuchen und befragen?" fragte Ecatherina und nahm Angie, deren Finger gerade anfingen sich zwischen den Buchseiten zu verheddern, sanft die Lektüre aus der Hand. Sie durchblätterte das Buch und kurz darauf meinte sie: "Kennt jemand eine gewisse Frau Pfifferl Inge?"
"UUUGH, UUGH" lies sich der Bibliothekar vernehmen und fuchtelte wie wildgeworden mit seinen Armen.
*****Inzwischen in einem uns bekanntem Raum*******
Ein uns bekannter Unbekannter steht mit einem langen Rohr vor dem Gesicht und beobachtet die Strasse, dahinter ein uns bekannter Bekannter.
"Wie konntest du sie nur entkommen lassen, sie sind uns schon viel zu dicht auf den Fersen"
"Äähm, tschuldige Sir, tut mir leid, ich war gerade damit beschäftigt mein Unterhose..."
"Mir sind deine schwachen Ausreden egal, ich will dass du das in Ordnung bringst. Lass sie beschatten, wo sind denn die anderen drei?"
"Äähm Sir, die schnüffeln in der Unsichtbaren Universität"
"Du weisst was mit dir geschieht, sollten sie nicht innerhalb kürzerster Zeit aus dem Verkehr sein?"
"Ähhm nein Sir, also äähm ich kanns mir in meiner Phantasie ausmalen."
Kurze Zeit darauf konnte man einen Schrei hören und der Fussboden wurde mit roten Tropfen geschmückt
"So und jetzt mach dich an die Arbeit, und vor allem mach sie gut, wenn dir deine restlichen Körperteile lieb sind"
Ein kurzes Wimmern erklingt und Szenenwechsel.
*Der Autor dieses Buches war in der Wahl der Bezeichnungen wohl nicht sonderlich kreativ
11. 08. 2001 10: 09
Lupus
Mückensturm und Lupus waren derwaeil damit beschäftigt die Anwihner zu befragen.Aber sie hatten nicht viel Erfolg da keiner etwas gesehen haben will.
Gerade befragen sie einen Mann zu befragen.
"Haben sie in der letzden Zeit irgendetwas ungewöhnliches bemerkt?",frage Mückensturm.
"Nein habe ich nicht.Auf wieder sehen".Der Mann knallte seine Tür zu.
"Das war wohl nichts",sagte Lupus "Am besten kehren wir zur Wache zurück",sagte Lupus
"Ja eine andere möglichkeit haben wir sowieso nicht",meinte Mückensturm.
Lupus sah noch einmal zur Gasse mit der falschen Wand.Da bemerkte er etwas.
"Was ist denn Lupus?",fragte Mückensturm.
"Ich muss noch etwas erledigen warte auf mich",rief Lupus und ging zur Gasse.
In der Gasse angekommen rief Lupus:"Hey komm heraus"
"Ja,ja ich komme ja schon",sagte eine Gestalt hinter die hinter Mülltonnen verborgen war.Die Gestalt trat hervor es war Gaspode der Wunderhund.Gaspode hatte Lupus des öffteren nützliche hinweise gegeben.Vielleicht konnte er ihn auch diesesmal wieder helfen.
Lupus fragte:Du läufst doch immer in der Stadt herum.Ist dir in dieser Gasse etwas ungewöhnliches aufgeffallen?"
"Na klar.Hier findet man nur wenig fressen"
"Sonst nichts?"
"Doch hier gibt es eine falsche Wand",sagte Gaspode.
"Sonst noch etwas?",fragte Lupus.
"Ja.Es wurden karren durch die Wand gebracht.Auf den Karren befanden sich Lebensmittel.Aber es kammen noch mehr Karren.In einen waren Käfige mit Tieren drinne.Und auf einen war Holz und Eisen"
"Wollten sie etwas bauen?",fragte Lupus
"Vielleicht.Ich habe aber noch etwas.Einer der Männer die dabei waren verlor das hier" Gaspode verschwand hinter den Mülltonnen und holte en zusammen gerolltes Pergament hervor.
"Hier nimm.Ich brauche es nicht",sagte Gaspode und gab ihndas Pergament.
"Danke Gaspode.Du hast was bei mir gut" Gaspode verschwand wieder in hinter den Mülltonnen.
Lupus hätte sich das Pregament nur zu gerne angesehen.Aber hier war es ihn nicht sicher genug.Er wollte es erst im Wachhaus öffnen.
Deshalb steckte er es ein und kehrte zu Mückensturm zurück.
"Lupus.Hast du etwas heraus gefunden?"
"Vielleicht"sagte Lupus
11. 08. 2001 16: 03
Ecatherina Erschreckja
Unauffällig gingen die beiden weiter und bogen dann in eine Menschenleere, nur ein Zwerg war gerade dabei seine Axt zu schärfen, Seitengasse ein. Mückensturm wollte schon fragen warum sie so heimlich tun mussten, als Lupus plötzlich das Pergament aus einer Tasche holte und sie ihm reichte.
„Das hier hat einer der Entführer verloren. Vielleicht steht irgendetwas wichtiges drin.“, meinte Lupus während er über Mückes Schulter auf den Zettel blickte, als der versuchte die Schrift zu entziffern.
„Klugen Hund oder Affen oder etwas anderes das irgendwie denken kann betäuben und dann die Eier einbringen.“
„Welche Eier?“, lautete die Zwischenfrage, die eher rhetorisch ausgesprochen wurde.
„Ein bis zwei Wochen Tier gut behandeln. Bei ersten Anzeichen einer Schlüpfung Wirt solange quälen bis dieser so schwach ist, dass es ihm möglich ist den Geist des Wirtes zu übernehmen. Bei erfolgter Durchführung bringt man dem nun verwirrten Wirt ein paar leichte Kunststücke bei um die Verbindung zu stärken. Wenn ausgewachsen, feststellbar durch Tastungen am Hals des verwendeten Tieres, Entfernung aus Körper und Einpflanzung in gewünschte Testperson. Vorheriges Schwächen dieser bringt schnellere Erfolge. Wenn auch diese Verbindung hergestellt wurde, setzt man ein Männchen ein und entfernt nach einwöchiger Brutzeit das weibliche Exemplar (das Männchen bleibt nun in der Testperson und erbringt die gewünschte Wirkung). Sollte schon ein Männchen geschlüpft sein, lässt man ihn solange im Tier bis man ein Weibchen aus anderen Eiern bekommen hat und wie oben beschrieben weiterverfährt. Hat man nun das befruchtete Weibchen, wird dieses in einem Käfig mit Grünzeug, Wasser und Kleintier (Ratte, Maus... irgendetwas wo es seine Eier ablegen kann), gegeben. Erfolgte Eierablegung erkennt man, indem das Weibchen tot ist. Dann kann man die Eier entfernen und weiterbenutzen.“
„Hm, das scheint eine Zuchtbeschreibung zu sein. Aber für was?“, brachte Lupus hervor.
„Keine Ahnung. Aber hier unten geht es wohl weiter. Es ist zwar kleiner geschrieben aber ich glaub ich kann’s entziffern. Hier steht: Achtung, ist das Männchen erst mal eingepflanzt, kann man es nicht mehr entfernen ohne die Testperson zu töten. Weiters können Nebenwirkungen auftreten, die die Testperson ebenfalls töten können. In der Zeit der Einpflanzung bis zur vollständigen Herstellung der Verbindung wird die Testperson furchtbare Qualen erleiden. Die Herstellung der Verbindung dauert umso länger, je stärker der Wille der betreffenden Testperson ist. Eier und schon geschlüpfte Exemplare unbedingt vor großer Kälte schützen. Tod des Exemplars bedeutet gleichzeitig Tod der Testperson oder des Wirttieres. Gezeichnet Pf... Pfeiff... Pfiff...“
„Pfifferl“, entgegnete Lupus, der den Text schon fertig gelesen hatte und überlegte, ob ihm das gelesene bekannt vorkam.
„Hier ist doch nicht die Rede von den Würmern, oder?“
„Das ist ja grauenvoll. Wir müssen verhindern das diese Verrückten noch mehr Frauen was antun. Wir sollten auch diesen Pfifferl suchen, vielleicht leitet er ja auch diese verdammte Sache.“, Mücke sah nicht danach aus, das ihm gefiel was er gerade gelesen hatte.
In der UU:
Ecatherina hörte sich an, was der Bibliothekar zu sagen hatte. Er erzählte von einer Frau, die meiste Zeit im Urwald gelebt hatte, dann nach Ankh-Morpork zog und die durch einen mysteriösen Unfall ums Leben kam. Sie war dabei, aus einer Kühlhalle eine ihrer Mittelchen zu besorgen, als sie plötzlich ohne Grund tot umfiel. Sie soll eine Wunde am Hals gehabt haben, doch diese sei laut mehrer Ärzte nicht die Todesursache gewesen. Dieser Fall war kurze Zeit sehr populär, da die Magier befürchteten, dass etwas Übernatürliches im Spiel war, doch als man nichts fand, lies man den Fall wieder fallen.
„Von ihr können wir wohl nichts mehr erfahren.“, meinte Angie, als Ecatherina ihr die Lage erklärte.
„Aber vielleicht hatte sie Helfer oder so was. Wir könnten doch in der Stadt nachfragen ob jemand diese Frau kannte oder jemanden der ihr half.“, meinte Ecatherina.
„Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig. Hier könnten wir Jahre weiter suchen und dann wäre immer noch nicht sicher, dass wir was finden würden.“ Gonzo sprang wieder auf Angies Schulter und sagte ihr, das sie Richtung Wache gehen sollte um den anderen über ihren Fund Bescheid zu sagen. Bevor sie doch die Tür passierten, fiel dem Bibliothekar etwas ein. Helfer? Nein, sie hatte keine Helfer. Sie war als ziemliche Einsiedlerin verschrieen gewesen. Doch an etwas konnte sich der Bibliothekar erinnern; sie hatte einen Sohn.
12. 08. 2001 23: 55
Gonzo
"Erwin Einsam" stand in großen Lettern auf einem Schild an der Tür geschrieben.
"Hier sind wir richtig", meinte Gonzo zu seinen beiden Ex-Rekrutinnen.
Ohne zu zögern waren die drei auf direktem Wege zum Sohn dieser mysteriöse Frau gegangen und nun standen sie direkt vor dessen Haustür.
"Genau so hat uns der Affe, pardon, der Bibliothekar das Haus beschrieben", sagte Angie und blickte selber etwas skeptisch auf diese, wie soll man es nennen, vielleicht Bruchbude. Auf jeden fall mehr eine Hütte als ein Haus und dazu auch noch eine ziemlich zerfallene.
"Ecatherina klopf mal, aber bloß nicht zu fest wir wollen ja keinen schaden anrichten", befahl Gonzo, breit grinsend.
"Aye, Aye, Sir!", meinte diese lächelnd und mit größter Zärtlichkeit klopfte sie an.
"Dockdock!"
Stille, nichts war zu hören.
"Bitte noch mal, Ecatherina", bat Gonzo.
"Dockdock! Doc...", noch bevor das letzte "Dock" verklungen war, schwang die Tür nach ihnen auf und ein Mann stand in der Tür.
Mit dem für solche fälle typischen Satz eröffnete er das Gespräch:
"Was gibt’s? Wer seit ihr?"
"Mein Name ist Hauptfeldwebel Gonzo von Ankh-Morpork Stadtwache. Es geht um ihre Mutter", leierte Gonzo die Formalitäten runter.
"Mutter? Ich habe keine Mutter!", war die völlig gleichgültige Antwort des Mannes.
"Wie? Ihr Name ist doch Erwin Einsam?", fragte Angie verblüfft.
"Nein, Nein. Ich bin Bernfried Eichel, Erwin Einsam war der Vormieter. Ich bin an seiner Stelle vor etwa vier Woche in dieses Loch gezogen. Sie wissen schon, privat Probleme und so", erklärte der Mann der eben nicht Erwin Einsam war.
"Und das Schild" fragte Ecatherina.
"Oh ja, das wollte ich schon lange abhängen, aber mich besucht ja eh keiner und deswegen hab ich es wohl vergessen"
"Wissen sie zufällig wo Herr Einsam jetzt wohnt?" fragte Gonzo hoffnungsvoll.
"Keine Ahnung, der war mir eh etwas suspekt. Der hat immer mit sich selbst geredet und die ganze Zeit was von seiner Mutter geschwafelt. Wenn sie mich fragen, war der nicht ganz sauber. Aber ich habe ihn ja auch nur ein paar mal hier getroffen" erläuterte der Mann.
"Gut, das soll uns fürs erste genügen. Wenn ihnen noch etwas einfällt, kommen sie bitte sofort zur Wache. Klar?" bat ihn Gonzo.
"OK, mach ich. Auf Wieder sehn", sagte er und verschwand blitzschnell hinter seiner Tür.
"Ganz dicht war der aber auch nicht", sagte Angie erleichtert.
"So Mädels und was machen wir jetzt. Wo kriegen wir diesen Erwin Einsam her?" fragte Gonzo in die Runde und erkannte seinen Fehler sofort ...
13. 08. 2001 14: 31
Mückensturm
„Wir sind keine Mädels!“
Angie sagte dies so, dass es Gonzo eiskalt den Rücken herunter lief. Dann treten sich Angie und Ecatherina um und gingen in Richtung Wachhaus ohne ihren Vorgesetzten noch zu beachten. Dieser stand einsam auf der Straße und stellte erschrocken fest, dass er den weiten Weg zum Wachhaus jetzt wohl laufen müsste. Er seufzte und bog um die nächste Ecke, um durch ein paar Seitenstraßen einen gnomenfreundlicheren Weg zu nehmen.
„Das dürfte eine komplizierte Sache werden. Wie finden wir diesen Typen?“
„Vielleicht sollten wir im Wachearchiv nachsehen. Wenn er schon mal ein Verbrechen begangen hat können wir ihn so finden. Aber wenn er da nicht drin ist habe ich auch keine Ahnung.“
„Gut. Geh du schon mal vor zum Wachhaus. Ich gehen in der Zwischenzeit ins Boucherie Rouge [1]. Vielleicht kennen ihn die Näherinnen.“
Mückensturm sah den Hauptgefreiten nach und ging dann in Richtung Viertel der käuflichen Zuneigung und verschwand dort nach kurzer Zeit in einem Haus dessen Leuchtreklame „Boucherie Rouge“ verkündete. Nach einer halben Stunde verließ er das Gebäude wieder, wobei ein Mischung aus Taubengeruch[2] und billigem Parfüm an ihm haftete. Nach einer weiteren viertel Stunde war er wieder im Wachhaus, wo Lupus, Angie, Gonzo und Ecatherina schon warteten.
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[1] ein Gebäude der Näherinnengilde und der Sitz von DOG
[2] Mückensturm ist Kommunikationsexperte bei DOG und hat die Chance genutzt nach seinen Tauben zu sehen.
13. 08. 2001 22: 47
Ecatherina Erschreckja
„Die Damen kennen keinen Herrn Pfifferl.“, meinte Mücke als er eintrat und die vielen warteten Gesichter sah.
„Kein Wunder, sie ist längst tot.“, gab Ecatherina genervt von sich.
„Sie war eine berühmte, zumindest im Achatenen Reich, Tsoologin die sich mit seltenem Getier befasste. Wie wir von Lupus hörten hat sie auch eine Zuchtbeschreibung für die Würmer geschrieben, obwohl sie in ihrem Buch erwähnte das die Zucht der vom Aussterben bedrohten Art nicht gelang. Vielleicht hat sie auch eine neue Gattung gefunden, sie studiert und dann versucht sie zu züchten. Wir sollten ihren Sohn suchen, Erwin Einsam, er kann uns vielleicht endlich weiterhelfen.“, sie tauschten nun ihre neugewonnenen Erfahrungen aus und kamen zu dem Schluss, das sie nicht wussten, wo man Herrn Einsam suchen konnte.
„Vielleicht sollte ich nochmals ins Boucherie Rouge gehen und nachfragen ob sie diesen Typen kennen.“, schlug Mücke vor.
„Nein, diesmal geh ich. Das geht schneller.“, meinte Angie und eilte davon.
„Was soll das heißen?“, fragte Mücke, doch die anderen überhörten seine Frage einfach.
„Hast du etwas neues herausgefunden?“, fragte Gonzo als er als erster die Rückkehr Angies bemerkte.
„Na ja, nicht viel, aber immerhin. Vor ca. einem Monat kam fast jede Woche ein Junge vorbei dessen Name Erwin Einsam lauten könnte. Er soll fünfunddreißig Jahre alt sein, sich aber verhalten wie fünfzehn. Das soll auch der Grund sein warum seine Mutter hier her gezogen ist, ein wenig zurückgeblieben. Als seine Mutter dann starb wurde er einer Frau Sorgsam übergeben. Seit er geistig halbwegs erwachsen war, wohnte er dann in der Bruchbude, die wir vorhin besucht haben. Was nachher passierte wissen die nicht.“
„Und? Noch irgendetwas?“
„Nein leider. Das war’s.“
„Das bringt uns auch nicht viel weiter.“
„Na ja, vielleicht doch. Wenn er von Frau Sorgsam aufgezogen worden ist, vielleicht hatte er ein gutes Verhältnis zu ihr und sie weiß wo er jetzt steckt. Weiß jemand wo die wohnt?“, klinkte sich Ecatherina in das Gespräch ein.
„Natürlich. Sie führt das „Zentrum für gen-ethische Fehler“ in der Selbsthilfestraße.“, ließ sich Gonzo vernehmen und die Gruppe entschied, diesem einen kurzen Besuch abzustatten.
Diesmal ließen sie Mücke als ersten gehen, keiner wollte so recht dorthin. Sie wussten nicht warum, aber es war ihnen unangenehm. Als sie eintrafen, stand die Tür weit offen. Sie machten sich keine Sorgen darüber, immerhin war es ein „öffentliches“ Gebäude. Vorsichtshalber klopfte Angie an, doch es blieb still.
Sie versuchte es noch mal, als sie plötzlich einen Schrei aus dem Inneren hörten. Sie liefen los und bemerkten nur mehr, wie Frau Sorgsam aus der Hintertür gezerrt wurde, als jemand ein Netz auf sie fallen lies.
15. 08. 2001 17: 46
Lupus
"Tappen wir eigentlich immer nur in Fallen?",rief Lupus.
"Es scheint so",meinte Mückensturm."Aber wir müssen jetzt zusehen das wir hier rauskommen"
Man konnte Frau Sorgsams rufe hören:"Lasst mich los ihr..."
Aber man hörte auch andere Stimmen."Klappe.Wir brauchen dich für unsere Experimente"
"Sei still.Du darfst nicht alles veraten.Kümmere dich lieber um die Störenfreide.
Die Wächter sahen wie jemand auf sie zukam.
Es war ein Mann er sprach:"Oh,so ein zufall Wächter"
"Was hast du vor?",rief Lupus.
"Es wird mir eine freude sein euch alle zu töten",sprach der Mann und zog ein Schwert.
18. 08. 2001 16: 54
Mückensturm
Angie beobachtete besorgt, wie Mückensturm immer wütender wurde und sagte dann:
"Sie sollten lieber aufpassen. Unser Vorgesetzter ist leicht gereizt und er wird sie möglicherweise töten."
Der Mann blieb einen Moment stehen und überlegte dann wer der Vorgesetzte sei. Nach einer Weile einigte er sich darauf, dass es der Typ mit den meisten Streifen auf der Schulter sein müsste. Er starrte Gonzo verwundert an. Dieser lächelte etwas nervös zurück. Plötzlich bemerkte er, dass Angie heimlich auf Mückensturm zeigte. Er blickte diesem Tief in die Augen und wich dann erschrocken zwei Schritte zurück. Er war selber sehr brutal und die meisten seiner Freunde auch, aber so eine Gewaltbereitschaft hatte er noch nie gesehen.
Dem Mann vielen die Verletzungen und Erzählungen von Kruzla wieder ein und ihm brach der Angstschweiß aus. Als er dann noch sah, wie Mückensturm seine Armbrüste herausholte geriet er in Panik, drehte sich um und rannte. Er schaffte es gerade noch um eine Ecke zu biegen als zwei Bolzen in die Wand einschlugen vor der er kurz darauf noch gestanden hatte.
Während Mückensturm sinnlos in der Gegend rumballerte, beschloss Ecatherina etwas nützliches zu machen und zerschnitt mit ihrem Schwert das Netzt. Nachdem die Wächter sich befreit hatten begann Mückensturm wieder herumzukommandieren[1]:
"Lupus und Ecatherina! Ihr verfolgt den Typen mit dem Schwert. Der Rest kommt mit mir. Wir versuchen Frau Sorgsam zu befreien."
Der Rest, bestehend aus Angie und Gonzo, sah sich an, dann setzte Angie Gonzo auf ihre Schulter und rannte Mückensturm hinterher.
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[1] ihm machte das richtig Spaß
20. 08. 2001 22: 17
Lupus
Ecatherina und Lupus konnten den Kerl sehen.
"Hey stehen bleiben",rief Lupus.Aber der Kerl reagierte nicht.
"Glaubst du etwar der hört auf dich?",fragte Ecatherina.
"Nein,aber ein Versuch war es doch wert oder?"
Sie rannten so schnell sie konnten aber der Mann war zu schnell.
"Den holen wir doch nicht mehr ein",rief Ecatherina.
"Das wollen wir doch mal sehen",sagte Lupus enschlossen.Lupus verwandelte sich in einen Wolf.
"Pass auf meine Sachen auf.Ich werde den Typ jetzt holen"
Ecatherina nahm die Sachen von Lupus.
Lupus jagte den Mann hinterher.Wölfe sind immer schneller als Menschen deshalbe war es kein Problem für Lupus den Kerl einzuholen.
Lupus fiehl in von hinten an.Der Mann stürzde zu Boden und war ohnmächtig.
Lupus schleifte ihn zurück zu Ecatherina.
21. 08. 2001 18: 45
Angie LeFay
Währenddessen durften Gonzo und Angie eine sehr interessante Situation erleben und beobachten. Anfangs orientierten sie sich an den Schreien von Frau Sorgsam (diese erinnerten an jene Filme bei denen zuerst eine junge hübsche Frau um Hilfe schreit, die anschliessend von einem gutaussehenden, muskulösen Helden gerettet wird, der dann einen Kuss erntet und zum Ende wird geheiratet. Nur dass in diesem Fall der Held aus einem Gnom, einer etwas tollpatschigen Frau mit hässlichen Auswüchsen am Rücken und einem Schießwütigen bestand und die Schreiende eher das Gegenteil von jung und hübsch war) und holten bald zwei in schwarz gekleidete Männer, dessen rosaroter Federnkopfschmuck für den Kontrast sorgte, ein, die eine sehr dicke mit allen Kräften strampelnde und um Hilfe schreiende Dame in himmelblauen Nachthemd mit roten Herzen versuchten durch eine schmale Gasse zu tragen, was allerdings damit endete, dass sie kurz steckenblieben und sich der Abstand somit verringerte. Angie merkte dass sich Mückes Lippen bewegten und dass er versuchte ihr etwas mitzuteilen, doch die Hilfeschreie von Frau Sorgsam übertönten wahrlich jedes Geräusch. Doch nicht ganz jedes. Mücke stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch und einen Moment bevor seine Trommelfelle zu platzen schienen feuerte er einen Schuss auf das schreiende Bündel und verfehlte es nur knapp. Allerdings verfehlte es seine Wirkung nicht. Die beiden Entführer ließen Frau Sorgsam fallen, diese hörte auf um Hilfe zu schreien, die Federschmuckleute versuchten zu flüchten und Mücke der eine Chance witterte, seinen Bedürfnissen nachzukommen (hatte er doch in letzter Zeit nur wenig Gelegenheit dazu) feuerte mit mehreren Waffen gleichzeitig auf die beiden. Doch als er die beiden zu Boden gestreckt hatte wurde es erst richtig interessant: Frau Sorgsam ging auf Mücke zu und ließ eine Schimpfkanone auf ihn los:
„Junger Mann, stillgestanden, was erlauben sie sich, wie können sie nur eine wehrlose alte Frau wie mich so erschrecken. Und sehen sie sich doch mal an, haben sie niemanden der ihre Hemden ordentlich bügelt? Und an Ihrer Haltung könnten sie auch noch etwas ändern, das gehört sich nicht für so nen jungen Mann so schlampig dazustehen ....“
Mücke stand mit geneigtem Kopf und unschuldigstem Gesicht vor Frau Sorgsam und meinte nur:
„Jawohl Madam“
21. 08. 2001 20: 52
Gonzo
Angie mussten sich sichtlich das Lachen verkneifen, als sie den leicht verwirrten Mückensturm rot anlaufen sahen und selbst Gonzo konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Doch Mücke, einer der letzten Actionhelden der Scheibenwelt, fing sich doch schneller als erwartet und begann, als ob es diese Standpauke nie gegeben hätte, damit seine Waffen wieder nachzuladen und herumliegende Bolzen wieder einzusammeln.
"Ich darf wohl bitten, sie Rüpel", zeterte derweilen Frau Sorgsam weiter. "Sie können sich doch nicht so in Anwesenheit einer Dame verhalten und außerdem ..."
Frau Sorgsam war nicht zu bremsen. Sie merkte nicht einmal das ihr niemand zu hörte. Angie hatte begonnen sich die Gegend etwas genauer anzusehen, Mücke verbrachte die Zeit mit seinen Waffen und Gonzo hatte sich dazu durch sich die Entführer mal etwas genauer anzusehen.
Er machte ein furchtbare Entdeckung, die selbst Frau Sorgsam zum Schweigen brachte:
"Hey Mücke, auf welche Körperteile hattest du gezielt?", fragte der Hauptfeldwebel den Oberfeldwebel.
"Wie? Gezielt?", war die durchaus ehrliche Antwort.
"Ja, ich meine, wolltest du ihnen genau durchs Herz schießen? Oder war das ein Versehen."
"Ups, na ja, wir können ja sagen: Auf der Flucht durch einen seltsamen Umstand verstorben! Hört sich doch gut an", meinte Mücke trocken.
Gonzo und Angie schluckten bei soviel Kälte, aber im Enteffekt hatte Mücke recht.
"Na ja, zumindest können wir sie jetzt kaum noch befragen", meinte Gonzo, nachdem er sich wieder gefangen hatte.
Und nachdem sie Angie auch ausgeredet hatten, einen okkultistischen Freund von ihr zu hohlen, der sich mit so was auskennt und der bestimmt mit den Leichen reden könnte, begaben sich Angie, Mücke, Gonzo und Frau Sorgsam in Richtung Wachhaus um dort auf die anderen beiden Wächter zu warten und schon mal die sichtlich erschreckte Frau Sorgsam zu befragen.
23. 08. 2001 21: 45
Mückensturm
Nachdem sich Frau Sorgsam von ihrem Schock erholt hatte und sie sich ziemlich sicher war, dass kein gutaussehender Held mehr auftauchen würde fragte sie die Wächter:
"Was wolltet ihr eigentlich bei mir? Ihr seit doch sicher nicht gekommen, weil ihr wusstet, dass ich entführt werde."
"Nein deshalb sind wir nicht gekommen. Das war Zufall. Wie wollten ihnen ein paar Fragen zu Erwin Einsam stellen. Wir ermitteln in einem Fall und eine Spur führt zu ihm. Sie kennen ihn doch, oder?"
"Ja. Ich habe Erwin nach dem Tod seiner Mutter aufgezogen. Er ist ja so ein lieber Junge. Das einzige was mir Sorgen bereitet hat war, dass er immer so grausame Geschichten von Würmern die Menschen fressen, erzählt hat. Aber warum fragen sie ihn nicht selbst?"
"Wir wissen nicht wo er wohnt. Wir haben zwar eine Adresse herausgefunden, aber dort wohnt er nicht mehr."
"Oh da kann ich ihnen helfen. Er ist vor einer Weile umgezogen und wohnt jetzt etwas außerhalb von Ankh Morpork in einem kleinem Landhaus. Ihm wurde das Leben hier zu stressig."
"Danke für die Hilfe. Können sie sich vorstellen, was diese Typen von ihnen wollten?"
"Nein ich haben keine Ahnung . Aber ich würde gerne hier im Wachhaus bleiben. Ich habe solche Angst, dass diese Verbrecher wieder kommen und noch einmal versuchen mich zu entführen."
Mückensturm dachte an die beiden Entführer, die zur Zeit bei SUSI im Kühlhaus lagen, und war der Meinung, dass diese Beiden Frau Sorgsam nicht mehr gefährlich werden könnten. Aber sie hatte recht. Diese Bande würde es bestimmt noch einmal versuchen.
"Sicher können sie hier bleiben. Rekrutin Pigeon wird solange auf sie aufpassen."
Die Rekrutin die bis eben am Wachtresen Dienst hatte und interessiert dem Gespräch mit Frau Sorgsam zugehört hatte bekam ein Schreck und überlegte verzweifelt nach einer Ausrede, aber bevor ihr etwas einfallen konnte, wahren Gonzo, Eca, Lupus, Angie und Mücke schon verschwunden und Frau Sorgsam saß neben ihr und begann ihr ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Dies würde wohl eine lange Schicht für sie werden.
Die Wächter hatten beschlossen erst einmal zu Erwin Einsam zu gehen, da der Mann den Lupus und Ecatherina verhaftet hatten noch bewusstlos war und so machte sich die kleine Gruppe auf und folgte Frau Sorgloses Wegbeschreibung bis zu Erwins Haus.
28. 08. 2001 18: 57
Ecatherina Erschreckja
Das Haus sah ziemlich vermodert aus und in einem fast so schlechten Zustand wie das vorherige. Im Gegensatz dazu gab es hier aber viel Grünzeug das ziemlich gut gepflegt schien. Hinterm Haus drangen Hundegeräusche hervor und als sie weitergingen konnten sie einen schon etwas älteren Mann sehen der aufgeregt hin und her hüpfte und mit seinem Hund spielte.
„Komm Wuschel, hols Stockerle. ... Braver Hund, kriegst nen Keks.“, der „Mann“ griff in seine Hosentasche und holte einen fast zerkrümelten Keks hervor.
„Ähm, Entschuldigen Sie bitte.“, Gonzo trat vorsichtig näher und beäugte den Hund seltsam.
„Oh, schau mal Wuschel. Wir haben Besuch. Wollt ihr n Keks?“, er kramte wieder in seiner Tasche und holte weitere Krümel hervor.
„Also ich glaub nicht.“, auch der Hund beäugte Gonzo von der Seite, kam näher und versuchte mal ansatzweise reinzubeißen.
„Lass dass du Köter! Würde mich mal jemand raufholen bitte?“, Angie erbarmte sich und ließ Gonzo auf ihrer Schulter nieder.
„Also Erwin..“, erhob Mücke nun das Wort, „.. kannst du uns etwas über Würmer erzählen?“
„Oh nein, nicht schon wieder. Ich mag keine Würmer. Nehmt sie weg. Verschwindet. Lasst Erwin in Ruhe.“, er strampelte wie ein Baby und Angie war versucht ihn in den Arm zu nehmen.
„Ist ja schon gut mein Kleiner. War jemand böse zu dir? Sprich dich bei Tante Angie aus.“
„*snief* Ja, da waren so Männer bei mir. Die wollten unbedingt etwas über meine Mama wissen. Sie haben mein ganzes Haus durchsucht und als sie das gefunden haben was sie wollten, haben sie mich rumgeschupst und ausgelacht. Dann haben sie gemeint ich soll kein Wort sagen, sonst passiert mir das gleiche wie meiner Mama.. *heul*.“
„Na, wer wird denn gleich weinen. Weißt du wer diese Männer waren?“
„Nein, ich weiß nur, dass sie Freunde von Onkel Gaga sind. Böser Onkel. Meine Mama konnte ihn nie leiden. Sagte immer, er würde sie nur ausnutzen. Und er wäre hinter ihrer Erfindung her. Bevor sie gestorben ist, hat sie mir noch ihre Sachen anvertraut und gemeint, ich solle sie verstecken. Und jetzt hat er sie... *heul*“, diesmal konnte Angie ihn nicht mehr trösten und er rannte geradewegs ins Haus und verriegelte die Tür.
„Onkel Gaga, achja, ich glaub dem sind wir schon mal begegnet, oder?“, fragte Ecatherina, als sie dem Mann nachsah und sich fragte, wie jemand nur so heftig weinen konnte.
„Na ja, eigentlich hat ihn Lupus nur gesehen und das auch nur undeutlich. Aber jetzt haben wir wenigstens einen Namen.“, meinte Mücke und sie beschlossen, wieder zurück nach Ankh-Morpork zu gehen.
28. 08. 2001 22: 41
Mückensturm
Nach einem weiteren Fußmarsch wahren die Wächter wieder im Wachhaus angekommen und wurden von Rekrutin Pigeon mit einem wütenden Blick empfangen, da Frau Sorgsam mittlerweile dazu übergegangen war ihr zu erzählen wie schwer es eine Frau in ihrem Alter hatte. Die Wächter grüßten freundlich und gingen dann in den Zellentrakt um zu sehen, ob ihr Gast mittlerweile aufgewacht war. Sie wahren sehr erfreut zu sehen, dass er wieder bei Bewusstsein war. Endlich gab es jemanden den sie verhören konnten und von dem sie einen Anhaltspunkt bekommen könnten. Er würde erleben was mit jemanden passiert der so mit Wächtern umgeht. Gagas Schläger beobachtete besorgt, wie Lupus grinsend die Tür des Zellentraktes schloss und von innen verriegelte. Dann zog sich Mückensturm einen Stuhl heran und setzte sich ihm gegenüber während der Rest mit verschränkten Armen an einer Wand lehnte und ihn anstarrte. Er wußte das er jetzt ganz tief in der Sch**** steckte.
"So mein Freund. Es freut mich zu sehen, dass es dir wieder besser geht. Ich muss dir jetzt leider ein paar Fragen stellen. Kommen wir erst mal zum Wichtigsten. Wie heißt du?"
Irgendetwas gefiel ihm an Mückensturms Tonfall überhaupt nicht. Er schluckte und sagte dann:
"Kalle Schlägtsiefest"
"O.K. Kalle. Ich darf dich doch Kalle nennen?"
Kalle nickte niedergeschlagen. Er wußte, dass er keine Chance mehr hatte. Wenn ihn die Wächter nicht töteten (was er nicht glaubte) würde das Gaga übernehmen.
"Gut Kalle. Wir wüßten gerne was du über einen gewissen Herrn Gaga weißt."
"Er ist mein Auftraggeber. Ich habe schön früher ein paar Jobs bei ihm angenommen. Meistens ging es darum irgendwelchen Leuten Angst einzujagen und heute Morgen hat er wieder Kontakt zu mir aufgenommen. Er meinte er bräuchte jemanden der bei einer Entführung Schmiere steht. Er hat gesagt es währe sehr wahrscheinlich, dass Wächter auftauchen würden und ich solle diese erledigen."
"Wo können wir ihn finden?"
"Er hat gemeint ich solle mit den anderen Beiden zu ihm zurück kommen und wenn etwas schief laufen würde sollte ich heute um Mitternacht mich, mit ihm, in der Schätzchengasse treffen."
"Das klingt sehr gut. Du wirst da hin gehen und wir werden dich begleiten."
Kalle lies den Kopf hängen. Er wußte, dass irgendwann etwas schief gehen würde. Warum hatte er nicht auf seine Mutter gehört und etwas anständiges gelernt?
30. 08. 2001 20: 28
Angie LeFay
„Was heißt hier, sie sind noch nicht zurück?“
„Dass heißt, dass es schiefgelaufen ist“
„Warum leben die Wächter immer nocht?“
„Wir tun ja, was wir können, aber die sind zäher ...“
Ein Schuss knallte durch die Gegend und jemand viel tot um.
„Und nun zu dir, wenn du versagst ergeht es dir genauso.“
„Jawohl Sir, ich werde mein Bestes geben, denn ich bin auch der Beste“
„Schaff mir Kalle vorbei, egal ob tod oder lebend, auf jeden Fall bevor er sprechen kann“
Die Wächter hatten sich in Mückes Büro eingefunden um auf die Nacht zu warten. Sie hatten keine weiteren Anhaltspunkte und erhofften sich eine Festnahme von Gaga heut Nacht. Jeder ging seiner Lieblingsbeschäftigung nach. Gonzo und Eca verschlagen ein Buch, Mücke überprüfte sein Waffenarsenal, um für heut Abend die geeignete Waffenwahl zu treffen, Angie lackierte sich ihre Zehennegel in Giftgrün und überlegte ob sie nicht doch ihren okkulten Freund aufsuchen sollte um auch noch die beiden Leichen im Leichenschauhaus auszuquetschen und Lupus hatte sich in wölfische Gestalt gewandelt um sein Fell zu pflegen. Aus dem Gang drang gedämpft die Stimme von Frau Sorgsam durch, die in ihrer Biographie gerade bei ihrem fünften Lebensjahr angekommen und war und gelegentlich von einem gelangtweilten „ja“ oder „ach wirklich?“ der Wächterin Pigeon unterbrochen wurde.
Etwas war an der Tür. Kalle hielt inne, das war bestimmt wieder einer dieser Wächter und er hatte keine Lust auch nur von einem dieser Besuch zu bekommen, nicht einmal von dem ganz kleinen. Das Geräusch entfernte sich wieder und Kalle wollte aufatmen, als im selben Moment ein Bolzen durch das Fenster schoss, sich von hinten in Kalles Körper bohrte, einige Muskel und Fleisch durchstieß, eine Rippe zerbrach um sich direkt in das Herz des Opfers zu bohren. Das Aufatmen wurde zu einem letzten Lebensseufzer.
Zornig erreichte Gonzo wieder das Büro, nicht nur dass er als kleinster in den Keller wandern musste, um nach dem Gefangenen zu sehen – die Ausreden die seine Kollegen an den Tag brachten waren doch mehr als peinlich: „ich muss mal kurz zum Abort“, „wenn ich dieses Holzstück jetzt nicht gleich erneuere, dann kann ich das ganze Ding vergessen“, „mein Nagellack ist noch nicht trocken“ und „ich muss mich genau jetzt voll und ganz auf meine Verwandlung vorbereiten sonst wird’s schmerzhaft“ – was er sah gefiel ihm überhaupt nicht.
„Sag mal Mücke, hast du unserem Herrn Kalle heute schon einen Sonderbesuch abgestattet?“ fragte Gonzo ironisch.
„Wie, was, was ist los?“ Die Wächter sahen Gonzo verwirrt an.
02. 09. 2001 9: 40
Mückensturm
"Unser Gast wurde erschossen. Bolzen mitten durchs Herz" , antwortete Gonzo mit trockener Stimme.
Fünf Sekunden später waren die so beschäftigten Wächter im Keller und betrachteten die Leiche. Lupus konnte auch nicht mehr feststellen, als das Kalle tot war und er mit einem Bolzen erschossen wurde. Mücke sah sich den Bolzen genauer an und stellte dann fest, dass es ein Spezialbolzen war wie er hauptsächlich von Profikillern ,die nicht für die Assassinen arbeiteten, benutzt wurde. Sie standen eine Weile ratlos herum und schafften, dann die Leiche zu SUSI. Dort bekamen sie von Ptracy eine Urkunde überreicht, dass sie die meisten Leichen in kürzester Zeit auftreiben würden, aber das half ihnen auch nicht weiter. So saßen sie den restlichen Abend ratlos und niedergeschlagen im Wachhaus und überlegten, wie sie es noch schaffen sollten diesem Gaga das Handwerk zu legen. Bis jetzt waren alle ihre Spuren im Sande verlaufen, Zeugen hatten sich als unbrauchbar herausgestellt oder waren ermordet worden und sonstige Indizien haben ihnen auch nicht geholfen. Sie wollten gerade Feierabend machen und am nächsten Tag noch mal alle Fakten überprüfen, als Angie plötzlich eine Idee hatte:
"Warum gehen wir nicht einfach mal ohne Kalle in die Schätzchengasse? Vielleicht trifft sich Gaga ja dort mit allen seinen Handlangern."
"Keine schlechte Idee und immerhin besser als nichts. Auf in die Schätzchengasse."
Nach kurzer Zeit erreichten sie die Schatten und verteilten sich in der Schätzchengasse. Mückensturm machte es sich auf einem Dach gemütlich und nahm die Straße ins Visier seiner Armbrust. Ecatherina stellte sich mitten auf die Straße und verschwand sofort im Zwielicht . Angie, Gonzo und Lupus versteckten sich in verschieden Nebenstraßen und überwachten wer die Straße betrat und sie wieder verließ.
06. 09. 2001 21: 03
Gonzo
* Eine kurze Anmerkung des hier schreibenden Autors dieses Beitrags:
Es wäre natürlich jetzt viel zu einfach, wenn Gaga tatsächlich in die Gasse kommen würde, am besten noch so das ihn die 5 Wächter sofort identifizieren könnten und sich auf ihn stürzen würden.
So etwas geschieht nur in absolut bekloppten Krimis, die von ebenso bekloppten Krimiautoren geschrieben werden, in stumpfsinnigen Hollywoodfilmen, die einfach kein besseres Ende verdient hätten und natürlich im richtigen Leben!
Leider war diese Geschichte für unsere 5 Helden im Moment genug Leben, dass genau dieser Fall eintrat und zwar wie folgt: *
Es waren noch nicht einmal eine Stunde vergangen. Bisher hatten zwar äußerst zwielichtige Gestalten die Gasse betreten und auch wieder verlassen, aber der mit Namen Gaga, auf den die Wächter warteten, war noch nicht gekommen, als plötzlich ein dunkle Gestalt (dient der Spannung und dem Klischee) den Schauplatz betrat.
Angie sah ihn als erste, der Staub wirbelte auf und die Spiel-mir-das-Lied-vom-Tod-Melodie brachte die Luft zum zittern. Es herrschte völlige Stille, kein Atem, kein Lüftchen, nicht einmal ein Gedanke.
Nur Gaga und die Gasse und natürlich fünf Wächter, von dennen er allerdings nichts wusste.
Nach einer aufreizenden langen Pause vor der Schwelle zur Gasse begann er zu laufen -nein- zu schreiten.
Schritt für Schritt. Eins, zwei, drei. Fuß vor Fuß. Die Erde bebte leicht, auch wenn es nie von seinen Schritten kommen konnte.
Selbst Tods Sense hätte die Spannung die in der Luft lag nicht zerschneiden können und sie sollte sich immer noch nicht entladen. (Nicht schlecht für "Das richtige Leben" oder?)
Es waren nur fünf Schritte, die er weiter gegangen war. Einen für jeden Wächter? Es waren nur fünf Sekunden, die er gebraucht hatte. Eine für jeden Wächter?
Doch für jeden Beteiligten dieser möglichen Entscheidung waren es Meilen und Stunden gewesen.
Gonzo lag in einer Nebenstraße, wischte sich den Schweiß von der Stirn und versuchte so flach wie möglich zu atmen. Angie und Ecatherina hatten das Atmen längst aufgegeben. Lupus zwang sich ein leises Knurren zurückzuhalten und Mückensturm - ja Mücke, der Stand auf seinem Dach und zitterte. Man mag es kaum glaube doch Mücke zitterte wirklich. Wer jetzt allerdings glaubt der Oberfeldwebel zitterte vor Angst täuschte sich, es war die reine Vorfreude die ihn gepackt hatte, die Vorfreude dem ganzen endlich ein Ende zu bereiten, die Vorfreude, die sich nun in Form eines Bolzen lösen sollte.
Er flog, er zischte, er traf. Ein breites Grinse erfasste Mücke. Es herrschte immer noch Stille. Er traf, durchbohrte den Kopf des vermeintlichen Bösewichts und riss diesen zu Boden.
Er fiel, so langsam wie es nur ging, ja er schwebte fast zu Boden und kam auf selbigen zu einer unsanften Landung.
Gonzo schrie auf, vor Freude oder Entsetzen? Angie rannte sofort herbei, zu siegessicher? Lupus roch den Tod, oder spielte ihm seine Nase einen Streich? Mücke machte sich auf den Abstieg, zu früh?
Nur Ecatherina blieb im Schatten, in Sicherheit.
Was wusste sie was die anderen nicht wussten? Sie überlegte krampfhaft, was hier nicht stimmte. Und mit einem mal war es ihr klar: Es war alles viel zu einfach gewesen! Gaga konnte doch nicht so einfach tot sein.
Sie schrie, doch der Schrei wurde von der Stille aufgefressen.
Die anderen Wächter sahen sie und sahen auch was mit dem Verbrecher geschah. Es war grauenvoll ...
07. 09. 2001 23: 59
Angie LeFay
Anfangs spritzte nur Flüssigkeit aus dem riesen Loch im Kopf des (ma wollen wir ihn mal Verbrecher nennen, allerdings wurde ja noch nicht bewiesen dass es wirklich Gaga ist) ... also Verbrechers, doch die Flüssigkeit war nicht so rot und flüssig wie sie an und für sich sein sollte sondern war mehr schleimiger Natur in einem Farbton der einem das Mittagessen von vorgestern wieder hochkommen ließ. Angies Gedankenströme wollten ihr signalisieren dass sie den Kopf wegdrehen und so schnell wie möglich von diesem Ort verschwinden sollte, doch das Grauen erfasst sie genauso sehr wie alle anderen.
Die Welt hält den Atem an, einen Moment lang verstummt sogar die Hintergrundmusik.
Die Flüssigkeit aus dem Kopf verteilte sich am Boden, versickerte langsam in der Erde, und wurde ein Teil Ankh Morporks. Der vermeintlich Tote liegt noch an der selben Stelle - weiterhin regungslos. Sein Kopf dürfte nun allen Inhalt losgeworden sein - doch wirklich allen? Die Wächter hielten die Luft weiterhin an. Aus dem Schatten ertönte ein Seufzer, Ecatherina hatte gewagt ihrem Körper etwas Leben einzuhauchen. Gleichzeitig regte sich der vermeintlich Tote- oder doch nicht ganz so Tote. Sein Körper bewegte sich nicht, doch sein Gesicht erlebte eine Metamorphose. Das Loch schloss sich, es bildeten sich Augen, Nase, Mund, Ohren, Wangen, Falten, Grübchen ... kurz hatten die Wächter das Gefühl einen Wurm im Inneren zu erkennen, doch kurz darauf hatten sie diese Tatsache vergessen. Der Verbrecher erhob sich, spätestens jetzt war es Zeit für die Wächter, sich zurückzuziehen, doch diese standen noch immer parallelisiert an der selben Stelle, in selber Position.
Unter die Filmmusik mischt sich ein Pfiff, ein Pfiff der etwas signalisiert, etwas das noch grauenhafter sein würde als das bisher Geschehene.
08. 09. 2001 12: 33
Ecatherina Erschreckja
Wieder setzte er sich in Bewegung; genau so steif wie vorher. Einen Schritt vor den anderen, wieder insgesamt fünf. Ecatherina betrachtete den Kerl und fand, dass er gar nichts menschliches an sich hatte. Sogar ein Zombie sah lebendiger aus als er. Er blieb stehen und öffnete den Mund. Ecatherina musste sich sehr zusammenreißen, um sich nicht übergeben zu müssen. Aus seinem Rachen kamen einzelne, kleine, grüne, schleimige Würmer hervor. Zuerst vereinzelt, dann immer mehr und dann glaubte man, dass er daran ersticken müsste. Sein Körper wuchs kurz an und platze dann auf einmal. Hunderte dieser ekligen Viecher krochen aus den Überresten hervor und machten sich auf den Weg zu den Wächtern. Blöderweise war diese Gasse eine Sackgasse. Eine Tatsache, die erst jetzt so richtig wichtig wurde. Ecatherina konnte sich nicht mehr zurückhalten und würgte ihr ganzes Frühstück samt Mittagessen und Abendmahl des letzten Tages wieder hinaus. Angie stand noch immer regungslos da und wurde bleich am ganzen Körper. Ecatherina machte sich schon Sorgen, dass sie an akuter Blutarmut litt, doch zur Zeit hatte sie eigene Probleme. Gonzo sprang auf eine Mülltonne, um nicht in der unmittelbaren Gefahrenzone zu verweilen und Lupus zückte seine Zähne. Mücke hatte Probleme sich am Dach zu halten, als er vor Schreck seinen Halt verloren hatte. Mit Mühe brachte er sich in Position und zielte auf die erste und gefährlichste Front der Angreifer. Es surrte und mehrere Bolzen trafen mehrere Würmer. Ein geleeartiges Geräusch erklang als die Würmer zerfetzt wurden. Kurze Zeit folgte konzentrierte Stille und dann formierten sich die Fetzen zu neuen Würmern. Mücke starrte unglaubwürdig auf die Straße. Dort wo er einen Wurm erwischte, befanden sich plötzlich fünf neue. Die am Boden verblieben Wächter, außer Gonzo, der sich auf der Tonne ein wenig in Sicherheit fühlte, rückten langsam, aber vehement zusammen, bis sie einander Rücken an Rücken, oder besser Seite an Seite und Rücken an Wand befanden.
08. 09. 2001 19: 28
Angie LeFay
Während Mücke, der sich am ehesten in Sicherheit wähnen konnte, seinen Bolzen nachlud, kamen die Würmer unseren Feinden immer näher. Es begann zu donnern, ein Blitz zuckte in der Ferne am Himmel. Angies Mund öffnete sich, der Schrei blieb vor Entsetzten in der Kehle stecken. Sie spürte wie sich Fingernägel, welche sie Ecatherina zuordnete, in ihren Arm bohrten. Der Gedanke darüber, dass diese Nähe für Eca sehr ungewöhlich war, holte Angie ins Leben zurück und sie konnte endlich ihren Schrei loswerden. Sie tastete sich näher an die Wand, als sie eine Einkerbung spürte. Im selben Moment donnerte es abermals und einige Meter vom Schauplatz entfernt platschte der erste Tropfen auf die Erde und wirbelte etwas Staub auf.
"Kommt Leute, hier gehts rauf" holte Angie die anderen aus ihrer Starre und setzte einen Fuss nach den anderen in eine Kerbe der Wand. Nicht zu spät nahm Lupus Gonzo von der Tonne, welche gerade von den Würmern erobert wurde, setzte ihn auf seine Schultern und kletterte hinter Angie auf das Dach. Auch Ecatherina, die etwas länger brauchte um sich von dem Horror zu erholen folgte Ihnen.
Währenddessen feuerte Mücke wahllos auf die Kreaturen, welche sich dadurch mehr und mehr vermehrten.
Es donnerte abermals, die Blitze rückten näher und näher. Ein Tropfen nach dem anderen erreichte die Erde plötzlich platzte die Wolkendecke und ihr Inhalt füllte die Strassen, Gassen und Regenrinnen Ankh Morporks.
Die Wächter starrten immer noch auf jenen Teil der Gasse wo zuvor noch tausende oder millionen kleinster hässlichster Würmer ihr Leben bedroht hatten.
"Was war das?" fand Gonzo als erster seine Stimme wieder.
Angie wischte sich heimlich eine Träne aus dem Auge, jetzt war nicht der Zeitpunkt um loszuheulen.
"Ich" ein Kloß steckte immer noch in ihrem Hals "ich glaube das Wasser, es war unsere Rettung"
"Wie meinst du das?" Mücke hatte sich nach dem Auflösen der Würmer zu den anderen auf das Dach begeben, es donnerte und blitzte übrigens immer noch, allerdings schon etwas sanfter.
"Wenn es sich um dieselben Würmer handelt, dann sind sie Wasser- und Kälteempfindlich"
"Aha" vier erschöpfte Wächter nickten.
"Was nun?" Angie sah zuerst fragend zu Mückensturm, dann zu Gonzo.
"Gehen wir ins Wachhaus zurück, hier haben wir nichts mehr zu tun." antwortete Gonzo, der diesen Ort so schnell wie möglich verlassen wollte.
Nachdem sie noch eine Probe des Erdreichs der Gasse genommen hatten - vielleich konnte S.U.S.I ja damit noch etwas anfangen, machten sich fünf erschütterte und durchnässte Wächter auf zum Wachhaus.
Donner und Blitz verließen die Stadt vollständig, der Regen ließ nach und als unser Helden das Wachhaus betraten begann die Sonne gerade ihr Tagwerk und oktarines Licht begann sich ihren Weg durch die Stadt zu kämpfen. Die Wächter waren zu sehr in ihren Gedanken gefangen um zu bemerken, dass ihnen jemand folgte.
08. 09. 2001 19: 51
Mückensturm
Nach ein paar Tassen Kaffee hatten die Wächter sich von den Erlebnissen der Nacht erholt und beratschlagten was jetzt zu tun sei, als plötzlich die Fensterscheibe in Mückes Büro zerbrach, ein Stein durchs Zimmer flog und genau vor den Füßen der Wächter liegenblieb. Mückensturm sprang sofort ans Fenster und schoß erstmal vorbeugend auf den Pseudopolis Platz. Aber außer einen laut schimpfenden Passanten, dem ein Bolzen vor den Füßen steckte, war nichts zu sehen. Mücke entschuldigte sich bei dem Passanten und trat zurück ins Zimmer, wo Gonzo mittlerweile einen Zettel entfaltete, der an dem Stein befestigt war und ihn dann laut vorlas:
„Ihr habet den Maister getöhtet. Davür werdetetd ihr ale stärben.“
„Hm, scheint so als wären wir in unserem Fall ein gutes Stück weiter. Auf jeden Fall haben wir es jetzt nur noch mit einer Bande von Verrückten zu tun und nicht mehr mit einer Bande von Verrückten die von einem Wahnsinnigen geleitet wird.“ ,lautete Ecatherinas Kommentar.
„Gut dann würde ich vorschlagen, dass wir noch einmal in den Tunnel gehen und hoffen, dass wird dort jetzt besser zurecht kommen.“ ,Lupus stand schon mit gezogenem Schwert in der Tür als Mücke sagte:
„Aber bevor wir da reingehen müssen wir noch etwas holen. Wir haben vor kurzem einen so genannten Wasserwerfer beschlagnahmt. Das ist ein Ding mit dem man Wasser mit hohem Druck verspritzen kann. Es wurde entwickelt um größere Ansammlungen von Wächtern zu zerstreuen. Aber jetzt haben wir es und ich denke wir können es ganz gut gegen diese Würmer gebrauchen.“
Eine halbe Stunde später standen die Wächter mit dem Wasserwerfer wieder vor dem Eingang des Tunnels. Lupus und Mücke trugen das Ding während Gonzo es bediente. Angie und Eca hielten Fackeln, um den Putzkommando den Weg zu erleuchten.
09. 09. 2001 20: 08
Gonzo
Genau, Putzkommando war das richtige Wort. Das Putzkommando aus diesen fünf tapferen Wächtern die diese so dreckige und siffige Stadt wieder einmal von ein paar Dreckflecken beseitigen wollte.
"Bereit?", fragte Mücke in die Runde.
Ein müdes Nicken, zwei leise "Ja"'s und ein zögerliches Knurren, läutete den letzten Gang, zumindest in diesem Fall ein.
Sie betraten den Gang, er hatte sich nicht verändert. Der gleiche, kalte Gang in dem alles angefangen hatte. Nur diesmal waren unsere Helden besser vorbereitet. Man könnte auch sagen, dass sie diesmal überhaupt vorbereitet waren.
Es herrschte Stille, ja die Stille beherrschte sogar die Atmosphäre.
Außer den dumpfen Schritten der Wächter war nichts zu hören, oder doch?
"Hey, Mücke", flüsterte Gonzo Mückensturm zu. "Hörst du das auch hinter der Ecke da vorne? Hört sich an wie menschliche Stimmen!"
"Bsss, seit doch mal leise. Ja jetzt höre ich es auch. Also, folgender Plan: Wir rennen planlos um die Ecke und halten mit dem Wasserwerfer voll drauf und hoffen möglichst wenig Lärm dabei zu machen", schlug Mücke vor.
Die anderen Wächter schauten sich ungläubig an.
"Hilfe, was für ein genialer Plan", schoss es manchen durch den Kopf, doch da ihnen auch nicht besseres einfiel, grinsten sie leicht, trotz der ernsten Lage, und machten sich kampfbereit.
Sie schlichen bis zur Ecke, was relativ gesehen, viel zu lange dauerte und man hörte Mücke leise bis drei Zählen.
"Drei" flüsterte er und die fünf Wächter sprangen um die Ecke.
Wasser schoss durch den Schlauch und Gonzo musste nach circa einer halben Sekunde aufgeben den Schlauch unter Kontrolle halten zu können, weshalb das Wasser wahllos im Gang umherspritzte,
Keiner sah mehr irgendwas, doch nach etwa einer Minute hatte es Gonzo geschafft den Schlauch unter Kontrolle zu bringen und die Wasserzufuhr zu stoppen. Was sie sahen war ein Bild der Verwüstung.
Am Boden Lagen vier menschliche Wesen, allesamt Tod oder zumindest bewusstlos aus deren Münder Hunderte von kleinen Würmern quollen.
Kein Grund zur Panik, sie war allen tot.
"Saubere Arbeit, Jungs und Mädels", sagte Mücke, was ihm ein paar böse Blicke einbrachte.
"Meinst du man hat uns gehört", fragte Angie aufgeregt und in diesem Moment ertönte ein Schrei, der die Frage wohl beantwortete.
"Alarm", hallte es durch den Gang zu den Ohren unserer Helden ...
09. 09. 2001 21: 03
Mückensturm
Dann sahen sie auch schon eine Horde Schwerbewaffneter ihnen entgegenstürmte. Noch bevor sie sich auf eine Taktik einigen konnten waren sie schon mitten im Gemetzel. Gonzo spritze alles nass was sich bewegte und auch um sicher zu gehen was sich nicht bewegte. Er hörte nur kurz auf als Mücke und Lupus den Wasserwerfer fallen ließen. Kurz darauf sprang eine ziemlich nasser Werwolf einem schlingernden Bolzen hinterher, während Eca und Angie solange mit den, mittlerweile erloschenen, Fackeln um sich schlugen, bis ihnen einfiel, dass sie noch Schwerter hatten.
Nach eine paar ziemlich blutigen Minuten stand es 2:0 für die Stadtwache und es waren nur noch Angies Lamentieren zu hören, weil ihr Kleid versaut worden war. Nachdem Eca auf die Idee gekommen war wieder eine Fackel anzuzünden sahen sich die Wächter um. Auf dem gesamten Boden waren Leichenteile, zerbrochene Bolzen und tote Würmer verteilt. Aber wenigstens schrie jetzt niemand mehr ‚Alarm'. Die Wächter warteten durch den Schleim in Richtung Zellentrakt und erreichten diesen auch ohne weiter Vorfälle. Nach einer kleinen Gewaltanwendung von Seiten Mückensturms war die Tür auch offen und der Raum wurde vorbeugend von Gonzo ausgespritzt. Dann betraten sie den Raum, was sie vorfanden war kein schöner Anblick. Überall auf dem Boden verteilt waren menschliche Überreste und tote Würmer verteilt. Das einzige lebende Wesen in dem Raum war eine ziemlich nasse, panisch dreinblickende, junge Frau die an die Wand gekettet war. Die Wächter stürmten sofort auf sie zu um ihr zu helfen, was dazu führte, dass sie Ohnmächtig wurde. Mückensturm hielt diesen Zeitpunkt für gekommen um wieder Anweisungen zu geben:
"Angie und Eca ihr bringt die Frau ins Wachhaus und kümmert euch um sie und ich meine damit nicht das ihr sie in der Gerichtsmedizin abgebt. Ich glaube nicht, dass sie es verkraftet in der Leichenhalle aufzuwachen. Gonzo, Lupus! Ihr kommt mit mir. Wir setzten Operation Putzkommando fort. Hier muss mal alles kräftig bewässert werden."
10. 09. 2001 20: 54
Angie LeFay
Angie, Ecatherina und eine bewusstlose Frau machten sich auf den Weg ins Wachhaus.
"Warum müssen eigentlich immer wir die fade Arbeit übernehmen wenns endlich mal spannend wird" maulte Eca
"Na ja, ich hatte glaub ich genug Spannung in den letzten Tagen" antwortete ihre Kollegin.
Währenddessen schlichen sich die drei zurückgebliebenen Wächter weiter den Gang entlang, den Wasserwerfer in voller Alarmbereitschaft. Lupus ging voraus, die Fackeln waren erloschen und der Gang stockfinster. Plötzlich war ein knacksen und kurz darauf ein "au, verdammt, was ist das denn?" zu vernehmen.
"Lupus?"
"Ja hier unten" tönte es von weit her
"Wo bist du?"
Gonzo und Mückensturm blickten in völlige Schwärze, als plötzlich ein Lichtschein erstrahlte und sie sahen, dass sie vor einer Wand standen.
"Bist du das Lupus?"
"Ja, kommt doch runter, dass müsst ihr euch mal ansehen."
Gonzo stieg in die Luke der Wand, vor der sie gerade standen "aarghh, warum sagst du denn nicht, dass hier ne Rutsche ist"
"Alles okay?"
"Ich bekomm den Wasserspritzer hier nicht durch"
"Dann lass ihn oben, den benötigen wir wahrscheinlich nicht mehr"
12. 09. 2001 23: 01
Ecatherina Erschreckja
Mücke trennte sich widerwillig von dem Gerät und folgte den beiden runter in die Dunkelheit, die sich nach der kurzen Rutschpartie als gar nicht mehr so dunkel rausstellte. Man konnte zwar nicht genau erkennen warum, aber der Raum war beleucht. Es hingen Fackeln an der Wand, doch diese schienen eingefroren zu sein. Der ganze Raum glich einem Eiskasten. Überall hingen Eiszapfen von der Decke, und manchmal – nach kurzem Knacken – kamen diese dem Boden ziemlich nahe oder zerschelten an diversen Apparaturen oder Käfigen.
„Dies scheint hier der Zuchtraum zu sein.“, sagte Gonzo während er sich umsah. In den meisten Käfigen lagen tote Tiere, überwuchert von noch toteren Würmern.
„Ja, aber was ist hier passiert? Die werden die Würmer doch nicht gezüchtet haben, um sie später alle zu massakrieren.“, Lupus ging an einen Käfig heran und schnupperte.
„Hm... komisch.“
„Was ist denn?“, fragte Mücke, der neugierig geworden näher kam.
„Ich rieche die Würmer und die anderen Tiere noch.“
„Na und? So was soll bei Werwölfen vorkommen, oder?“
„Na ja, hasst du schon mal etwas Gefrorenes gesehen, dass noch einen Geruch besitzt, und dass noch ziemlich intensiv?“, auch Gonzo kam näher, ließ sich auf Mückes Schulter nehmen und starrte in den Käfig. Nun konnte man sehen, dass die Tiere eigentlich nicht tot waren, sondern eher in Starre lagen. Gonzo griff hinein und spürte etwas, das er nicht erwartete – Wärme. Das ganze Eis, sowie die zuvor totgeglaubten Tiere griffen sich ziemlich warm, oder besser gesagt heiß an. Wieder durchforschten sie den Raum und plötzlich sahen sie alle gespannt zu den Fackeln. Sie wussten nun, wo das Licht herkam, obwohl sie es nicht für möglich hielten. Die Fackeln brannten, so als würden sie gar nicht von Eis umgeben sein. Ein inneres Flackern bestätigte, dass dieses sogenannte Eis sogar Luft durchließ.
„Hm.. das ist wirklich ziemlich komisch das Ganze.“
„Das ist magisches Eis.“, warf Ecatherina ein, als sie plötzlich in der Rutsche auftauchte.
„Eca? Was machst du denn hier? Solltest du nicht mit Angie und der Frau im Wachhaus sein?“
„Denke schon. Angie kommt auch bald. Sie versucht der Frau nur mehr zu erklären, dass sie besser mit uns mitkommen sollte, als alleine, schreiend in den Gängen rumzulaufen. Mir war’s schon zufiel und dachte ich komm mal runter.“, ein Poltern erklang, und kurze Zeit später saß die Frau verdutzt im Raum.
„Tut mir schrecklich leid. Hab ich mich doch total verstolpert und sie runtergeworfen.“, kam es aus der Röhre hervor, gefolgt von einer genervt dreinschauenden Wächterin.
„Was macht ihr drei jetzt eigentlich hier?“, Gonzo saß noch immer auf Mückes Schulter.
„Och, wir dachten hier wäre es schöner als im Wachhaus.“, fing Ecatherina an, hörte aber gleich damit auf, als sie die Gesichter ihrer Vorgesetzten sah.
„Schon gut. Habt ihr schon mal probiert durch eine Wand zu gehen? Nicht? Wir auch net. Und anders kommen wir nicht mehr raus. Irgendwie hat sich hier alles verändert. Die Tür war weg und nicht einmal ein Fenster konnten wir finden das nach draußen führt. Und als noch die Frau aufwachte dachten wir, dass es besser sei, wenn wir alle beisammen blieben. Oder hat jemand was dagegen?“
13. 09. 2001 0: 48
Gonzo
"Mist, nein, natürlich nicht", motzte Mücke. "Dann last uns aber weiter gehen"
"Hey schaut mal hier" rief Lupus. "Hier liegt ein aufgeschlagenes Buch auf einem Altar. Hier steht was über die Würmer"
Alle Wächter drängten sich um das Buch und Gonzo las vor:
"Schmieriger Ohrwurm, der die Seele frisst! Aufzucht: Bei den Babywürmern ist dringend darauf zu achten, dass sie nie bei einer Temperatur über 5 Grad aufwachsen, hinzukommt allerdings, dass sie auch sehr Lichtempfindlich sind, das heißt nicht, dass sie wenig Licht brauchen, sondern das sie besonderes Schimmern benötigen. Ich schlage zur Aufzucht Licht von Fackeln vor. Die nötige Kälte könnte man meiner Meinung nach, in Verbindung mit den Fackeln, nur durch magisches Eis hervorrufen!"
Gonzo stockte der Atem und auch die anderen Wächter wussten auch, dass sie kurz vor dem lösen des Rätsels waren.
"Was den Wurm so gefährlich macht:", war die nächste Überschrift. "Der Wurm ergreift Besitz von seinem Opfer in dem er durch diverse Körperöffnungen in das Körperinnere eindringen kann. Er dringt bis zum Gehirn vor, wo er sich dann niederlässt. Jetzt kommt es darauf an, wie stark der Willen des Opfers ist! Ist er stark genug kann er sich gegen den Wurm durchsetzen und dieser wird unter der Last des Willens implodieren und nur einen leichten Kopfschmerz hinterlassen. Ist der Wille allerdings zu schwach, kann es dem Wurm gelingen sich am Hirn des Opfers festzusaugen und sich an dessen Gedanken zu ernähren. Er übernimmt immer mehr den Geist des Opfers, bis er schließlich völlig dem Wurm ausgeliefert ist. Das Opfer ist in diesem Moment nicht mehr zu retten. Besonders einfach fällt es den Würmern Gnome, Zwerge, Kinder und Wichtel zu infiltrieren. Es hängt irgendwie mit der mangelnden Körpergröße zusammen. Leider fehlten mir die nötigen Freiwilligen um dies genauer zu untersuchen."
Gonzo schluckte, riss sich aber zusammen und las weiter vor:
"Woher ich das alles weiß: Mein Name ist Inge Pfifferl und ich kam vor zwei Jahren zum ersten mal in Kontakt mit einem Infizierten, der von einem Wurm befallen war. Seitdem kann ich nicht mehr davon lassen mehr über sie herauszufinden. 23 Freiwillige habe ich seitdem gefunden und für meine Zwecke missbraucht, darunter auch mein Mann, und ich konnte einiges über diese seltsame Art lernen. Alle meine Versuchspersonen mussten sterben und da ich keine neuen mehr fand, entschloss ich mich zum Selbstversuch! Leider bin auch ich zu schwach, so das dies meine letzten Zeilen sind die ich auf dieser Welt schreiben werde. Ich möchte nur noch eins schnell los werden, bevor ich auch an dem sterbe, was mich so fasziniert hat.
ES SIND KEINE TIERE! Es sind denkende Wesen, die es darauf angelegt haben die Welt zu unterwerfen und die Menschheit auszurotten. Ich bitte den geneigten Leser dies zu beachten und die Welt vor diesem Unkraut zu warnen, da ich es nicht mehr kann. Nehm dich in acht, sie sind schlauer als man denkt! Es geht zu Ende..."
An dieser Stelle riss die Schrift ab. Die Wächter konnten nur schwer die Blicke vom Buch reißen, so viel ging ihnen durch den Kopf. Waren all die, von denen sie gedacht hatten sie wären die Verbrecher, nur Handlanger der Würmer, zum Tode Verurteilte?
Keiner wusste was zu tun war. Gonzo blickte auf die Käfige, auf die Würmer und er dachte daran was jetzt geschehen könnte ... und es geschah!
Sie brachen aus wie, wie auf Befehl. Es war kein normaler Angriff, er war koordiniert. Nicht um sonst waren alle Türen verschlossen gewesen und die Wächter saßen in der Falle.
Verflucht an Würmern zu sterben?
15. 09. 2001 17: 09
Angie LeFay
Die Ruhe vor dem Sturm, die Würmer bewegten sich überwiegend geräuschlos auf die kleine Truppe zu. Ein Schrei, ein Rums, eine Ohmächtige Frau, eine Frau die sich wieder erhebt, eine Frau die pfeift, Würmer, die auf das Pfeifen reagieren, Pause, die Szene wird kurz eingefroren um sich kurz darauf in voller Energie zu entfalten:
"Los" ertönte die Stimme und tausenden von eklig schleimigen Kreaturen die nur auf den Befehl warteten gaben einen schrillen Kampfschrei (ein Geräusch das zuvor noch nie jemand gehört hatte und wir wollen hoffen, dass es auch danach nie wieder jemand hören wird) ertönte im Raum. Die Wächter griffen sich an die Ohren, sie erinnerten sich und stopften alles greifbare an Textilien in ihre Ohren. Angie sah ihr Leben vor ihrem Leben ablaufen, als sie in ihrem Kopf eine Stimme, nein nicht wirklich eine Stimme sondern mehr eine Nachricht ausmachen konnte und blickte instinktiv zu dem vermuteten Urheber: Gonzo war zu Lupus, der dem Druck des Geräusches nicht standhielt geeilt und wurde nun von dem schnellsten der Würmer attakiert "Hilfe" konnte Angie in ihrem Innersten vernehmen "Gonzo" schrie sie für die anderen unhörbar in den Raum und eilte zu ihm. Sie packte ihn, riss ihm den Wurm der sich gerade an ihn ansaugen wollte vom Leib und setzte ihn auf ihre Schulter. Der Gnom gestikulierte wie wildgeworden und Angie vermutete dass er ihr was sagen wollte. Sie blickte auf den Säckel ihrer Bluse und zog eine fast leere Packung Streichhölzer aus der Koktälbar hervor und entriss Mücke eine hölzerne Armbrust. "Lieber verbrenne ich mich, als diesen Würmern als Wirt zu dienen" ihre Finger zitterten, als sie das Streichholz entfachen wollte, sie sah noch mal einen Moment in die Runde, Angst machte sich breit, eine Mischung aus Angst und Hoffnung. Sie rieb das Streichholz, es flackerte kurz auf, brach ab und erlosch. Verzweiflung zierte ihre Augen, sie zitterte, zwei Streichhölzer waren noch übrig. Die Zeit verrann, die Würmer bewegten sich, lansam aber zügig, es war eine Frage von Sekunden bis sie unsere Helden erreichen würden. Eca stürmte zu Angie, die parallelisiert auf den ihr nähesten Feind starrte, entriss ihr die Zündhölzer, brachte es zu glimmen, es flackerte kurz, ein Luftzug, ein funken, das Zündholz brannte, sie setzte es an die Sehne des Bolzen, er fing Feuer.
15. 09. 2001 17: 49
Gonzo
Doch als würden die Würmer wissen, was auf sie zu kam, sprangen sie ausseinander. Zwei sprangen direkt auf Angie zu.
Diese wich äußerst elegant aus, rollte sich am Boden ab und regestrierte erst jetzt was falsch gelaufen war. Sie sah auf ihre Schulter ... Sie war leer, und Gonzo?
Der Lage auf dem Boden, zitternt vor Angst, ein Wurm näherte sich, er schrie so laut es ging, er schrie, keiner konnte es hören, er schrie vor Angst, doch es nützte nichts! Der Wurm erreichte ihn und totz aller Bemühungen von Gonzos Seite schaffte er es in ihn einzudringen.
Angie schrie hysterisch als sie dem ganzen Horrorszenario zusehen musste und nichts tuen konnte.
Mücke schoss, es war der absolute Wahnsinn. Lupus und Ecatherina wurden panisch, was tat der Oberfeldwebel nur? Er schoss nicht auf die Würmer er schoss direkt auf die Wand hinter den Wächtern.
Es donnerte, war es der Bolzen, die Mauer oder die Götter?
Licht, ja ein Lichtschimmer war zu sehen. Es staubte und Dreck rieselte von der Decke.
Alles stand still.
Nichts bewegte sich in dieser Sekunde!
Der Rauch verschwand und Licht viel in den Raum. Wärme kroch durch ein Loch in der Mauer. Ja, tatsächlich war ein Loch in der Mauer.
Es donnerte ein zweites mal und jetzt begriffen alle Wächter was zu tun war. Mücke, Ecatherina und Lupus sprangen durch das Loch ins Freie, während Angie sich auf den völlig verstörten Gonzo stürzte, ihn an sich riss und ebenfalls sprang ... erfolgreich!
Alle fünf Wächter standen im Freien, als das Gebäude, aus dem sie scheinbar gekommen war, die Stabilität verlor und in sich zusammenfiehl.
"Geschafft", schrie Mücke und Lupus und tanzten vor Freude und auch Ecatherina konnte sich einen Jubelschrei nicht verkneifen. Nur Gonzo lag am Boden, über ihm Angie.
Auf ihrer Wange eine Träne!
15. 09. 2001 22: 59
Angie LeFay
"Was ist los?" Lupus hielt in seinem Tanz inne, als er Angie und Gonzo entdeckte.
"Der Wurm, der Wurm, er ist ..." Angie konnte sich nicht mehr halten, Tränen zierten ihre Wangen, und langsam ploppten sie zu Boden. Plötzlich richtete sich auf packte Gonzo und brüllte "es ist noch nicht zu spät, ich kann es spüren" und rannte los, rannte schneller als es jemals ein Mensch getan hatte und weg war sie. Zurück ließ sie einige verwunderte und nach dieser Aktion nicht ganz sorgenfreie Wächter, die sich dranmachten die Trümmer, soweit dies möglich war zu durchsuchen und mögliche verbliebene Feinde zu eliminieren.
Angie lief und lief, sie wusste, sie spürte, dass es noch nicht zu spät war. Sie stürmte in das Wachhaus, rammte dabei Humph und Sidney, die gerade Tresendienst hatten, fiel, rappelte sich wieder hoch und rannte noch schlänger in Richtung S.U.S.I. Labor. Sie knallte Pismire eher unsanft einen kleinen Gnom, der sich als Gonzo entpuppte auf den Tisch und schrie eher hysterisch: "hol ihn raus, hol den verdammten Wurm raus und vernichte ihn."
Nachdem Pismire ihr einen verwunderten Blick zuwarf, holte Angie tief Luft und beruhigte sich ein wenig. Ihr Gesicht war mit roten Flecken übersät, ihre Kleidung zerissen und schlammig, ihr Körper zitterte. Noch ein tiefer Atemzug und dann begann sie zu sprechen, war sie zuvor schneller gelaufen als sie es sich je erträumt hatte, sprach sie in diesem Moment schneller als es vorstellbar war. In mehr oder weniger kurzen Worten (Angie schaffte es auch in Extremsituationen kaum sich kurz zu halten eine krankhafte Neigung zum Detail hatten sich schon des öfteren als hndicap herausgestellt) erzählte sie Pismire vom Vorgefallenen und was sie über jene Würmer wusste. Dieser schickte sie aus dem Untersuchungszimmer und als sie sich nicht gleich anschickte dieses zu verlassen, befahl er ihr draußen zu warten.
16. 09. 2001 10: 07
Gonzo
Da stand sie nun, alleine vor der Tür zum Untersuchungszimmer und wartete. Sie begann auf und ab zu gehen und nach einer Weile kamen auch die anderen drei Wächter mit Kommandeur Rince im Gepäck den Gang entlang gestürmt.
"Was ist hier los?", brüllte der Kommandeur die Hauptgefreite an. "Und wo zum Teufel ist Fähnrich Gonzo?"
Angie begann zu schluchzen und erzählte alles was bisher geschehen war.
"Ich bedanke mich für ihre Arbeit, ihr Fall ist wohl damit abgeschlossen. Jetzt wird sich nur noch Herraustellen, ob mit oder ohne Verluste. Ich muss jetzt unbedingt zu ihm, sie können sich für den Rest des Tages frei nehmen", sprach der Kommandeur und trat ohne zu klopfen in den Raum.
Keiner der Wächter konnte ans nach Hause gehen denken und so liefen sie auf und ab, auf und ab.
Gerade als sich in eine Furche im Boden zu bilden begann, öffnete sich die Tür. Wie von der Tarantel gestochen standen alle Wächter still und starrten auf die Tür.
Es war nur der Kommandeur und er schrie: "Zaddam Boschnigg sofort ins Untersuchungszimmer kommen. Es geht um Leben und Tod!"
Es war ein Schrei, der das Wachhaus zum beben brachte und nur Augenblicke später, kam ein völlig außer Atem geratener Zaddam Boschnigg den Gang entlang gestürmt und verschwand sofort hinter der Tür.
Wieder verging eine ganze Weile und nichts geschah. Sie sprachen kein Wort nur ab und zu rollte eine Träne über das Gesicht von manch einem Wächter.
Würde er sterben müssen, oder war er stark genug?
Die Tür öffnete sich und Kommandeur Rince, gefolgt von Zaddam Boschnigg, verließen den Raum.
"Wir haben gekämpft wie die Löwen, aber ..."
Stille und leise Verzweiflung breitete sich in der Luft aus.
"aber ... wir konnten ihn nur unter einem großen Verlust retten", sagte der Kommandeur mit einer gewissen Trauer.
"Oberfeldwebel Pismire, fand heraus, dass Vampire immun gegen die Angriffe der Würmer sind, deshalb blieb uns nur eine Wahl", sagte Zaddam und man sah ihm an das es im nicht leicht gefallen war, beides.
"Sie können beruhigt nach Hause gehen. Es geht im gut, den Umständen entsprechend, und sie können hier nichts mehr für ihn tun. Ich glaube ihr Fall ist an dieser Stelle beendet."
16. 09. 2001 12: 56
Mückensturm
E N D E
16. 09. 2001 20: 50
| Punkteverteilung |
| |
| Name | Wörter | Punkte |
|
| Lupus | 2420 | 24 |
| Gonzo | 3426 | 30 |
| Mückensturm | 4057 | 30 |
| Angie LeFay | 4867 | 30 |
| Ecatherina Erschreckja | 4928 | 30 |