IA-Marke    

Beschuldigt: G Mina von Nachtschatten, W William de Morgue, W Fantine Haderlump
Straftat: Körperverletzung
Tatort: Ankh-Morpork Downtown
Geschädigt: Karl Feder
Zeugen:Otto Barmson
Sachbearbeiter: Agent Rascaal Ohnedurst
Betreffende Mission: L Ratten und anderesa Ungeziefer
Kurzsachverhalt:
Die betreffenden Wächter werden beschuldigt, Herrn Karl Feder in Ausübung seines Berufes angegriffen und verletzt zu haben.



Geschädigten-Vernehmung:

Name: Karl Feder
Vernehmungsort:Interörnal Affärs Büro

Agent Ohnedurst sitzt versonnen an seinem Schreibtisch und stell seine Schreibfeder in einer alten Kaffeetasse auf dem Schreibtisch ab

Karl liest das Türschild und klopft selbstbewusst an

Agent Ohnedurst pustet das Dokument trocken

Agent Ohnedurst:  ja bitte?

Karl tritt ein

Agent Ohnedurst schaut stirnrunzelnd

Karl:  Guten Tag Herr.. Ohnedurst

Agent Ohnedurst:  Tut mir leid... das Herrenklo ist einen Stock tiefer

Agent Ohnedurst:  ihnen auch Herr...?

Karl:  Karl, einfach Karl.

Karl:  Ich und ein Freund wurden von Rekruten angegriffen.

Karl:  Ich bin mir sicher, ich habe eine Nachricht geschrieben.

Agent Ohnedurst:  moooment

Agent Ohnedurst zieht die Schreibfeder wieder heraus

Agent Ohnedurst macht sich eine unnötig lange Notiz

Agent Ohnedurst:  Karl Einfach sagten sie?

Karl schnauft

Karl:  Reicht es nicht, wenn Rekruten mich schwer verletzen? Muss sich der Kommandeur auch noch über mich lustig machen?

Karl:  Das ist wirklich unerhört!

Agent Ohnedurst:  hören sie... ich muss schließlich den ganzen Sachverhalt aufnehmen... und dazu gehört nun mal der volle Name... sonst kann der Sachverhalt nicht richtig aufgenommen werden

Agent Ohnedurst:  Aaaalso: Karl einfach??

Karl:  Ja, Herr Ohnedurst.

Karl:  Darf ich mich setzen?

Agent Ohnedurst notiert sich: Karl einfach

Agent Ohnedurst:  nein

Agent Ohnedurst:  so... worum geht es denn, Herr Einfach

Karl:  Ich wollte ein paar der Rekruten bestehlen, ich habe eine Lizenz und war dazu berechtigt!

Agent Ohnedurst beugt sich gespannt vor

Agent Ohnedurst:  darf ich die Lizenz mal bitte sehen?

Karl holt einen Zettel aus der Hosentasche und zeigt ihn vor

Karl:  Da

Agent Ohnedurst nimmt die Lizenz

Karl:  Unterschrieben von unserem geliebten Gildenoberhaupt und auch sonst ist alles echt, wie man sehen kann.

Agent Ohnedurst liest sie sich gründlich durch

Agent Ohnedurst:  wir haben ein kleines Problem, Herr Einfach

Karl:  Ah ja?

Agent Ohnedurst:  das ist nicht ihre Lizenz

Agent Ohnedurst:  diese gehört einem heran Karl Feder

Karl verdreht die Augen

Agent Ohnedurst: tut mir leid...ich bin verpflichtet, gefälschte Lizenzen zu konfiszieren

Agent Ohnedurst:  oder missbrauchte Lizenzen

Agent Ohnedurst steckt die Lizenz in seine Schublade

Karl:  Fragen Sie in der Gilde nach und jeder wird ihnen bestätigen, dass dies meine Lizenz ist!

Karl:  Und ich brauche sie wieder, immerhin lebe ich davon!

Agent Ohnedurst:  wieso sollte das deine Lizenz sein? du bist doch Karl einfach, nicht wahr?

Karl schnauft noch einmal

Agent Ohnedurst lehnt sich zurück

Karl:  Könnten wir uns bitte endlich diesen grausamen Rekruten zuwenden? Sonst muss ich mich an eine höhere Instanz wenden!

Karl:  Und meine Lizenz verlange ich auch zurück!

Agent Ohnedurst:  oder etwa nicht? in diesem fall hättest du dich der Vortäuschung falscher Namen strafbar gemacht

Agent Ohnedurst:  BIST du Karl Feder?

Karl:  Herr Ohnedurst, mir gehört diese Lizenz, sonst hätte ich sie nicht bei mir.

Agent Ohnedurst holt die Lizenz aus der Schublade und dreht sie in den fingern

Agent Ohnedurst:  du bist ein Dieb?

Karl:  Selbstverständlich bin ich ein Dieb!

Karl:  Das sieht man doch!

Agent Ohnedurst:  dann kannst du sie ja auch gestohlen haben

Agent Ohnedurst:  ich möchte nur eine simple Antwort auf die frage: bist du Karl Feder?

Agent Ohnedurst:  ja oder nein

Karl:  Ich bin einfach nur Karl, niemanden interessieren weitere Namen.

Agent Ohnedurst:  mich schon... ich muss die Ermittlung leiten... und zwar vollständig

Karl:  Und ich muss nun ein letztes Mal darum bitten, dem wahren Verbrechen hier nachzugehen, nämlich dem Angriff auf einen Zivilisten durch Wächter!

Agent Ohnedurst:  wie kann ich sonst deinen Ausführungen glauben, deinen Anschuldigungen, wenn du nicht einmal bereit bist, mir deinen Namen zu verraten?

Karl:  Alles was man über mich wissen muss, steht auf meiner Lizenz.

Agent Ohnedurst:  also ist das deine Lizenz und du bist Karl Feder?

Agent Ohnedurst:  es ist eine frage der Glaubwürdigkeit

Karl:  Oh! Ich verstehe! Die Glaubwürdigkeit eines Diebes steht natürlich unter der einer Bande Rekruten! Selbstverständlich!

Karl s Gesicht läuft rot an

Agent Ohnedurst:  nein, ich muss nur wissen, ob du zumindest bereit bist, die Wahrheit zu sagen

Agent Ohnedurst:  also... ja oder nein?

Karl:  Ja

Karl:  Das tue ich die ganze Zeit!

Agent Ohnedurst: na sehen sie...tat das jetzt so weh

Agent Ohnedurst beugt sich vor, streicht einfach und schreibt Feder dahinter

Agent Ohnedurst:  also.. worum geht es denn, Herr Feder?

Agent Ohnedurst reicht die Lizenz zurück

Karl nimmt sich die Lizenz und grummelt

Karl:  Darf ich mich setzen?

Agent Ohnedurst:  wenn sie einen Kaffee mittrinken

Karl:  Ich trinke keinen Kaffee, aber danke.

Karl setzt sich

Agent Ohnedurst dreht sich um, schenkt einen Kaffee mit einem Schuss Knollensaft ein und recht ihn dem Dieb

Agent Ohnedurst:  also.. nun komm doch endlich zur Sache... worum geht es?

Karl nimmt die Tasse und stellt sie vor sich ab

Agent Ohnedurst trommelt ungeduldig mit den Fingern auf dem Schreibtisch

Karl:  Wie gesagt, ich wollte nur meinem Beruf nachgehen und eine Gruppe eurer Rekruten bestehlen. Und plötzlich fangen sie an zu diskutieren und kurz darauf greifen sie mich und meinen Freund an! Mit Schwertern! Und Messern! Und sogar ihre Dienstmarken haben sie nach mir geworfen!

Agent Ohnedurst:  sie haben mit ihren Dienstmarken geworfen??? das ist allerdings bedenklich

Agent Ohnedurst:  haben sie sie wieder gefunden??

Karl schaut Rascaal empört an

Karl:  Sie haben uns verletzt! Gewalt angewandt! Ohne Grund!

Agent Ohnedurst:  wie lautet der Name deines Freundes

Karl:  Otto

Agent Ohnedurst:  und weiter?

Karl:  Barmson

Agent Ohnedurst:  und er ist auch ein lizenzierter Dieb?

Karl:  Nein, er ist Assassine und kam mir erst später zu Hilfe. Wir waren auf dem Weg in die Taverne und da dachte ich, ich mache zum Feierabend noch schnell einen Job.

Agent Ohnedurst:  du hast dich also der Gruppe Rekruten genähert

Karl:  Ja

Agent Ohnedurst:  und dich dann als Dieb ausgewiesen?

Karl:  Ja

Agent Ohnedurst:  mit deiner Lizenz?

Karl:  Ich habe sie ihnen gezeigt, ja

Agent Ohnedurst:  was hast du zu ihnen gesagt, was du haben willst?

Karl:  Ich wollte ihr Geld.

Agent Ohnedurst lacht schallend

Agent Ohnedurst:  Rekruten mit Geld.. das wäre ja mal ganz was Neues

Karl:  Der eine Schnösel sah vermögend aus...

Agent Ohnedurst:  wie dem auch sei... und nachdem du ihnen gesagt hast, was du willst... da haben sie dich angegriffen?

Karl:  Erst haben sie untereinander diskutiert.

Karl:  Und dann haben sie mich angegriffen.

Agent Ohnedurst:  war ein höherer dienstgrad vertreten?

Karl:  Ich habe keinen gesehen

Agent Ohnedurst:  wurdest du verletzt?

Karl:  Ja!

Agent Ohnedurst:  wo und wodurch

Karl:  Hauptsächlich am Arm.

Agent Ohnedurst:  durch?

Karl:  Durch die Dienstmarke und einen Dolch.

Agent Ohnedurst:  dein Kaffee wird kalt

Karl:  Aber meinen Freund, den haben sie richtig erwischt!

Karl:  Ich mag keinen Kaffee

Agent Ohnedurst:  zeig mir die wunde bitte mal

Agent Ohnedurst:  du magst keinen Kaffee?

Karl zeigt Ras seinen rechten Arm

Agent Ohnedurst kommt um den Schreibtisch herum

Agent Ohnedurst:  komm bitte hier zum Fenster, damit ich sie besser beurteilen kann

Karl tut, wie ihm geheißen

Agent Ohnedurst betrachtet die wunde flüchtig, geht dann zum Schreibtisch und entfernt Feders Stuhl

Agent Ohnedurst setz sich an den Schreibtisch

Agent Ohnedurst:  die Bedingung war, dass du Kaffee trinkst, nicht ihn vor dir stehen hast

Agent Ohnedurst:  aber deine wunde sieht wirklich schmerzhaft aus

Karl ist sprachlos

Agent Ohnedurst:  wann kam dein Freund Otto dann dazu?

Karl:  Aa.. Als sie begannen mich anzugreifen.

Agent Ohnedurst:  also ziemlich am Anfang... konnte er wissen, warum sie dich angreifen?

Karl:  Er stand nur ein paar Meter entfernt, ich denke schon.

Agent Ohnedurst:  du denkst... soso... na gut, das werde ich mit ihm persönlich klären

Agent Ohnedurst:  wann haben die Wächter dann von dir abgelassen?

Karl:  Als ein höherrangiger Wächter dazu kam. Einer der Rekruten war im Laufe des Kampfes geflohen, um Verstärkung zu holen. Aber ihr Vorgesetzter schien alles andere als glücklich, dass ich angegriffen wurde.

Agent Ohnedurst:  wer war der vorgesetzte... hat er sich identifiziert?

Karl:  Nein, ich habe mich lieber um Otto gekümmert.

Agent Ohnedurst:  haben die Wächter jemals gesagt, warum sie auf dich los sind?

Karl:  Nein.

Agent Ohnedurst legt dir ein buch hin

Agent Ohnedurst: bitte identifiziere die Wächter für mich

Agent Ohnedurst zeigt dir die Wächterkartei mit Ikonografien

Karl:  Hmm...

Karl zeigt auf Friedrich Mina, William und Fantine

Agent Ohnedurst:  gut.. dann melde ich mich wieder

Agent Ohnedurst:  Auf Wiedersehen, Herr Feder

Karl:  Auf Wiedersehen.

Karl geht

Agent Ohnedurst schüttet den Kaffee weg



Beschuldigten-Vernehmung 1:

Name:G Mina von Nachtschatten
Vernehmungsort: Intörnal Affärs Büro

Agent Ohnedurst sitzt an seinem Schreibtisch und streichelt seinen Kater No-name

G Mina von Nachtschatten klopft an der Tür zum Büro

Agent Ohnedurst schaut auf

Agent Ohnedurst:  herein

G Mina von Nachtschatten tritt ein, schließt die Tür hinter sich und salutiert.

Agent Ohnedurst erwidert den Gruß

G Mina von Nachtschatten:  Sir, ich sollte mich bei Ihnen melden...

Agent Ohnedurst:  bei einer Vampirin hätte ich einen originelleren Auftritt erwartet

Agent Ohnedurst grinst

Agent Ohnedurst:  aber das kann ja noch kommen

G Mina von Nachtschatten:  Na ja, es ist vielleicht nicht der passende Moment für große Auftritte. Dachte ich.

Agent Ohnedurst:  wie geht es dir, gefreite?

G Mina von Nachtschatten:  Im Großen und Ganzen kann ich mich nicht beschweren, danke Sir.

Agent Ohnedurst:  keine Wächter gebissen in letzter zeit?

G Mina von Nachtschatten:  äh...nein, dass...ist bei mir auch eher...ziemlich...unwahrscheinlich.

Agent Ohnedurst:  so.. ist es das. nun und warum hast du dann diesen Herrn Feder gebissen, der euch angezeigt hat?

G Mina von Nachtschatten:  Sir?

Agent Ohnedurst:  deswegen die Anzeige wegen Körperverletzung

Agent Ohnedurst:  neulich bei eurer Außenmission

Agent Ohnedurst:  der Dieb

G Mina von Nachtschatten:  Ja, aber beißen spielte da eigentlich keine Rolle.

Agent Ohnedurst:  nicht? was spielt denn eine rolle?

G Mina von Nachtschatten:  Ja, also, wohl eher mehrere spitze Gegenstände in Dolchform und eine Gruppe übereifriger Rekruten.

Agent Ohnedurst:  erzähl mal lieber von Anfang an... wie seid ihr denn auf Herrn Feder getroffen... und wer ist diese Gruppe?

G Mina von Nachtschatten:  Gut. Wir waren von Frau Willichnicht zwecks Beseitigung einer Ratte in ihrem Haus gerufen worden. Wir fanden keine Ratte, es gab eine lange Diskussion und wir sind ziemlich gereizt und angespannt wieder gegangen. Wir, dass waren die Wachter Fantine, William de Morgue und ich.

Agent Ohnedurst:  diesen Effekt hat Amalie auf andere. ja

Agent Ohnedurst seufzt

G Mina von Nachtschatten:  Auf dem Rückweg versperrte uns ein Dieb den Weg. Erneut haben wir uns auf eine längere Diskussion eingelassen, doch dann wurde der Wachter de Morgue von dem Freund des Diebes, einem Assassinen bedroht - er hatte ihm seinen Dolch an den Hals gesetzt.

Agent Ohnedurst:  woher wusstet ihr, dass es ein Dieb war?

G Mina von Nachtschatten:  Ja, er hatte eine Lizenz.

G Mina von Nachtschatten:  Ob die echt war, kann ich aber nicht sagen, er verweigerte eine nähere Begutachtung unsererseits.

Agent Ohnedurst:  die er euch demnach vorlegte?

G Mina von Nachtschatten:  Ja, aber er verweigerte eine näherer Begutachtung.

Agent Ohnedurst:  aber sie war deutlich als Diebeslizenz zu erkennen?

G Mina von Nachtschatten:  An und für sich schon...ich meine, so oft habe ich solch ein Schreiben auch noch nicht zu Gesicht bekommen.

Agent Ohnedurst:  und dieser Freund hielt einem deiner Kollegen mit einem Mal seinen Dolch an die kehle?

G Mina von Nachtschatten:  Genau so war es. Also der Freund des Diebes tat das.

Agent Ohnedurst:  und wieso sollte er das machen?

Agent Ohnedurst:  ich nehme an, ihr wart als Wächter erkennbar

G Mina von Nachtschatten:  Waren wir natürlich. Aber wir haben uns etwas...schwer mit der Geldübergabe getan. Eine längere Diskussion, wie schon erwähnt.

Agent Ohnedurst:  schließlich hat sich der Dieb ausgewiesen und ihr habt ihm doch bestimmt nichts Körperliches getan, oder?

G Mina von Nachtschatten:  Dem Dieb, nein, eigentlich nicht das ich mich daran erinnern würde. Aber ich muss zugeben, dass das bei seinem Freund im Verlauf der Dinge dann etwas anders aussah.

Agent Ohnedurst:  nach bisherigen aussagen habt ihr die beiden angegriffen... ist das korrekt?

G Mina von Nachtschatten:  Das ist ja auch alles schon eine Weile her. Und es ging dann so schnell...doch, es kann durchaus sein, dass sie beide etwas abbekommen haben.

Agent Ohnedurst:  habt ihr die beiden angegriffen?

G Mina von Nachtschatten:  Ich würde es eher "uns gegen sie verteidigt" nennen.

Agent Ohnedurst:  also haben sie euch zuerst angegriffen?

G Mina von Nachtschatten Überlegt angestrengt. Nur nichts vergessen!

G Mina von Nachtschatten:  Wenn man das bedrohen des Wächters de Morgue als Angriff zählt, dann ja.

Agent Ohnedurst:  entweder man wird bedroht oder angegriffen... das ist ein großer unterschied, gefreite

G Mina von Nachtschatten:  Aber ich muss sagen, dass ich es eigentlich schon als Angriff werte, wenn jemand droht, meinen Kollegen umzubringen. Und da kann man doch nicht tatenlos zuschauen!

Agent Ohnedurst:  also hat er nur gedroht

Agent Ohnedurst:  und nicht angegriffen... wenn ich dich richtig verstehe

G Mina von Nachtschatten:  Er hat ihm den Dolch an die Kehle gedrückt. Und wohl nicht gezögert zuzustechen.

Agent Ohnedurst:  ach ja.,. der Dolch an der Kehle... aus welcher Veranlassung sollte er das gemacht haben

G Mina von Nachtschatten:  Ich denke, er wollte "Überzeugungsarbeit" leisten, dass wir dem Überfall des Diebes dann doch schneller nachgeben.

Agent Ohnedurst:  ah ja... und da habt ihr dann beide angegriffen?

G Mina von Nachtschatten:  Ich glaube... ja, so muss man das stehen lassen. Aber wie gesagt, wir waren nervlich ziemlich angespannt, ich weiß, das ist keine Entschuldigung...

Agent Ohnedurst:  nur aus Neugier.. als der Assassine euch angegriffen hat. wieso habt ihr dann beide verletzt?

G Mina von Nachtschatten:  Das klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber es ist einfach so, nun ja, passiert. Im Handgemenge, da haben wir wohl nicht mehr so genau darauf geachtet, wer nun wenn angegriffen oder bedroht hat.

Agent Ohnedurst:  nicht mehr so drauf geachtet. soso

Agent Ohnedurst:  seid ihr eigentlich alleine unterwegs gewesen? als Rekruten auf Streife?

G Mina von Nachtschatten:  Frau Willichnicht hatte uns am Wachetresen abgepasst und nicht eher Ruhe gegeben, bis wir mitgekommen sind.

Agent Ohnedurst:  wer ist denn euer verantwortlicher Ausbilder?

G Mina von Nachtschatten:  Hauptmann Daemon Llanddcairfyn.

Agent Ohnedurst murmelt undeutlich

Agent Ohnedurst:  ah ja... dann ist es ja nicht weiter verwunderlich

Agent Ohnedurst:  nun gut... du gibst also zu, dass es nicht korrekt war, auch Herr Feder anzugreifen?

G Mina von Nachtschatten:  Ja, wir haben es ganz eindeutig Übertrieben und es tut mir auch Leid, dass wir uns so...unprofessionell verhalten haben.

Agent Ohnedurst:  gut.. das ist ein Anfang...

Agent Ohnedurst:  du kannst gehen…

G Mina von Nachtschatten:  Danke Sir!

G Mina von Nachtschatten salutiert und verlässt das Büro.

 



Zeugen-Vernehmung:

Name: Otto Barmson
Vernehmungsort:Interörnal Affärs Büro

Agent Ohnedurst sitzt am Schreibtisch und liest sich die Aussage Karl Feders nochmals durch

Otto klopft energisch an

Agent Ohnedurst liest weiter

Agent Ohnedurst:  herein

Otto tritt mich hoch erhobenem Kopf ein

Otto:  Guten Tag

Otto schließt die Tür hinter sich

Agent Ohnedurst betrachtet den gast von oben bis unten

Agent Ohnedurst:  Otto Barmson nehme ich an?

Otto:  Ja.

Otto:  Assassine

Otto tritt näher und reicht Ras die Lizenz

Agent Ohnedurst deutet auf einen Stuhl

Agent Ohnedurst:  bitte setz dich doch

Otto:  Danke

Otto setzt sich

Agent Ohnedurst:  keine sorge, das glaube ich dir. niemand kleidet sich freiwillig so schwarz

Agent Ohnedurst:  darf ich dir etwas anbieten?

Otto steckt die Lizenz ein

Otto:  Kaffee, bitte.

Agent Ohnedurst nickt, dreht sich um, fischt zwei Tassen aus dem Regal, schenkt Kaffee ein und gibt einen Spritzer Knollensaft dazu

Agent Ohnedurst reicht dem Assassine das Getränk

Otto nimmt die Tasse und riecht am Kaffee

Otto:  Was genau hast du da rein getan?

Agent Ohnedurst schlürft einmal lautstark an seinem und atmet genießerisch aus

Agent Ohnedurst:  rote bete Saft... nur so schmeckt Kaffee... nach Kaffee

Otto:  Ah ja

Otto nippt am Kaffee und versucht das Gesicht nicht zu verziehen.

Otto:  Wirklich, etwas sehr... Besonderes.

Agent Ohnedurst:  kommen wir aber zur Sache: wie geht es ihnen?

Agent Ohnedurst:  alles wohlauf und munter?

Otto:  Nun ja, die Worte 'wohlauf' und 'munter' gehören nicht unbedingt zu meinem Beruf und somit nicht unbedingt zu meinem Leben, wie du weißt. Aber es geht mir im Moment ganz gut, ja.

Agent Ohnedurst:  ehrlich? da bin ich jetzt aber überrascht

Otto:  Ich möchte nicht bestreiten, dass ich einige Verletzungen von dem Zwischenfall habe. Hauptsächlich sehr große blaue Flecken.

Agent Ohnedurst:  sehr große blaue flecken... wo denn und wovon

Otto:  Von der Rauferei mit deinen Rekruten. Ich weiß nicht mehr, welchen ich nun genau wem verdanke.

Agent Ohnedurst:  aber nichts Ernstes?

Otto:  Aber meine Arme und Beine sind zum Teil violett und ich muss sagen, das wirkt sich auch negativ auf die Ausübungen meiner Pflicht aus.

Agent Ohnedurst:  blaue flecken... wie kommt es denn dass dein Freund Feder behauptet... ich zitiere... aber meinen Freund, den haben sie richtig erwischt

Agent Ohnedurst:  und das von jemandem mit einer übel armwunde

Otto nickt

Otto:  Er war zwischenzeitlich nicht ganz da.

Agent Ohnedurst:  da hat er wohl ein bisschen übertrieben...

Agent Ohnedurst:  ja, das glaube ich auch

Otto:  Weißt du, eine deiner Rekrutinnen hat ihn an eine Stelle getreten, an der es sehr, sehr weh tut.

Agent Ohnedurst:  du bist also dazugekommen, als die Wächter auf deinen Freund losgegangen sind... korrekt?

Otto:  Ja

Agent Ohnedurst:  und bist dann sofort dazwischengegangen… vielmehr hast deinerseits die Wächter angegriffen?

Otto:  Nein, wir haben erst noch gemeinsam versucht, sie zu überzeugen, uns in Ruhe zu lassen.

Otto:  Oder viel mehr, Karl das Geld zu geben.

Otto:  Ich meine, er ist Dieb, das steht ihm zu.

Agent Ohnedurst:  das heißt du bist dazwischengegangen und hast die beiden Parteien getrennt?

Otto:  Ich habe die Wächter abgelenkt, dadurch, dass ich gesprochen hab und dann haben sie erstmal von Karl abgelassen, ja.

Agent Ohnedurst:  nur so aus Neugier... woher wusstest du, dass die Wächter nicht rechtmäßig versucht haben, Feder zu überwältigen. in Ausübung ihres Amtes?

Otto:  Ich wusste ja, dass er sie bestehlen wollte. Und dann sah ich, wie der eine Schnösel den Kopf schüttelte, Karl seine Lizenz zeigte und sie ihn trotzdem angriffen.

Agent Ohnedurst:  woher wusstest du das? eben sagtest du noch, dass du erst dazugekommen bist, als die Parteien aufeinander losgegangen sind

Otto:  Ich wollte mit Karl was trinken gehen, da haben wir die vier gesehen und er meinte, er will noch schnell einen Job machen.

Agent Ohnedurst:  nichtsdestotrotz wusstest du nicht, ob sie Feder nicht rechtmäßig versucht haben, in Gewahrsam zu nehmen, da du bei der Tat selbst nicht dabei warst... da du erst später dazu kamst. nicht wahr?

Otto:  Nun.. warum sollten sie ihn zu Recht festnehmen?

Agent Ohnedurst:  beantworte bitte meine frage... ist meine aussage korrekt oder nicht?

Otto:  Ich hatte keinen Grund, davon auszugehen, dass sie ihn rechtmäßig in Gewahrsam nehmen wollten.

Otto:  Und als ich mich dann eingemischt habe, bewahrheitete sich meine Vermutung, dass sie sich weigerten ihm das Geld zu geben.

Agent Ohnedurst:  mit anderen Worten... du hattest keine Ahnung, ob nicht etwas anderes vorgefallen ist. dachte ich es mir...

Agent Ohnedurst:  das hätte übel für dich ausgehen können... und kann es noch immer

Agent Ohnedurst:  gerade du als Assassine solltest dir über die Bedeutung von Fakten und Realität bewusst sein

Agent Ohnedurst:  gut.. du bist dann nichtsdestotrotz dazwischen gegangen... und wurdest verletzt... hat dir einer der Wächter gesagt, du solltest dich raushalten?

Otto starr an die Decke

Otto:  Nein, ich glaube nicht

Agent Ohnedurst:  gut... danke... ich glaube. mehr brauche ich von dir nicht zu wissen... mehr als eine art Knallzeuge bist du ja nicht, da du den Kern der vermeintlichen Straftat nicht bezeugen kannst.

Agent Ohnedurst:  ich danke dir... du kannst du Tasse behalten

Agent Ohnedurst lächelt unverbindlich

Otto:  Danke, nicht nötig

Otto nickt Ras zu

Otto:  Auf Wiedersehen.

Otto steht auf und verlässt das Büro



Beschuldigten-Vernehmung 2:

Name:W William de Morgue
Vernehmungsort: Intörnal Affärs Büro

W William de Morgue  klopft an der Tür

Agent Ohnedurst sitzt an seinem Schreibtisch und rührt gedankenverloren in seinem Kaffee

Agent Ohnedurst kleckert vor schreck mit seinem Kaffee auf die Schreibtischplatte

Agent Ohnedurst:  herein?!

W William de Morgue  öffnet die Tür tritt ein und salutiert zackig

Agent Ohnedurst wischt den fleck mit seinem Ärmel weg

Agent Ohnedurst nickt kurz

W William de Morgue:  Hallo, Herr Kommandeur!

Agent Ohnedurst:  ah. de Morgue... komm näher

W William de Morgue:  Sie wollten mich sprechen?

W William de Morgue:  Jawohl, Herr Hauptmann!

Agent Ohnedurst:  oh ja... allerdings... öhm... wie bitte?

W William de Morgue  schließt die Tür und kommt näher

Agent Ohnedurst:  was hast du gerade zu mir gesagt?

W William de Morgue:  Wir hatten einen Termin, Herr Hauptmann

W William de Morgue:  Es geht um den Vorfall vor einigen Wochen

Agent Ohnedurst:  warum trägst du deine Brille nicht und warum hast du dein Gehirn nicht zu einer Vernehmung einsetzt?

W William de Morgue:  Herr Hauptmann, ich trage keine Brille!

Agent Ohnedurst:  de Morgue, ich habe einen Auftrag für dich

W William de Morgue:  Ja, Herr Hauptmann?

W William de Morgue  wirkt gespannt

Agent Ohnedurst:  du gehst jetzt durch diese Tür hinaus, gehst zu Grund in die Kröselstrasse und besorgst mir LK Magane und bringst sie zu mir...

Agent Ohnedurst:  schnell und unverzüglich... verstanden?

W William de Morgue:  Jawohl, Herr Haupt...äh... Kommandeur!

W William de Morgue  dreht sich um und verlässt das Büro unverzüglich

W William de Morgue  steht mit Magane erneut vor der Tür des Hauptmannes

W William de Morgue  klopft erneut

Agent Ohnedurst trommelt ungeduldig auf der schreibtischplatte

Agent Ohnedurst:  ja?

W William de Morgue  tritt ein und salutiert stramm

LK Magane hat ein bissel Bammel weil sie den Chef nicht sooo gern in seiner Eigenschaft als IAler sieht

LK Magane tritt ebenfalls ein

Agent Ohnedurst:  ah ja... Lance-Korporal Magane... wie passend

LK Magane salutiert

W William de Morgue:  Ich habe sie gefunden, Herr Hauptma... Sir!

LK Magane sagt:  Sör?

Agent Ohnedurst:  Magane... wieso lassen die Rekruten zu verhören ihr Gehirn in der Kröselstrasse?

LK Magane sagt:  Ich weiß nicht, Sör.

Agent Ohnedurst:  nun... du bist doch dort Ausbilderin, oder?

W William de Morgue  tut so, als würde ihn das nichts angehen

LK Magane sagt:  Es sind mir aber auch keine Gehirne dort aufgefallen.

LK Magane sagt:  Ja, ich tue mein bestes.

Agent Ohnedurst:  es hätte mich auch sehr gewundert... dann bin ich ja beruhigt

LK Magane sagt:  Um was geht es denn... Sör?

Agent Ohnedurst:  dann liegt es ja nur an der ERBÄRMLICHEN Ausbildung, dass die Rekruten sich in der Dienstgradstruktur der Wache nicht auskennen

Agent Ohnedurst wird lauter

W William de Morgue  starrt an die Wand hinter dem Hauptma... Kommandeur!

LK Magane versucht sich nicht schuldig zu fühlen

LK Magane fühlt sich in diesem Büro zwangsläufig schuldig

Agent Ohnedurst:  oder wieso werde ich von dieser... diesem... Paradebeispiel eines Wächters als Hauptmann tituliert

LK Magane sagt:  Hm... nun... keine Ahnung.

W William de Morgue:  Sir, ich bitte um Erlaubnis, sprechen zu dürfen

Agent Ohnedurst:  keine Ahnung... soso... warum bin ich nicht überrascht

Agent Ohnedurst:  dann trab mal schnell zur Kröselstrasse zurück und richte der neuen Ausbildungsleiterin aus

Agent Ohnedurst:  dass sie den laden da mal auf Vordermann bringen soll... oder sie lernt mich kennen

LK Magane ist vollkommen sicher, dass es mal ausnahmsweise nicht um sie geht und dass sie nur als rangniedrigste Ausbilderin die Doofe spielen muss.

Agent Ohnedurst:  hab ich mich klar genug ausgedrückt?

LK Magane sagt:  Ja, Sör. Absolut klar, Sör.

Agent Ohnedurst:  wegtreten, Lance-Korporal

LK Magane salutiert und verschwindet unauffällig

Agent Ohnedurst:  nun zu dir, de Morgue

W William de Morgue:  Jawohl, Sir!

Agent Ohnedurst:  ich hab es wirklich satt mit diesen halbausgebildeten Wächtern, die sich hier unter meiner Fußmatte sammeln

W William de Morgue  fragt sich, ob er auch dazugehört

W William de Morgue:  Jawohl, Sir!

Agent Ohnedurst:  für jedes Mal, das du mich nicht mit Kommandeur oder Sör anredest, wirst du die Grundausbildung noch einmal machen... und wieder und wieder... bis du es kapierst

Agent Ohnedurst:  hab ich mich auch hier klare genug ausgedrückt, Rekrut?

W William de Morgue:  Jawohl, Sir!

Agent Ohnedurst:  wir werden sehen...

Agent Ohnedurst:  nun also zum fall

Agent Ohnedurst:  du bist angeklagt, mit Dienstmarken geworfen zu haben

Agent Ohnedurst:  gibst du es zu?

Agent Ohnedurst wühlt lautstark in der Fallakte

W William de Morgue:  Sir, ich....

Agent Ohnedurst schaut den Rekruten scharf an

Agent Ohnedurst:  jaaaaaaaaa?

W William de Morgue:  Nein, Sir, ich glaube, sie verwechseln mich

Agent Ohnedurst:  so?

Agent Ohnedurst:  hast du etwa nicht neulich den lizenzierten Dieb Karl Feder und den Assassine Otto Barmson mit Dienstmarken beworfen?

W William de Morgue:  Ja, Sir. Ich kann mich nicht daran erinnern, meine Dienstmarke während eines Einsatzes geworfen oder auch nur abgenommen zu haben, Sir.

Agent Ohnedurst:  womit hast du die beiden denn sonst beworfen

Agent Ohnedurst:  denn darin,  dass du sie angegriffen hast, sind sich die aussagen einig

Agent Ohnedurst:  wie kannst du dir das erklären?

W William de Morgue:  Ich habe sie nicht beworfen, Sir, ich wurde beworfen, mit einem Dolch, Sir.

W William de Morgue  deutet auf sein Bein

Agent Ohnedurst lehnt sich zurück

Agent Ohnedurst:  warum erzählst du mir nicht von Anfang an, wie es zu diesem Vorfall kam?

W William de Morgue:  Jawohl, Sör

W William de Morgue:  Dem Vorfall voraus ging ein Morgen mit Frau Willichnicht, Sir

W William de Morgue:  Die uns damals noch völlig unbekannt war

W William de Morgue:  Sir

W William de Morgue:  Sie wollte, das wir zu ihrem Haus gehen, um dort eine tote Ratte zu beseitigen, Sir

W William de Morgue:  Die anderen erklärten sich damit einverstanden, ich jedoch hielt ein vierköpfiges Einsatzkommando für eine akute Verschwendung an Ressourcen, Sir

Agent Ohnedurst:  und kamt mit Kopfschmerzen wieder raus... das weiß ich schon...u

W William de Morgue:  Leider waren meine Mitrekruten nicht in der Lage, dies zu erkennen, und ließen sich von dieser Frau herumscheuchen

Agent Ohnedurst:  was geschah nach dem besuch bei Amalie?

W William de Morgue:  Dies hat mich wütend gemacht, Sir

W William de Morgue:  Wir verließen also das haus dieser Frau Willichnicht und befanden uns auf dem Rückweg zum Wachhaus

Agent Ohnedurst:  wieso wart ihr allein unterwegs? ohne Ausbilder

W William de Morgue:  Da treten ein Dieb und ein Assassine aus einer Gasse, Sir

W William de Morgue:  Ich weiß es nicht, Sir

Agent Ohnedurst:  wer gab euch den Auftrag?

W William de Morgue:  Frau Willichnicht selbst, Sör, kein Vorgesetzter, deshalb war ich auch nicht sehr kooperationsbereit, aber die anderen Mitwächter haben mich quasi mitgeschleppt

Agent Ohnedurst:  sie war in der Kröselstrasse?

W William de Morgue:  Jawohl, Sir, pünktlich wie immer

Agent Ohnedurst:  wieso sollte sie dorthin gehen... sie kommt um kurz nach 7 zum Pseudopolisplatz

Agent Ohnedurst:  jeden tag

Agent Ohnedurst:  sie war noch nie in der Kröselstrasse

W William de Morgue  fängt an zu schwitzen

Agent Ohnedurst:  sehr dubios

W William de Morgue:  Sör, äh, natürlich, Sör, Pseudopolisplatz, also hier, Sör...

Agent Ohnedurst:  aber nun gut... weiter... ihr traft also den Dieb und den Assassine

W William de Morgue:  Ja, Sir

W William de Morgue:  sie wollten uns ausrauben, Sir

W William de Morgue:  Und wie waren im Dienst, Sör

Agent Ohnedurst:  ja und? was hat das damit zu tun?

W William de Morgue:  Ich hielt die Sache für verdächtig, Sir

W William de Morgue:  Ich meine, wer raubt schon Rekruten aus, die zahlenmäßig überlegen sind, Sir?

Agent Ohnedurst:  beide wollten euch ausrauben? sowohl der Dieb, als auch der Assassine?

W William de Morgue:  Nein, Sör!

Agent Ohnedurst:  das sagtest du aber eben

W William de Morgue:  Der Dieb wollte uns ausrauben, und der Assassine war anscheinend ein Freund von ihm

Agent Ohnedurst:  hat sich der Dieb mit Lizenz ausgewiesen?

W William de Morgue:  hat ihm also quasi geholfen, uns auszurauben, Sir

W William de Morgue:  Jawohl, Sir

Agent Ohnedurst:  und warum habt ihr ihn dann nicht seinen beruf nachgehen lassen?

Agent Ohnedurst:  er hat sich doch vollkommen korrekt verhalten

W William de Morgue:  Sir, ein Fakt, den ich bis dato noch nicht erwähnt habe...

Agent Ohnedurst lauscht gespannt

W William de Morgue:  Ich besitze eine Garantie, das ich nicht ausgeraubt werde

Agent Ohnedurst:  woher?

W William de Morgue:  Mein Onkel hat solch ein Dokument für mich erworben

W William de Morgue:  für sich und seinen gesamten Haushalt, Sir

Agent Ohnedurst:  hast du es ihm gezeigt?

W William de Morgue:  Ich trug es nicht bei mir, Sir. Normalerweise kennen mich die Diebe, glaube ich, denn ich wurde noch nie ausgeraubt, Sör

Agent Ohnedurst:  woher solle er dann wissen, dass es seine Richtigkeit hat... ER hatte seine Lizenz dabei

W William de Morgue:  Das, und der Fakt, dass ich aufgrund meiner Mitrekruten und Frau Willichnicht etwas ...erregt war, hat vielleicht meine Wahrnehmung der Situation etwas beeinflusst

Agent Ohnedurst:  ehrlich gesagt, hätte ich in dieser Situation auch drauf bestanden, dich auszurauben

Agent Ohnedurst:  was bedeutet das genau? was habt ihr mit Herrn Feder gemacht?

W William de Morgue:  Als ich nicht sofort bereit war, mein Geld auszuhändigen, wie die anderen Rekruten eigentlich auch, wurde ich hinterrücks mit einem Messer bedroht

Agent Ohnedurst:  wie habt ihr euer nicht-bereit-sein dargelegt... habt ihr Herrn Feder bedroht?

W William de Morgue:  Äh...ja, Sir

W William de Morgue:  Ich habe mein Schwert gezogen, als der Mann meinte, wir würden umzingelt sein

W William de Morgue:  vielleicht hat er das falsch interpretiert

Agent Ohnedurst:  meinst du wirklich... ganz im ernst?

Agent Ohnedurst:  nun ja... wie ging es dann weiter?

W William de Morgue:  Ich bin nicht mehr, ganz sicher, Sör

W William de Morgue:  Ich hatte so damit zu tun, von einem Mann mit Dolch bedroht zu werden, dass mir der Gesamtüberblick etwas abhanden gekommen ist

W William de Morgue:  ich konnte mich aus dieser bedrohlichen Lage befreien, und war bereit, mich zu verteidigen, falls ich wieder bedroht werden sollte

Agent Ohnedurst:  du kannst also nichts zu den weiteren Ereignissen sagen?

W William de Morgue:  Ich wurde dann am Bein verletzt und hatte mit mir selbst zu kämpfen, Sir

W William de Morgue:  ich bin fast ohnmächtig geworden

Agent Ohnedurst:  mit anderen worden... nein

W William de Morgue:  Nein, Sör

Agent Ohnedurst:  gut... ich denke dann habe ich soweit alles von dir...

Agent Ohnedurst:  du kannst wegtreten

W William de Morgue  salutiert stramm und weiß nicht, ob er jetzt erleichtert sein soll oder nicht

W William de Morgue:  Jawohl, Sir

Agent Ohnedurst wendet sich wieder seiner arbeit zu

W William de Morgue  verlässt das Büro



Beschuldigten-Vernehmung 3:

Name:W Fantine Haderlump

Aktennotiz:
Die Rekrutin Fantine Haderlump nimmt nach langem Zögern ihr Recht auf Aussageverweigerung in Anspruch.
Gez.
Agent Ohnedurst




Urteil

Urteil G Mina von Nachtschatten, W William de Morgue, W Fantine Haderlump
Stimmen für schuldig: 7
Stimmen für nicht schuldig: 2

Das Urteil zur Anschuldigung der Körperverletzung lautet: Schuldig, Stufe 1.
G Mina von Nachtschatten, W William de Morgue, W Fantine Haderlump erhalten einen Verweis, der in ihrer Dienstakte festgehalten wird
Von einer Püschositzung wird abgesehen.


Siegel



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